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«Sami, Niggi-Näggi» – Keine Angst vor dem Samichlaus

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«Sami, Niggi-Näggi» – Keine Angst vor dem Samichlaus

Schon von Weitem ist das Glöckchen zu hören, mit dem der Samichlaus und der Schmutzli ihren Besuch ankündigen. Freudige Erwartung, gemischt mit einem Kribbeln im Bauch erfasst oftmals nicht nur die kleinen Kinder. Was geschieht denn nun? Ist das etwas Schönes oder eher Bedrohliches?

Kleine Kinder sind oft tief beeindruckt von den grossen, bärtigen Männern mit den roten oder schwarzen Kapuzenmänteln und den tiefen Stimmen. Diese neue, ungewöhnliche Situation kann auf ein Kind auch unheimlich wirken und ihm Angst machen.

Damit der Kontakt mit dem Samichlaus in guter Erinnerung bleibt, beachten Sie folgende Tipps:

  • Je jünger ein Kind ist, desto mehr braucht es in Situationen, die ihm unbekannt sind, eine vertraute, sichere Bezugsperson. Bleiben Sie bei Ihrem Kind und geben Sie ihm durch Ihre Nähe Schutz und Geborgenheit.
  • Wie schnell ein Kind ängstlich reagiert, ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Zeigt es Angst, so nehmen Sie diese ernst, reden Sie sie ihm nicht aus.
  • Beobachten Sie das Verhalten Ihres Kindes. Wenn es Angst zeigt, nehmen Sie es auf den Arm und reden Sie ihm beruhigend zu.
  • Wenn es das Geschehen lieber von sicherer Entfernung aus beobachten möchte, lassen Sie es. Ermutigen Sie es und warten Sie ab. Früher oder später gewinnt vielleicht doch die Neugier Oberhand.
  • Drohen Sie nicht mit dem Samichlaus, so bekommen Kinder verständlicherweise Angst vor ihm.
  • Erwiesenermassen wirkt sich Lob und Bestätigung für das, was das Kind gut macht, viel nachhaltiger aus, als Tadel. Besprechen Sie das im Voraus mit dem Chlaus.

Spieliedeen

Stecken Sie je nach Alter des Kindes 3-5 verschiedene Sachen in den Sack. Das Kind darf die Dinge – je nach Alter – vorher sehen. Lassen Sie es die Gegenstände ertasten und dabei raten, was es sein könnte.

Stecken Sie gemeinsam mit dem Kind 3-5 verschiedene Gegenstände in den Sack. Hinter dem Rücken entnimmt ein Spieler einen oder zwei Gegenstände. Der andere darf nun nachschauen, was sich im Sack befindet und erraten, was fehlt

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Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

 

By |2018-11-28T09:40:15+00:00Mittwoch, 28. November 2018|