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Mein Kind hat Fieber

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Mein Kind hat Fieber

Fieber ist keine Krankheit! Mit Fieber wehrt sich der Körper gegen eine Infektion.

Bei Kindern entsteht Fieber am häufigsten durch virale Infektionen. In den ersten Lebensmonaten sind Babys durch den sogenannten «Nestschutz» vor den meisten ansteckbaren Krankheiten geschützt. Dieser lässt aber nach drei bis vier Monaten nach und das Baby muss sein eigenes Abwehrsystem aufbauen. Im 2. Lebenshalbjahr kann Ihr Kind darum etwas öfter erkranken. Vor allem, wenn es regelmässig Kontakt zu anderen Kindern hat. Tröstlich dabei ist, dass das Abwehrsystem des Körpers dadurch aufgebaut wird und die Kinder später davon profitieren können.

  • Mag Ihr Kind spielen, trinkt es und ist mehrheitlich zufrieden, dürfen Sie Fieber bis ca. 39.5 Grad (rectal gemessen) zulassen.
  • Hohes Fieber kann zu Flüssigkeitsverlust führen. Geben Sie Ihrem Kind daher regelmässig zu trinken und beobachten Sie den weiteren Verlauf.
  • Offerieren Sie Ihrem Baby, wenn es nicht essen mag, Muttermilch oder einen Schoppen. Fiebernde Kinder sind oftmals zu müde zum Essen.
  • Fühlt sich Ihr Kind heiss an (auch Füsse und Hände), bekleiden oder bedecken Sie es nur leicht.
  • Friert oder fröstelt Ihr Kind, decken Sie es zu. Eventuell ist die Temperatur noch am Steigen.
  • Ist Ihr Kind im Allgemeinzustand beeinträchtigt, geben Sie ihm fiebersenkende Medikamente. Diese erhalten Sie in Form von Zäpfchen oder Sirup in Apotheken. Achtung: Altersentsprechende Dosierung beachten!
  • Das Fieber über 40 Grad oder höher steigt und sich nicht senken lässt.
  • Ihr Kind untröstlich weint.
  • Es schwer aufzuwecken ist.
  • Es energielos ist, krank aussieht und Sie ein ungutes Gefühl haben.
  • Es nicht schlucken und trinken kann.
  • Rote oder blaue, nicht wegdrückbare Punkte oder Flecken auf der Haut sichtbar sind.
  • Es schwer oder geräuschvoll atmet und sich dies nicht bessert, nachdem seine Nase von Schleim befreit ist.
  • Es einen Fieberkrampf hat.

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Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

 

By |2019-01-08T12:16:54+00:00Mittwoch, 9. Januar 2019|