Stillen und Beikost- Empfehlungen unserer Stillberaterinnen

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Stillen und Beikost- Empfehlungen unserer Stillberaterinnen

Die Einführung der Beikost wirft für viele Eltern Fragen auf. Insbesondere bei stillenden Müttern kommt es öfters zu Unsicherheiten. Was bedeutet die zunehmende Beikost-Menge für die Produktion der Muttermilch? Wie schnell soll die Beikost aufgebaut werden?

Im Team der Mütter- und Väterberatung arbeiten zwei, nach IBCLC zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen. Sie empfehlen hierzu Folgendes:

  • Muttermilch ist auch nach Einführung der Beikost ein sehr wichtiges Nahrungsmittel für das Kind im ersten Lebensjahr. Auch noch im zweiten Lebensjahr ist ihr Nutzen für die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes hoch.
  • Beikost sollte die Muttermilch ergänzen und nicht umgekehrt. Um die Milchproduktion optimal aufrecht zu erhalten sollte die Stillmahlzeit nicht sofort ersetzt werden. Unabhängig von der gegessenen Menge können sie Ihrem Kind die Brust danach zur Ergänzung anbieten. Die Menge, die dabei getrunken wird, ist sehr individuell. Achten Sie auf die Signale ihres Kindes.
  • Wann Sie mit der Einführung der Beikost beginnen hängt von den Bedürfnissen Ihres Kindes und natürlich auch von Ihren eigenen Bedürfnissen ab. Beginnen Sie aber nicht damit, bevor Ihr Kind vier Monate alt ist. Je früher Sie mit der Beikost starten umso wichtiger ist es, danach noch die Brust anzubieten. Die folgende Aufzählung kann als Anhaltspunkt für das Ersetzen der Stillmahlzeiten dienen:
    • Im Alter von sechs Monaten können 0-1 Stillmahlzeit vollständig durch Beikost ersetzt sein.
    • Mit sieben Monaten 1-2 Stillmahlzeiten,
    • Mit acht Monaten 2-3 Stillmahlzeiten und so weiter.
  • Kinder «begreifen» das Essen auch gerne mit den Händen. Mit sechs Monaten sind fast alle Kinder bereit für Fingerfood. Ermöglichen Sie ihrem Kind, hierbei Erfahrungen zu sammeln. Am Besten geschieht dies, wenn Sie alle gemeinsam am Tisch essen.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

 

By |2018-04-05T07:20:10+00:00Mittwoch, 4. April 2018|