Mütter- und Väterberatung

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Sommerzeit – Beerenzeit

By | 2018-06-14T14:55:02+00:00 Mittwoch, 20. Juni 2018|

Der Sommer kommt und die ersten Beeren reif. Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren sind voller Vitamin C und darum eine wichtige Ergänzung in der Ernährung.

Beeren im Topf

Einige Beerenpflanzen – zum Beispiel Erdbeeren –  lassen sich sehr gut in einem Topf auf dem Balkon oder Fenstersims anpflanzen. Das tägliche Giessen der Pflanze und das Ablesen der Beeren gibt ihrem Kind die Möglichkeit, sich mit all seinen Sinnen zu beteiligen und sich mit Wasser, Erde, Gerüchen und Geschmäckern vertraut zu machen.

Zusammen eine Pflanze zu hegen und pflegen und dann sogar Beeren zu ernten macht nicht nur Freude, sondern gibt Kindern auch Selbstvertrauen und ganz nebenbei üben sie sich in ihrer Feinmotorik.

Beerenzvieri-Idee für Kinder ab 1 Jahr

  • 100 g Naturjoghurt + 2 EL Milch vermischen
  • ¼ Vanillestängel ausschaben und beigeben
  • Verrühren oder schaumig mixen
  • In einen Becher oder eine Schälchen geben
  • Beeren an 2 Holzspiesse stecken
  • Zum Geniessen Beerenzauberstab ins Joghurt tunken

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Im Urlaub mit Säuglingen und Kleinkindern

By | 2018-05-31T07:37:27+00:00 Mittwoch, 6. Juni 2018|

Der Sommer- und somit auch die Ferienzeit steht kurz bevor. Viele Familien dürfen sich bereits jetzt auf eine sonnige, erholsame Zeit, fern von zu Hause und vom Alltagsstress, freuen. Was gibt es aber zu beachten, wenn Säuglinge oder Kleinkinder mitreisen? Mit diesem Beitrag machen wir sie gerne auf einige wichtige Punkte aufmerksam.

Während Autofahrten empfehlen wir, regelmässige Pausen einzulegen. Geben Sie Ihrem Kind dabei die Möglichkeit, sich zu bewegen. Bei Kindern, die noch nicht laufen können, eignet sich eine Krabbeldecke oder notfalls auch der Schoss der Eltern. Schützen Sie ihr Kind vor seitlicher Sonneneinstrahlung indem Sie die Seitenfenster abdunkeln.

Bei Flugreisen ist die Bewegung genau so wichtig, jedoch häufig etwas schwieriger umzusetzen. Melden Sie bei der Fluggesellschaft an, dass ein Säugling oder Kleinkind mitreist. Teilweise ist es möglich, Spezialsitze zu erhalten. Geben Sie ihrem Kind während Start und Landung etwas zu trinken damit es den Druck in den Ohren ausgleichen kann. Wenn dies nicht möglich ist, kann ein Schnuller etwas Abhilfe schaffen.

Für Säuglinge empfehlen wir sehr, das gewohnte Schoppenpulver von zu Hause mitzunehmen. Zur Schoppenzubereitung darf im Ausland nur abgekochtes Wasser oder ein stilles Mineralwasser mit tiefem Natriumgehalt verwendet werden. Wenn ihr Kind Brei isst und Sie keine Küche in ihrer Unterkunft zur Verfügung haben, ist es natürlich möglich, Gläschen zu Hause zu kaufen und mitzunehmen. Je nach Reiseziel können diese natürlich auch vor Ort gekauft werden. Allerdings ist im Voraus oft unklar, welche Gläschen mit welchen Inhaltsstoffen verfügbar sind. Isst Ihr Kind bereits vom Tisch, dann können in den meisten Restaurants einzelne Lebensmittel, weich gekocht und ungesalzen, bestellt werden. Am besten fragen Sie vorher nach. Früchte sollten immer gewaschen werden, sofern die Qualität des Leitungswassers dies zulässt. Wenn nicht, müssen Früchte und auch Gemüse vor dem Verzehr geschält oder gekocht werden.

Als Insektenschutz eignen sich Moskitonetze am besten. Insektenschutzmittel empfehlen wir nur in tropischen Ländern mit Malariarisiko oder anderen Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden können.

Das Thema Sonnenschutz wurde in einem vorherigen Beitrag ausführlich behandelt. In südlichen, wärmeren Regionen sind diese Empfehlungen noch wichtiger weil die UV-Strahlung dort stärker ist und häufig intensiv reflektiert wird. (Wasser, Sand, etc.)

Nach dem Bad im Salzwasser sollte die Kinderhaut mit Süsswasser abgespült werden. Besonders wichtig ist es, die Ohren gut mit Süsswasser zu spülen.

Auf jeden Fall empfehlen wir Ihnen, ein Fieberthermometer sowie eine kleine Materialbox mit Desinfektionsmittel und den wichtigsten Verbandsmaterialien wie Pflastern, sterile Kompressen, etc. mitzunehmen.

Welche Medikamente sinnvoll sein können, hängt stark vom Alter des Kindes und vom Reiseziel ab. Bei diesbezüglichen Fragen dürfen Sie sich sehr gerne an die Mütter- und Väterberaterinnen oder natürlich an Ihren Kinderarzt/ Kinderärztin oder die Apotheke Ihres Vertrauens wenden. Bezüglich allfälliger speziellen Impf-Empfehlungen verweisen wir Sie ebenfalls an ihren Kinderarzt/Kinderärztin.

Unser Kind hört nicht auf uns – was tun? Teil 2

By | 2018-05-30T07:21:25+00:00 Mittwoch, 30. Mai 2018|

Bereits der letzte Beitrag befasste sich mit dem Thema Erziehung. Wie schon erwähnt, möchten wir ihnen mit diesem ergänzenden Beitrag noch mehr Handlungsmöglichkeiten vorschlagen:

Was können sie tun?

  • Umlenken und Alternativen anbieten
    Sagen Sie Ihrem Kind, was es anstelle des Verbotenen tun darf. Falls Ihr Kind zum Beispiel den Hund am Schwanz zieht, sagen sie ihm zuerst: «Zieh den Hund nicht am Schwanz». Zeigen Sie ihm dann, was es stattdessen tun kann. «Schau, du kannst den Hund so streicheln.» Oder eine andere Situation: «Schau die Kabel sind für den PC, die braucht der Papi. Ich habe dir etwas anderes zum spielen, das aussieht wie ein Kabel». Geben Sie ihm dann zum Beispiel ein Massband zum Spielen. Das Wort «Nein» wird am Besten nur sehr sparsam verwendet. Die Kinder reagieren darauf oft gar nicht. Positive und motivierende Formulierungen führen meist viel eher zum Ziel.
  • Konzentrieren Sie sich auf das Positive und fördern Sie dieses
    Lächeln Sie das Kind an und sagen Sie ihm, was es gut macht und wie Sie sich darüber freuen.
  • Gefühle sind gut und wichtig
    Lassen Sie Ihr Kind Zorn, Weinen und Wut ausdrücken und benennen Sie diese. Gehen Sie nach einem Wutausbruch auf Ihr Kind zu, zeigen Sie Verständnis und trösten Sie es. Bleiben Sie dennoch konsequent.
  • Immer beim Kind und auf Augenhöhe
    Bevor Sie von Ihrem Kind etwas fordern oder erwarten, sollten Sie jedes Mal die Beziehung zu Ihm herstellen. Vergleichbar mit einer Telefonverbindung, wo man als erstes die Aufmerksamkeit des Empfängers braucht. Dies klappt am besten, wenn Sie sich auf Augenhöhe mit dem Kind begeben und es direkt ansprechen. So gewinnen Sie seine Aufmerksamkeit und Ihr Wort erhält viel mehr Gewicht, als wenn es aus der Distanz gesprochen wird. Wenn dies noch nicht ausreicht, dann stellen Sie auch Körperkontakt her. Fassen Sie es zum Beispiel an der Schulter an und wiederholen Sie ihre Bitte/ihr Lob. Ihre Mimik sollte hierbei unbedingt zur Aussage passen.
  • Logische Konsequenzen anwenden
    Durch logische Konsequenzen lernt ihr Kind, dass alle seine Handlungen Folgen haben.
    Lassen Sie ihrem Kind etwas Zeit, ihre Aufforderung zu befolgen. Wenn es dies nicht tut, dann wählen Sie die Konsequenz möglichst logisch und nachvollziehbar. Wenn es zum Beispiel nicht aufhört, das Spielzeug auf den Boden zu schlagen, dann entfernen Sie dieses und sagen Sie: «Schau, du bist nicht vorsichtig genug mit dem Spielzeug darum stelle ich es jetzt weg.» Bieten sie ihm dafür eine Alternative an.

Die oben beschriebenen Punkte sind nur einige wenige Beispiele für dieses sehr umfassende Thema. Die Mütter- und Väterberaterinnen stehen ihnen auch für Erziehungsfragen bei Kindern bis zum vollendeten 5. Lebensjahr sehr gerne zur Seite.

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Unser Kind hört nicht auf uns – Was tun? Teil 1

By | 2018-05-17T09:55:55+00:00 Mittwoch, 23. Mai 2018|

Die Zeit zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine der herausforderndsten. Das «eigene Ich» und somit der Wille zur Autonomie erwacht. Das Kind spürt seine Bedürfnisse und stösst immer wieder an Grenzen. In dieser Phase sind die Eltern oft stark gefordert.

Warum tun Kinder manchmal nicht, was die Erwachsenen von ihnen verlangen?

Kleinkinder lieben es, Neues zu entdecken und zu untersuchen. Sie wollen zunehmend selber entscheiden können und setzen sich für ihren Willen ein. Oft wiederholen Kinder verbotene Dinge einfach, um zu sehen, was passiert. Reagieren die Eltern jedes Mal auf die gleiche Weise? Was kann das Kind damit auslösen? Häufig müssen sie dieselben Dinge mehrmals ausprobieren, bis sie wirklich realisieren, was sie damit bewirken. Manchmal sehen die Kinder darin auch eine Art Spiel. Sie machen verbotene Dinge allerdings nicht, um die Eltern zu ärgern. Viel mehr wollen sie unabhängiger werden und selbst entscheiden können. Kinder lieben die Aufmerksamkeit der Eltern und Bezugspersonen. Manche Kleinkinder suchen diese so stark, dass sie auch negative Arten der Aufmerksamkeit, wie Schimpfen und Ermahnungen, provozieren können.

Was brauchen Kleinkinder?

Kleinkinder wollen sich ausprobieren. Sie brauchen den Halt, die Sicherheit und die bedingungslose Akzeptanz ihrer Bezugspersonen. Um sich in der Welt orientieren zu können benötigen sie  Klarheit und Konsequenz.

Was können sie tun?

  • Richten Sie ihre Wohnung, soweit möglich, kindgerecht ein. (Zum Beispiel kostbare und gefährliche Gegenstände ausser Reichweite stellen, Konfliktsituationen reduzieren)
  • Beschäftigen Sie ihr Kind

Beschäftigte Kinder haben weniger Gelegenheit und weniger Anreiz, verbotene Dinge zu tun. Spielen Sie mit ihrem Kind und bieten Sie ihm unterschiedliche Gegenstände zum freien Spiel an. Dies können auch ganz einfache Alltagsgegenstände sein. Insbesondere Bewegung im Freien ermuntert zu neuen Taten.

Weitere Handlungsmöglichkeiten erfahren Sie im nächsten Beitrag. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie dann erneut zu unserer Leserschaft zählen dürften.

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Sonnenschutz im Säuglings- und Kleinkindalter

By | 2018-05-03T07:55:25+00:00 Mittwoch, 16. Mai 2018|

Die Kinderhaut ist dünner und heller als die Haut von Erwachsenen. Dies macht sie besonders empfindlich gegenüber der Sonneneinstrahlung. Während den Monaten Mai bis August sind die UV-Strahlen besonders intensiv. Grund genug, dem Sonnenschutz einen separaten Beitrag zu widmen.

Hautschutz
Als erstes gilt: Ab in den Schatten. Insbesondere während der Mittagsstunden, im Zeitraum von 11-15 Uhr. Mit dieser Massnahme kann die UV-Belastung am besten reduziert werden. Das Eincremen mit einer Sonnencreme ist trotzdem notwendig. Insbesondere wenn reflektierende Oberflächen wie zum Beispiel Wasser oder Sand in der Nähe sind. Bei Kindern im ersten Lebensjahr empfiehlt die Krebsliga, direkte Sonneneinstrahlung so oft wie möglich zu meiden.

Idealerweise wird möglichst viel Haut von Kleidung bedeckt. Insbesondere Kopf und Schultern, die den Sonnenstrahlen am intensivsten ausgesetzt sind, müssen geschützt werden.

Unbedeckte Haut ist mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen. Am besten eigenen sich hierzu Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor von 30 und mehr. Für Säuglinge und Kleinkinder empfehlen wir vor allem Produkte mit einem mineralischen beziehungsweise physikalischen Filter.

Augenschutz
Auch die Augen der Kinder sind empfindlicher als die der Erwachsenen. Kinderaugen sollten daher, während dem Aufenthalt im Freien, mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Je früher das Kind an die Brille gewöhnt wird, desto besser toleriert es diese in der Regel. Achten sie beim Kauf auf die Qualität. Das CE-Zeichen sowie der Vermerk 100% UV sollte auf der Brille angebracht sein.

Spezielles beim Spielen und Planschen im Wasser
Den besten Schutz beim Spielen am und im Wasser bieten spezielle Badetextilien mit UV-Schutz. Wichtig ist, dass die Schultern auch vom Stoff bedeckt werden. Kopf und Nacken sollten mit einem Hut, am besten mit Nackenschutz, bedeckt sein. Für alle unbedeckten Hautstellen ist eine wasserfeste Sonnencreme unverzichtbar. Ein erneutes Auftragen nach dem Baden ist auch bei wasserfesten Produkten nötig.

Das Team der Mütter- und Väterberatung wünscht Ihnen und Ihrer Familie bereits jetzt einen traumhaften, sonnigen Sommer.

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Ist ihr Kind bereit für den Kindergarten?

By | 2018-05-03T07:41:28+00:00 Mittwoch, 9. Mai 2018|

Der Eintritt in den Kindergarten bedeutet für alle Kinder und natürlich auch für deren Familien eine grosse Veränderung. Im Kanton Thurgau gilt der 31. Juli als Stichtag. Kinder, die zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt sind, besuchen ab dem neuen Schuljahr den Kindergarten. Viele Eltern machen sich Gedanken darüber, ob ihr Kind schon bereit ist für diesen Schritt. Im Folgenden einige Kriterien die dafür sprechen, dass Ihr Kind den Alltag im Kindergarten meistern kann.

  • Das Kind zeigt ein gewisses Mass an Ausdauer. Es gelingt ihm, einige Zeit zuzuhören und dabei stillzusitzen.
  • Das Kind ist in der Lage, den Weg zum Kindergarten zu Fuss zu gehen (anfangs noch in Begleitung).
  • Es kann sich für einige Stunden von Ihnen als Bezugsperson trennen und verfügt über ein gewisses Mass an Selbständigkeit. Es kann sich auch ohne Begleitung durch Erwachsene in sozialen Gruppen integrieren.
  • Das Kind versteht einfache Aufträge und kann diese ausführen. Es spricht in Mehrwortsätzen.
  • Das Kind zeigt eine gewisse Geschicklichkeit in der Grobmotorik (Hüpfen, Klettern, Laufen, etc.) sowie in der Feinmotorik (Malen, Schneiden mit der Schere, etc.)
  • Wenn möglich sollte das Kind tagsüber keine Windeln mehr benötigen. Falls Ihr Kind dies noch nicht beherrscht, ansonsten aber bereit für den Kindergarten wäre, setzen Sie sich mit der zukünftigen Kindergartenlehrperson in Verbindung.

Spielgruppen oder KITAs gelten als die ideale Vorbereitung auf den Kindergarten. Hier können die Kinder vor allem ihre sozialen Fähigkeiten ausbauen. Betreuungspersonen von Spielgruppen und KITAs haben oft einen sehr guten Eindruck davon, wie sich Ihr Kind in Gruppen verhält, wenn Sie als Eltern nicht dabei sind. Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Kind bereit ist für den Kindergarten, dann suchen Sie das Gespräch mit diesen Fachpersonen und beziehen Sie deren Meinung mit ein.

Wenn Sie denken, dass Ihr Kind noch mehr Zeit braucht, dann ist es grundsätzlich möglich, ein Gesuch an die Schulbehörde zu stellen und den Kindergartenbesuch um ein Jahr zu verschieben. Lassen Sie sich für diesen Entscheid aber genügend Zeit. In diesem Alter kann innert wenigen Wochen in der Entwicklung viel geschehen. Eine Rückstellung ist in den meisten Gemeinden auch relativ kurzfristig noch möglich. Eine nachträgliche Anmeldung gestaltet sich jedoch meist schwierig und es wäre schade, wenn Ihr Kind noch ein weiteres Jahr warten müsste, obwohl es schliesslich doch bereit gewesen wäre.

Die Mütter- und Väterberaterinnen sind für Fragen und Anliegen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr Ansprechperson und können Sie somit auch im Prozess des Kindergarteneintrittes beraten und begleiten.

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Neu ab 1. Juli- Telefonberatung am Mittwochnachmittag

By | 2018-04-26T08:08:57+00:00 Sonntag, 10. Juni 2018|

Bei der Klienten-Befragung im letzten Jahr wurde von zahlreichen Eltern der Wunsch nach einer telefonischen Beratung am Nachmittag geäussert. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach.

Ab dem 1. Juli bietet die Mütter- und Väterberatung, zusätzlich zu den bisherigen Beratungszeiten am Morgen, jeweils am Mittwochnachmittag von 13:30-14:30 eine telefonische Beratung an.

Wir sind ab dem 1. Juli 2018 zu folgenden Zeiten direkt für Sie erreichbar:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

08:00- 09:30
08:00- 09:30
13:30- 14:30
08:00- 09:30
08:00- 09:30

Wählen Sie hierfür einfach die Telefonnummer Ihrer gewohnten Fachstelle (siehe rechte Spalte).

Wir hoffen, mit dieser Massnahme die Erreichbarkeit für Sie als Eltern weiter zu verbessern.

Telefonnummern unserer Fachstellen

Arbon
Diessenhofen
Frauenfeld
Kreuzlingen
Münchwilen
Romanshorn
Weinfelden

071 626 04 55
071 626 04 59
071 626 04 58
071 626 04 57
071 626 04 53
071 626 04 56
071 626 04 54

HA-Säuglingsmilchen – Die aktuellen Empfehlungen

By | 2018-04-24T08:20:09+00:00 Mittwoch, 2. Mai 2018|

In einem früheren Beitrag berichteten wir über HA-Säuglingsmilchen. Dieser Beitrag informiert Sie über Änderungen in der Empfehlung von HA-Säuglingsmilchen, welche nun auch von den Spitälern und vielen Kinderärzten umgesetzt werden. Damit können Sie Geld sparen, ohne das Allergierisiko Ihres Kindes zu erhöhen.

Vorab ein kleiner Auszug aus dem vorherigen Artikel:

HA steht für hypoallergen. Bei den HA-Säuglingsmilchen wird das Kuhmilcheiweiss stark aufgespalten. Bis vor kurzem ging man davon aus, dass dieser Prozess helfen kann, Allergien vorzubeugen. Das Thema wurde unter den Fachleuten jedoch seit Jahren kontrovers diskutiert.

2017 hat die schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie (SSP) in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die «Empfehlung für Säuglingsernährung 2017» herausgegeben. Darin wird beschrieben, dass in diversen Studien kein genügender Nachweis erbracht werden konnte, welcher die Empfehlung von HA-Milchen für die Allergieprävention Ihres Kindes rechtfertigen würde.  Die Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen sowie viele Kinderärzte im Thurgau und Umgebung, setzen die Empfehlung bezüglich der HA-Säuglingsmilchen nun um und empfehlen die Nutzung von HA-Milchen nicht mehr.

Weiterhin gilt das Stillen als die beste Allergieprophylaxe. Kann nicht oder nur teilweise gestillt werden, empfehlen wir, unabhängig vom Allergierisiko in der Familie, eine normale Säuglingsmilch ab Geburt anzuwenden.

Wenn Sie Ihrem Kind bereits eine HA-Säuglingsmilch verabreichen, können Sie dies weiterhin tun. Die HA-Säuglingsmilchen haben keinen negativen Effekt, sind aber teurer als andere Säuglingsmilchen.

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Milchprodukte im Säuglings- und Kleinkindalter

By | 2018-04-25T06:59:11+00:00 Mittwoch, 25. April 2018|

Der Umgang mit Milchprodukten ist ein sehr häufiges Thema im Beratungsalltag der Mütter- und Väterberatung. Ab wann darf das Kind Kuhmilch trinken und Milchprodukte zu sich nehmen? Welche Mengen benötigt das Kind für ein gesundes Wachstum? Gibt es Grenzwerte nach oben? Dieser Beitrag soll einige Fragen zu diesem Thema klären.

Naturjoghurt kann ab dem 7. Lebensmonat in kleinen Mengen (wenige Kaffeelöffel voll) gefüttert werden. Wenn dieses gut vertragen wird, kann wenig Kuhmilch zum Anrühren des Getreidebreis verwendet werden.

Kuhmilch als Getränk  wird erst nach dem ersten Lebensjahr empfohlen. Ebenso Frischkäse, Quark und Käse. Diese Produkte sind wegen ihrem erhöhten Proteinanteil und teilweise wegen ihrem Salzgehalt im ersten Lebensjahr nicht geeignet.

Ab dem 13. Lebensmonat empfiehlt die schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) 3 Portionen Milchprodukte pro Tag.

Eine Portion entspricht 100 ml Milch, 100g Naturjoghurt, 15g Hart- oder 30g Weichkäse.

Wenn in diesem Alter noch gestillt wird, verringert sich die empfohlene Menge um eine bis zwei Portionen Milchprodukte.

Im Alter von zwei bis drei Jahren werden 3-4 Portionen täglich empfohlen.

In diesem Fall kann die Calciumzufuhr durch calciumreiches, stilles Mineralwasser ergänzt werden. Hierzu eignen sich zum Beispiel Adelbodner, Eptinger und Valser Naturelle.

Quark enthält im Vergleich zum Naturjoghurt deutlich mehr Eiweiss und sollte daher in den ersten Lebensjahren spärlich angeboten werden.

Fruchtjoghurts enthalten meist sehr viel Zucker und wenig Früchte. Sie werden besser als Süssigkeiten betrachtet. Ein Naturjoghurt, mit frischen Früchten gemischt, eignet sich hingegen sehr gut als Frühstück oder Zwischenmahlzeit.

Fettreduzierte Produkte wie Magermilch sind für Kleinkinder ungeeignet.

Andere Milchsorten wie zum Beispiel Ziegen-, Mandel-, Reis-, Hafer- und Sojamilchen sind im ersten Lebensjahr ebenfalls ungeeignet und sollten auch danach höchstens in kleinen Mengen angeboten werden.

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Bilderbücher- unsere Buchtipps

By | 2018-04-18T06:04:41+00:00 Mittwoch, 18. April 2018|

Der letzte Beitrag handelte von Bilderbüchern. Wie bereits erwähnt, möchten wir Ihnen nun einige Bücher zu verschiedenen Themen vorstellen. Es gibt natürlich eine enorme Auswahl an tollen Bilderbüchern. Die untenstehende Auflistung ist aus den Empfehlungen der Mitarbeiterinnen unseres Fachteams entstanden.

Bilderbuch Ich und meine Gefühle

Holde Kreul

Ich und meine Gefühle

Emotionale Entwicklung für Kinder ab 5, Hilfe zur Benennung der eigenen Gefühlszustände und dem Umgang mit den eigenen Emotionen

durchgehend farbig illustriert von Dagmar Geisler

ab 5 Jahren, Erstmals erschienen 2011, 3. Auflage 2016
36 Seiten, 22.0 x 27.5 cm
ISBN 978-3-7855-7293-1

Mies van Hout (Text & Bild)

Heute bin ich

Bilder zu verschiedenen Emotionen für die etwas kleineren Kinder

ab 3 Jahren
48 Seiten, gebunden, 26.0 x 20.9 cm
ISBN 978-3-905945-30-0

Anette Langen und Imke Sönnichsen

Die kleine Motzkuh

Witziges Buch zum Umgang mit  Motz- und Trotzanfällen

Coppenrath Verlag, ab 2-3 Jahren
gebundene Ausgabe, 32 Seiten
ISBN 978-3-8157-2000-4

Kathryn Cave, Chris Riddell

Irgendwie Anders

Sehr schönes, wertvolles Buch zum Thema Anders sein/ Individualität

ab 4 bis 6 Jahren
28 Seiten
ISBN 978-3-7891-6352-4

Greta Carolat

Aufräumen? Mach ich morgen!

Farbige Geschichte zum Thema Aufräumen

ab 3 bis 6 Jahren
gebundene Ausgabe, 88 Seiten
ISBN 978-3-401-09993-4

Hermien Stellmacher

Moritz Moppelpo putzt seine Zähne

Eine kleine Hilfe, um Kindern das Zähneputzen näher zu bringen

ab 2 bis 4 Jahren
gebundene Ausgabe, 14 Seiten
ISBN 978-3-7607-8085-6

Für die ganz Kleinen eignen sich Bücher mit dicken Seiten und grossen, überschaubaren Bildern, zum Beispiel von Tieren, am besten. In diesem Alter steht das Betrachten und Benennen der Abbildungen im Vordergrund.

Das Team der Mütter- und Väterberatung wünscht ihnen und der ganzen Familie viel Spass beim gemeinsamen Anschauen und Erzählen.

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