Wenn aus harmlosem CBD-Hanf ein tödliches Kraut wird

21. April 2021

Blüchender Hanf
Ein Beitrag von Dirk Rohweder, Bereichsleiter Suchtberatung

Hanf gehört zu den ältesten Nutzpflanzen und wurde schon lange vor unserer Zeitrechnung in Asien angebaut. Von da verbreitete es sich ab dem 11. Jahrhundert über die ganze Welt. Die Pflanze wurde insbesondere für ihre heilsame und schmerzstillende Wirkung und ihrer vielseitig einsetzbaren Fasern geschätzt.

Das in den weiblichen Blüten enthaltene THC (Tetrahydrocannabinol) hat eine berauschende Wirkung und wird hierzulande in verschiedensten Formen illegal konsumiert.

Cannabis aus dem Chemielabor

Seit dem Jahre 2019 taucht nun vermehrt synthetisch aufbereiteter Cannabis in der Schweiz auf.

Getrocknete Blüten der unterdessen in der Schweiz legalen CBD-Hanfpflanze (THC-freier Hanf) werden hier mit einer chemischen Substanz besprüht, um dann als Marihuana verkauft zu werden. Diese Substanz ist dann nicht mehr legal, sondern illegal, was selbstverständlich auch für den Konsum gilt. Der Schwarzmarkt hat dieses Herstellungsverfahren als Marktlücke entdeckt und erzielt mit dem Verkauf sehr grosse Gewinne. Die Hersteller legen aber wenig bis gar keinen Wert auf die Gesundheit der Konsumenten. So werden die Blüten häufig unregelmässig besprüht oder vermengt und können dadurch partiell mehr oder weniger Wirkstoff enthalten. Schon kleinste Mengen können deshalb verheerende bis tödliche Folgen haben.

Das Team der Suchtberatung steht Konsumenten, aber auch Eltern, Angehörigen und Schulen für weiterführende Informationen und Beratungen zur Verfügung.

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