Manchmal wird das Windeln wechseln für Eltern und Kinder zum Kampf. Besonders ab etwa eineinhalb Jahren wehren sich die Kinder, wenn etwas gegen Ihren Willen gemacht wird. Wenn es beispielsweise ohne Ankündigung zum Wickeln aus einer Situation herausgerissen wird  – vielleicht sogar, indem es einfach hochgehoben und weggetragen wird –  ruft das Protest hervor.

Folgende Tipps können helfen:

  • Kündigen Sie vorher an, wenn Sie die Windeln wechseln wollen und lassen Sie Ihrem Kind einen Moment Zeit, um sich darauf einzustellen («Dein Spielzeug wartet.»)
  • Begleiten Sie sprachlich, was Sie machen (z.B. Ich öffne jetzt die Windel und putze das Fudi,…)
  • Vielleicht lassen Sie Ihr Kind die Windel selber öffnen?
  • Strampelt Ihr Kind heftig oder tritt mit den Füssen, sagen Sie «Moment, so können wir nicht weiterwickeln.» Stehen Sie einen Moment zur Seite und warten Sie.
  • Vielleicht reinigen Sie nach dem Stuhlgang das Gesäss mit der Dusche (Body über einer Schulter zusammen knöpfen und Gesäss abduschen)
  • Bei älteren Kindern eigenen sich Windelhöschen, die auch im Stehen gut angezogen werden können

Bei weiteren Fragen, ist die Mütter- und Väterberatung gerne für Sie da.

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