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Tipps Mütter- und Väterberatung

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«Sami, Niggi-Näggi» – Keine Angst vor dem Samichlaus

By |2018-11-28T09:40:15+00:00Mittwoch, 28. November 2018|

Schon von Weitem ist das Glöckchen zu hören, mit dem der Samichlaus und der Schmutzli ihren Besuch ankündigen. Freudige Erwartung, gemischt mit einem Kribbeln im Bauch erfasst oftmals nicht nur die kleinen Kinder. Was geschieht denn nun? Ist das etwas Schönes oder eher Bedrohliches?

Kleine Kinder sind oft tief beeindruckt von den grossen, bärtigen Männern mit den roten oder schwarzen Kapuzenmänteln und den tiefen Stimmen. Diese neue, ungewöhnliche Situation kann auf ein Kind auch unheimlich wirken und ihm Angst machen.

Damit der Kontakt mit dem Samichlaus in guter Erinnerung bleibt, beachten Sie folgende Tipps:

  • Je jünger ein Kind ist, desto mehr braucht es in Situationen, die ihm unbekannt sind, eine vertraute, sichere Bezugsperson. Bleiben Sie bei Ihrem Kind und geben Sie ihm durch Ihre Nähe Schutz und Geborgenheit.
  • Wie schnell ein Kind ängstlich reagiert, ist von Kind zu Kind sehr unterschiedlich. Zeigt es Angst, so nehmen Sie diese ernst, reden Sie sie ihm nicht aus.
  • Beobachten Sie das Verhalten Ihres Kindes. Wenn es Angst zeigt, nehmen Sie es auf den Arm und reden Sie ihm beruhigend zu.
  • Wenn es das Geschehen lieber von sicherer Entfernung aus beobachten möchte, lassen Sie es. Ermutigen Sie es und warten Sie ab. Früher oder später gewinnt vielleicht doch die Neugier Oberhand.
  • Drohen Sie nicht mit dem Samichlaus, so bekommen Kinder verständlicherweise Angst vor ihm.
  • Erwiesenermassen wirkt sich Lob und Bestätigung für das, was das Kind gut macht, viel nachhaltiger aus, als Tadel. Besprechen Sie das im Voraus mit dem Chlaus.

Spieliedeen

Stecken Sie je nach Alter des Kindes 3-5 verschiedene Sachen in den Sack. Das Kind darf die Dinge – je nach Alter – vorher sehen. Lassen Sie es die Gegenstände ertasten und dabei raten, was es sein könnte.

Stecken Sie gemeinsam mit dem Kind 3-5 verschiedene Gegenstände in den Sack. Hinter dem Rücken entnimmt ein Spieler einen oder zwei Gegenstände. Der andere darf nun nachschauen, was sich im Sack befindet und erraten, was fehlt

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Von den Windeln zum WC

By |2018-11-12T11:56:27+00:00Mittwoch, 14. November 2018|

Das «Trockenwerden» ist ein wichtiger Entwicklungsschritt im Leben der Kinder und viele Eltern beschäftigt die sogenannte «Sauberkeitserziehung». Wichtig ist dabei, dass es nicht um ein «Training» geht sondern viel mehr um das Erkennen des richtigen Zeitpunktes. Eltern können also getrost auf die Signale ihres Kindes achten, mit denen es Interesse am Sauber-werden zeigt. Das «Trockenwerden» ist ein Reifungsprozess und das Kind darf bei Gelingen stolz darauf sein. Jedes Kind hat sein eigenes Entwicklungstempo und dieses kann durch ein verfrühtes «aufs Töpfchen-setzen» nicht beschleunigt werden.

Entwicklung des Trockenwerdens:

  • Bis zwei Jahre nimmt ein Kind kaum bewusst wahr, dass sich etwas tut in seinem Bauch.
  • Ab drei Jahren sind viele Kinder in der Lage zu sagen, dass sie «Pipi oder Gaggi» gemacht haben. Sie entwickeln ein Bewusstsein für ihre Ausscheidung.
  • Bis ca. sechs Jahre lernen die Kinder nach und nach rechtzeitig zu sagen, dass sie auf’s WC müssen. Sie können dann Urin und Stuhlgang so lange zurückzuhalten, bis sie auf der Toilette oder dem Töpfchen sitzen.
  • Mädchen werden in der Regel etwas früher trocken als Knaben.

Anzeichen erkennen

  • will zusehen wenn Sie auf die Toilette gehen.
  • will den eigenen Bauch anschauen.
  • legt sich die Hände auf den Bauch und hält im Spielen inne, wenn es in die Windeln macht.
  • interessiert sich, wie Katze, Hund und andere Tiere Bisi und Gaggi machen und will darüber sprechen.
  • Seien Sie Vorbild und geben Sie Ihrem Kind Nachahmungsmöglichkeit.
  • Bleiben Sie gelassen wenn Ihr Kind sich Zeit lässt.
  • Geben Sie Ihrem Kind Vertrauen: «Mit der Zeit wirst Du es auch können».
  • Achten Sie auf praktische Kleider.
  • Sorgen Sie für einen bequemen Sitz auf dem WC.
  • Anerkennen Sie kleine Fortschritte.
  • Haben Sie bei Missgeschicken Geduld.

Gerne unterstützt die Mütter-und Väterberatung Sie in der Einschätzung der Entwicklung sowie mit praktischen Tipps für den Alltag.

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Zu Hause ohne Halsband

By |2018-11-22T08:02:30+00:00Donnerstag, 1. November 2018|

Kleine Kinder und Hunde haben gemeinsam, dass sie voll und ganz in der Gegenwart leben. Ihr Verhalten wird von der aktuellen Situation, ihren Gefühlen und Bedürfnissen gelenkt. Sie gehen auf im Spiel miteinander. Ein Hund kann dem Kind bester Spielkamerad, Freund und Tröster sein.

Damit das gelingt, müssen Eltern dem Hund klar machen, dass das Kind unter ihrem Schutz steht. Sie müssen eingreifen, wenn sich Hund oder Kind gegenüber dem anderen grob und rücksichtslos benimmt.

  • wenn Sie bereits eine sichere Bindung zu Ihrem Tier aufgebaut haben und es weiss, dass Sie Ihre Führungsrolle zuverlässig wahrnehmen.
  • wenn Ihr Hund schon als Welpe gut sozialisiert wurde und Kontakt zu Kindern gewohnt ist.
  • wenn Sie zumindest das Kinderzimmer schon vor der Geburt Ihres Kindes zum Tabuzimmer für den Hund machen (Und auch danach).
  • Wenn Sie dafür sorgen, dass sich der Alltag des Hundes nach der Geburt nicht völlig verändert.
  • Wenn Sie allenfalls einen Hundesitter organisieren, bis sich Ihr Alltag mit dem Baby eingespielt hat.
  • Lassen Sie Ihr Kind nie unbeaufsichtigt mit dem Hund alleine!
  • Es reicht, wenn Ihr Hund in den ersten Tagen noch keinen direkten Kontakt zum Baby hat, sondern es von der Zimmerschwelle aus beobachten und wittern kann.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind den Hund weder an seinem Schlaf- noch an seinem Futterplatz stört. (Er könnte aus dem Schlaf gerissen erschrecken und schnappen/er könnte sein Futter verteidigen)
  • Babys und Kleinkinder kriechen dem Hund hinterher, packen ihn am Fell, greifen ihm in Mund und Nase. Dies kann er als bedrohend oder störend empfinden. Beachten Sie das Verhalten des Hundes und trennen Sie Kind und Hund, wenn sie sehen, dass es einem der Beiden zu viel wird.
  • Um zu verhindern, dass Kinder den Hund am Halsband halten, daran ziehen und zerren, empfiehlt es sich, zu Hause dem Hund das Halsband abzumachen. Der Hund soll aus freien Stücken mitspielen und mit dem Kind mitgehen.
  • Entwurmen Sie Ihren Hund regelmässig!
  • Kleinkinder verstehen die Warnsignale des Hundes nicht. Sie müssen im Umgang mit ihm angeleitet und überwacht werden.
  • Achtung: Bei einem fremden Hund gelten für Ihr Kind andere Umgangsformen als beim eigenen.

Für weitere Fragen wenden Sie sich an eine Hundeschule in Ihrer Nähe oder an die SKG (Schweizerischer kynologische Gesellschaft).

Dieser Beitrag enthält inhaltliche Informationen aus dem Sonderdruck Nr. 3  «Kind und Hund- eine bereichernde Freundschaft» des Schweizer Hunde Magazin.
Herzlichen Dank der Autorin Denise Gaudy sowie Sonja Doll Hadorn für das Einverständnis zur Veröffentlichung.

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Kinderautositze retten Leben

By |2018-10-17T12:23:29+00:00Mittwoch, 17. Oktober 2018|

In der Schweiz fahren 99% aller Kinder im Auto in einem Kindersitz mit, aber lediglich jedes zweite Kind ist dabei richtig angeschnallt.  Das Risiko, bei einem Unfall schwer verletzt zu werden, ist massiv.

Kinder haben einen anderen Körperbau als Erwachsene. Der Kopf eines Babys ist im Verhältnis zu seinem Körper sehr gross und schwer und muss deshalb entsprechend gesichert werden. Damit begründet sich, weshalb Kinderschalen im Auto solange wie möglich rückwärtsgerichtet montiert werden sollen.

Autofahrten mit quengelnden Babys und kleinen Kindern können nervenaufreibend sein. Trotzdem ist es wichtig, dass Sie als Eltern dazu beitragen, dass die ganze Familie sicher unterwegs ist.

  • Wählen Sie einen der Grösse und dem Alter angepassten Sitz.
  • Der sicherste Platz für Kinder im Auto ist der Rücksitz.
  • Kinder bis mindestens 15 Monate sind in rückwärtsgerichteten Schalen zu sichern. Wechseln Sie erst zur nächsten Grösse, wenn der Kopf über die Schale hinausragt.
  • Stellen Sie sicher, dass die Gurten eng am Körper verlaufen (ein Fingerbreit Platz zwischen Kind und Gurt). Häufigster Fehler: zu lockere Gurten.
  • Ziehen Sie Ihrem Kind im Winter die dicke Jacke aus oder öffnen Sie sie mindestens, damit die Gurten eng am Körper liegen. Das Material von Winterjacken ist oft sehr schliefrig und die Kinder rutschen so leicht aus den Gurten.
  • Lassen Sie Kinder NIE alleine im Auto – auch nicht für kurze Zeit oder wenn sie schlafen.
  • Babys brauchen oft Zeit, um sich an das Angeschnallt-sein im Autositz zu gewöhnen. Zu Beginn lohnen sich deshalb kürzere Fahrten.
  • Bei langen Reisen ist es von Vorteil, genügend Zeit einzuplanen. Machen Sie jede eineinhalb bis zwei Stunden einen Halt. In der Pause können Sie Ihr Baby auf eine Decke auf den Boden legen, damit es sich bewegen und strecken kann. Grössere Kinder können in dieser Zeit herumspringen.
  • Halten Sie einen Snack bereit und bieten Sie genügend Flüssigkeit an.
  • Deponieren Sie im Auto ein Büechli oder Spielzeug, welches Ihr Kind besonders mag und welches es nur während Autofahrten haben darf.
  • Denken Sie an den Sonnenschutz für die Seitenfenster.

Bei Fragen sind wir von der Mütter- und Väterberatung gerne für Sie da.

Unter folgenden Links finden Sie weitere Informationen und erklärende Bilder:

https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/ratgeber/kindersitze/kinder-richtig-sichern.php

https://www.tcs.ch/de/testberichte-ratgeber/broschueren-publikationen/tcs-ratgeber/auto-kindersitz-ratgeber.php

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«Jetzt falled d’Blättli wieder»

By |2018-09-25T10:11:41+00:00Mittwoch, 3. Oktober 2018|

Kennen Sie das Kinderlied «Jetzt falled d Blättli wieder, dä Summer isch verbie»? Nicht nur Blätter, auch Nüsse, Kastanien, Eicheln, Früchte etc. fallen im Herbst vom Baum und können entdeckt werden.

Für Kinder ist ein Ausflug in den Wald oder in einen Park abenteuerlich und spannend. Durch raschelnde Blätter laufen, auf Baumstämmen balancieren, über unebenen Waldboden gehen, das macht Spass und es gibt viele Sachen aus der Natur zu finden, mit denen es sich wunderbar spielen, basteln oder dekorieren lässt.

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind in einen Park, in den Wald oder in den Garten.
  • Lassen Sie ihm Zeit, die Umgebung zu erkunden und zeigen Sie ihm, was es alles zu entdecken gibt.
  • Mit einer Tasche versehen, können Sie Ihr Kind auf die Suche schicken. Es kann darin mitnehmen, was ihm gefällt.
  • Geben Sie ihm Zuhause die Möglichkeit, seine Fundstücke aufzubewahren, sei es auf einem Kartonteller auf dem Balkon oder vor der Haustüre. Schauen Sie mit ihm die Schätze an, vielleicht können Sie mit dem Kind etwas daraus basteln, möglicherweise spielt ihr Kind einfach so damit oder Sie beobachten gar, dass die Nuss oder die Kastanie bewohnt ist.
  • Ihr Kind kann Blätter, Rindenstücke, leere Schneckenhäuser etc. an einem Draht zu einer Girlande aufziehen.
  • Eichel- oder Buchenschalen auf die Finger gesteckt werden zu Hütchen. Malen Sie oder das Kind Augen und Mund auf die Fingerbeere, so entstehen lustige Zwerge.
  • Legen Sie über ein getrocknetes Blatt ein Zeichenpapier, schraffiert ihr Kind mit Bleistift oder Wachsfarbe darüber, erscheint – wie durch Zauberhand – das Blatt auf der vorderen Seite.

Achtung: Zecken sind immer noch aktiv, ziehen Sie ihrem Kind darum lange Hosen und ein langes Shirt an. Suchen Sie es abends nach Zecken ab.

Info zu Zecken und von Zecken übertragbare Krankheiten

Kinderlied «Jetzt falled d’Blättli wieder»

  1. Jetzt fallet d’Blettli wieder,
    de Summer isch verbii.
    Und d‘ Schwälbli flüüged alli furt,
    mir wüssed nid wohii.
  2. Und leer sind alli Fälder
    und d‘ Blüemli schlafed bald.
    Und stiller wird’s im ganze Land
    und einsam staht de Wald.
  3. Kein Summervogel tanzet,
    es isch scho chalt und rau.
    Und d‘ Sunne hät en Schleier aa
    vo Näbel dick und grau.
  4. Läb wohl du schöne Summer,
    du söttisch no nid gaa.
    Wänn d‘ über s‘ Jahr dänn wieder chunnsch,
    dänn sind mir alli froh.

Melodie

Aufnahmen und Mix, Jonas und MusiklabOhr, veröffentlicht von clixies

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Mama, Papa schaut mich an!

By |2018-09-19T07:19:04+00:00Donnerstag, 13. September 2018|

Digitale Medien gehören zu unserem Alltag und faszinieren Erwachsene und Kinder gleichermassen. Im Schnitt schauen Handybenutzer etwa 80 Mal am Tag auf ihr Handy. Das bedeutet jedes Mal eine Ablenkung.

Gerade Säuglinge und Kleinkinder bekommen «nebenbei» ganz viel mit vom Mediengebrauch ihrer Eltern und Geschwister. Die Bilder – zum Beispiel beim Fernsehen – fesseln bereits Kleinkinder. Auch wenn ihr Baby den Bildschirm gebannt fixiert, kann es die Flut an Tönen und Bildern noch nicht verarbeiten, was schnell zu Unruhe und Stress führen kann.

Säuglinge brauchen für ihre Entwicklung Zuwendung, Sicherheit und Geborgenheit und immer wieder Zeiten ungeteilter Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson.

 Was Sie als Eltern für Ihr Baby und sich tun können:

  • Beschäftigen Sie sich im Beisein Ihres Babys so wenig wie möglich mit elektronischen Medien. Ihr Baby sucht den Blickkontakt zu Ihnen und ist verwirrt, wenn Sie sich immer wieder abwenden.
  • Schenken Sie Ihrem Baby während den Mahlzeiten Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich durch TV und Handy nicht ablenken.
  • Wenn Sie Ihr Baby wickeln, legen Sie Ihr Handy in einen anderen Raum. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Baby, beobachten Sie es und nutzen Sie die Zeit für Zwiesprache.
  • Beschäftigen und beruhigen Sie Ihr Kind nicht mit Fernseher, Handy oder Tablet. Lassen Sie es vielfältige Sinneserfahrungen machen (für Babys ist TV und Handy ausschliesslich eine visuelle Erfahrung).
  • Deponieren Sie Ihr Handy nicht im Kinderwagen oder Kinderbett (Die Strahlenbelastung ist noch nicht restlos geklärt).

Bei Fragen sind wir gerne als Mütter- und Väterberatung für Sie da.

Ich möchte den Leitfaden «Digitale Medien im Kleinkindalter» bestellen:

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By |2018-09-06T09:48:20+00:00Donnerstag, 6. September 2018|

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Ich und mein neues Geschwisterchen

By |2018-08-29T14:41:48+00:00Mittwoch, 29. August 2018|

Strahlend und voller Stolz zeigen die meisten älteren Kinder ihr neugeborenes Geschwisterchen. Es ist sozusagen ihr Baby! Die Ankunft eines Geschwisterchens ist eine eindrückliche Veränderung im Leben, vor allem des Erstgeborenen. Es erlebt, dass die Aufmerksamkeit der Eltern plötzlich geteilt werden muss. Der gewohnte Tagesablauf wird auf den Kopf gestellt. Der Platz auf dem Schoss der Eltern ist besetzt, das Baby darf im Elternzimmer schlafen und wenn es weint, unterbrechen sie das Essen oder das gemeinsame Spiel und eilen davon. So können neben den positiven Gefühlen auch Verunsicherung, Wut oder Angst entstehen.

Mit folgenden Tipps erleichtern Sie Ihrem Erstgeborenen die Umstellung

  • Erzählen Sie dem Kind von der baldigen Ankunft eines Geschwisterchens, aber nicht zu früh, Kleinkinder haben kein Zeitverständnis.
  • Machen Sie Ihr Kind mit Babys bekannt. Besuchen Sie beispielsweise Freunde mit einem Baby, schauen Sie zusammen Bilderbücher an oder lassen sie sich beim Vorbereiten von Babyutensilien helfen.
  • Passen Sie Rituale und Abläufe schon einige Wochen vor der Geburt an. Zum Beispiel übernimmt der Papi das Einschlafritual oder das Kind bezieht schon jetzt das grössere Bett.
  • Beziehen Sie das ältere Kind in die Betreuung des Babys ein. Lassen Sie es helfen und loben Sie es für seine Unterstützung. Zum Beispiel beim Entsorgen der Windeln, beim Finken ausziehen oder beim Eincremen des Babys.
  • Fördern Sie die positiven Gefühle des Älteren für das Baby. Lassen Sie es das Kleine berühren, legen Sie sie zum Kuscheln nebeneinander ins Elternbett etc.
  • Loben und bestärken Sie das Kind positiv. Sagen Sie «du machst das wirklich schön vorsichtig», und nicht «pass auf, sei vorsichtig».
  • Benennen Sie auch negative Gefühle, zum Beispiel «Jetzt wollten wir doch das Buch anschauen und jetzt weint das Baby schon wieder, das ist jetzt aber mühsam» oder «Das Warten macht dich langsam wütend, das verstehe ich…», so lernt das Kind, dass auch diese Gefühle Berechtigung haben.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für Einzelzuwendung, auch wenn das nur kurze Zeit möglich ist. Machen Sie etwas ganz alleine mit dem älteren Kind und zeigen Sie ihm, dass Sie die gemeinsame Zeit geniessen.

Wundern Sie sich nicht, wenn sich das Verhalten des Erstgeborenen ändert und gewähren Sie ihm die Zeit, um sich ebenfalls an die neue Situation zu gewöhnen.

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Hauen – Beissen – Kneifen

By |2018-08-13T07:30:50+00:00Mittwoch, 15. August 2018|

Manchmal geht es zwischen Kindern richtig hoch zu und her. Eltern fühlen sich oft hilflos oder überfordert wenn ihr Kind andere beisst, schlägt oder kneift. Dabei kommt das häufig vor – nur wird unter Eltern wenig darüber gesprochen.

Warum verhält sich mein Kind so?

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Kind sich nicht mit einer bösen Absicht so verhält.

Wenn ein Kind in Bedrängnis gerät, weiss es sich oftmals nicht anders zu helfen als sich körperlich zur Wehr zu setzen. Die Impulskontrolle ist bei Kleinkindern noch nicht da und muss erst erlernt werden. Der Umgang mit heftigen Emotionen ist ein Lernprozess – selbst vielen Erwachsenen fällt das schwer.

Es ist wichtig, genauer hinzuschauen um zu erfahren, warum Ihr Kind beisst oder schlägt. Dies kann aus Wut geschehen, aus Überforderung, Müdigkeit, Frustration oder auch,  um Aufmerksamkeit zu erlangen. Und Beissen kann auch mal aus reiner Lust geschehen.

Tipps zum Umgang

  • Sagen Sie Ihrem Kind mit ruhigen Worten, dass es das nicht tun darf. «Stopp, beissen geht nicht.»
  • Fassen Sie die Gefühle, die Sie bei Ihrem Kind vermuten in Worte. Zum Beispiel so: «Jetzt bist Du wütend, gell.»
  • Danach ist es wichtig Ihrem Kind zu sagen, was es anstelle des Hauen’s tun kann (zum Beispiel auf ein Kissen schlagen um die Wut rauszulassen).
  • Genauso wichtig ist es, sich danach zusammen mit Ihrem Kind einer positiven Beschäftigung zuzuwenden.
  • In manchen Situationen ist es auch gut, sich mit dem Kind zusammen etwas von den anderen zu entfernen bis es sich beruhigt hat.

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Wenn’s einfach nicht mehr geht

By |2018-08-13T15:33:30+00:00Mittwoch, 1. August 2018|

Was, wenn die Zeit nach der Geburt keine Glücksgefühle hervorruft und jeder Schritt zur Qual wird?

Was, wenn Ängste oder negative Gedanken den Alltag überschatten?

Was, wenn die kleinste Aufgabe zu viel wird und Sie am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden?

Die Geburt eines Kindes erleben viele Eltern als grosses Glück. Für einige aber bringt das neue Familienmitglied auch ungeahnte negative Veränderungen mit sich. Veränderungen, welche sich auf die psychische Verfassung der Mutter –  oder auch des Vaters –  auswirken. Diese können so schwerwiegend sein, dass sie sich zu einer Krankheit entwickeln.

In der Schweiz sind knapp 15 % der Mütter (und Väter) von einer so genannten Postnatalen oder Postpartalen Depression betroffen. Leider aber handelt es sich dabei immer noch um ein Tabuthema. Oftmals schämen sich Betroffene und ziehen sich zurück.

Der Verein «Postnatale Depression Schweiz» informiert auf seiner Webseite ausführlich über das Krankheitsbild, über Symptome, Ursachen usw. Ebenfalls finden Sie da Selbsttests und Informationen, wie und wo Sie sich Hilfe holen können.

Selbstverständlich steht Ihnen auch Ihre Mütter- und Väterberaterin gerne helfend zur Seite.

Unser Tipp:

  • Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Mütter- und Väterberaterin. Sie kann Sie beraten und unterstützt Sie bei weiteren Schritten
  • Machen Sie den Selbsttest
  • Lassen Sie sich helfen. Sie sind nicht alleine!

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