In kleinen Schritten nähern wir uns wieder der Normalität an. Und so hoffen wir, dass es auch bald wieder möglich sein wird, dass die Grosseltern auf einen Besuch vorbeikommen oder gar die Kleinen wieder hüten dürfen.

Was aber, wenn ihr Baby nach dieser langen Zeit fremdelt und die Grossmutter oder den Grossvater ablehnt? Wenn es bei Kontakt schreit oder weint?

Vorab, Fremden ist kein abnormales Verhalten. Ihr Kind lernt dabei, Vertrautes von Fremdem zu unterscheiden – es schützt und beschützt Ihr Kind.

Was tun, wenn das Baby plötzlich fremdet?

  • Auf Ihrem Arm fühlt sich Ihr Kind sicher. Wenn Sie merken, dass es fremdet, behalten Sie es auf dem Arm und «beschützen» Sie es. Reden Sie ihm gut zu.
  • Wenn Sie merken, dass Ihr Kind neugierig auf die «fremde» Person ist, erklären Sie ihm, wer das ist und gehen Sie langsam auf die Person zu.
  • Manchmal hilft auch die Zuhilfenahme eines Stofftieres. Stellvertretend tritt es mit der «fremden» Person in Kontakt. Das schafft Vertrauen und macht mutig.
  • Üben Sie keinen Zwang aus. Ganz wichtig: Schimpfen Sie nicht mit Ihrem Kind und erzwingen Sie keinen Kontakt zu der «vermeintlich» fremden Person. Seien Sie geduldig.

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.