Mütter- und Väterberatung

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«Jetzt falled d’Blättli wieder»

By |2018-09-25T10:11:41+00:00Mittwoch, 3. Oktober 2018|

Kennen Sie das Kinderlied «Jetzt falled d Blättli wieder, dä Summer isch verbie»? Nicht nur Blätter, auch Nüsse, Kastanien, Eicheln, Früchte etc. fallen im Herbst vom Baum und können entdeckt werden.

Für Kinder ist ein Ausflug in den Wald oder in einen Park abenteuerlich und spannend. Durch raschelnde Blätter laufen, auf Baumstämmen balancieren, über unebenen Waldboden gehen, das macht Spass und es gibt viele Sachen aus der Natur zu finden, mit denen es sich wunderbar spielen, basteln oder dekorieren lässt.

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind in einen Park, in den Wald oder in den Garten.
  • Lassen Sie ihm Zeit, die Umgebung zu erkunden und zeigen Sie ihm, was es alles zu entdecken gibt.
  • Mit einer Tasche versehen, können Sie Ihr Kind auf die Suche schicken. Es kann darin mitnehmen, was ihm gefällt.
  • Geben Sie ihm Zuhause die Möglichkeit, seine Fundstücke aufzubewahren, sei es auf einem Kartonteller auf dem Balkon oder vor der Haustüre. Schauen Sie mit ihm die Schätze an, vielleicht können Sie mit dem Kind etwas daraus basteln, möglicherweise spielt ihr Kind einfach so damit oder Sie beobachten gar, dass die Nuss oder die Kastanie bewohnt ist.
  • Ihr Kind kann Blätter, Rindenstücke, leere Schneckenhäuser etc. an einem Draht zu einer Girlande aufziehen.
  • Eichel- oder Buchenschalen auf die Finger gesteckt werden zu Hütchen. Malen Sie oder das Kind Augen und Mund auf die Fingerbeere, so entstehen lustige Zwerge.
  • Legen Sie über ein getrocknetes Blatt ein Zeichenpapier, schraffiert ihr Kind mit Bleistift oder Wachsfarbe darüber, erscheint – wie durch Zauberhand – das Blatt auf der vorderen Seite.

Achtung: Zecken sind immer noch aktiv, ziehen Sie ihrem Kind darum lange Hosen und ein langes Shirt an. Suchen Sie es abends nach Zecken ab.

Info zu Zecken und von Zecken übertragbare Krankheiten

Kinderlied «Jetzt falled d’Blättli wieder»

  1. Jetzt fallet d’Blettli wieder,
    de Summer isch verbii.
    Und d‘ Schwälbli flüüged alli furt,
    mir wüssed nid wohii.
  2. Und leer sind alli Fälder
    und d‘ Blüemli schlafed bald.
    Und stiller wird’s im ganze Land
    und einsam staht de Wald.
  3. Kein Summervogel tanzet,
    es isch scho chalt und rau.
    Und d‘ Sunne hät en Schleier aa
    vo Näbel dick und grau.
  4. Läb wohl du schöne Summer,
    du söttisch no nid gaa.
    Wänn d‘ über s‘ Jahr dänn wieder chunnsch,
    dänn sind mir alli froh.

Melodie

Aufnahmen und Mix, Jonas und MusiklabOhr, veröffentlicht von clixies

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Mama, Papa schaut mich an!

By |2018-09-19T07:19:04+00:00Donnerstag, 13. September 2018|

Digitale Medien gehören zu unserem Alltag und faszinieren Erwachsene und Kinder gleichermassen. Im Schnitt schauen Handybenutzer etwa 80 Mal am Tag auf ihr Handy. Das bedeutet jedes Mal eine Ablenkung.

Gerade Säuglinge und Kleinkinder bekommen «nebenbei» ganz viel mit vom Mediengebrauch ihrer Eltern und Geschwister. Die Bilder – zum Beispiel beim Fernsehen – fesseln bereits Kleinkinder. Auch wenn ihr Baby den Bildschirm gebannt fixiert, kann es die Flut an Tönen und Bildern noch nicht verarbeiten, was schnell zu Unruhe und Stress führen kann.

Säuglinge brauchen für ihre Entwicklung Zuwendung, Sicherheit und Geborgenheit und immer wieder Zeiten ungeteilter Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson.

 Was Sie als Eltern für Ihr Baby und sich tun können:

  • Beschäftigen Sie sich im Beisein Ihres Babys so wenig wie möglich mit elektronischen Medien. Ihr Baby sucht den Blickkontakt zu Ihnen und ist verwirrt, wenn Sie sich immer wieder abwenden.
  • Schenken Sie Ihrem Baby während den Mahlzeiten Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich durch TV und Handy nicht ablenken.
  • Wenn Sie Ihr Baby wickeln, legen Sie Ihr Handy in einen anderen Raum. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Baby, beobachten Sie es und nutzen Sie die Zeit für Zwiesprache.
  • Beschäftigen und beruhigen Sie Ihr Kind nicht mit Fernseher, Handy oder Tablet. Lassen Sie es vielfältige Sinneserfahrungen machen (für Babys ist TV und Handy ausschliesslich eine visuelle Erfahrung).
  • Deponieren Sie Ihr Handy nicht im Kinderwagen oder Kinderbett (Die Strahlenbelastung ist noch nicht restlos geklärt).

Bei Fragen sind wir gerne als Mütter- und Väterberatung für Sie da.

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By |2018-09-06T09:48:20+00:00Donnerstag, 6. September 2018|

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Ich und mein neues Geschwisterchen

By |2018-08-29T14:41:48+00:00Mittwoch, 29. August 2018|

Strahlend und voller Stolz zeigen die meisten älteren Kinder ihr neugeborenes Geschwisterchen. Es ist sozusagen ihr Baby! Die Ankunft eines Geschwisterchens ist eine eindrückliche Veränderung im Leben, vor allem des Erstgeborenen. Es erlebt, dass die Aufmerksamkeit der Eltern plötzlich geteilt werden muss. Der gewohnte Tagesablauf wird auf den Kopf gestellt. Der Platz auf dem Schoss der Eltern ist besetzt, das Baby darf im Elternzimmer schlafen und wenn es weint, unterbrechen sie das Essen oder das gemeinsame Spiel und eilen davon. So können neben den positiven Gefühlen auch Verunsicherung, Wut oder Angst entstehen.

Mit folgenden Tipps erleichtern Sie Ihrem Erstgeborenen die Umstellung

  • Erzählen Sie dem Kind von der baldigen Ankunft eines Geschwisterchens, aber nicht zu früh, Kleinkinder haben kein Zeitverständnis.
  • Machen Sie Ihr Kind mit Babys bekannt. Besuchen Sie beispielsweise Freunde mit einem Baby, schauen Sie zusammen Bilderbücher an oder lassen sie sich beim Vorbereiten von Babyutensilien helfen.
  • Passen Sie Rituale und Abläufe schon einige Wochen vor der Geburt an. Zum Beispiel übernimmt der Papi das Einschlafritual oder das Kind bezieht schon jetzt das grössere Bett.
  • Beziehen Sie das ältere Kind in die Betreuung des Babys ein. Lassen Sie es helfen und loben Sie es für seine Unterstützung. Zum Beispiel beim Entsorgen der Windeln, beim Finken ausziehen oder beim Eincremen des Babys.
  • Fördern Sie die positiven Gefühle des Älteren für das Baby. Lassen Sie es das Kleine berühren, legen Sie sie zum Kuscheln nebeneinander ins Elternbett etc.
  • Loben und bestärken Sie das Kind positiv. Sagen Sie «du machst das wirklich schön vorsichtig», und nicht «pass auf, sei vorsichtig».
  • Benennen Sie auch negative Gefühle, zum Beispiel «Jetzt wollten wir doch das Buch anschauen und jetzt weint das Baby schon wieder, das ist jetzt aber mühsam» oder «Das Warten macht dich langsam wütend, das verstehe ich…», so lernt das Kind, dass auch diese Gefühle Berechtigung haben.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für Einzelzuwendung, auch wenn das nur kurze Zeit möglich ist. Machen Sie etwas ganz alleine mit dem älteren Kind und zeigen Sie ihm, dass Sie die gemeinsame Zeit geniessen.

Wundern Sie sich nicht, wenn sich das Verhalten des Erstgeborenen ändert und gewähren Sie ihm die Zeit, um sich ebenfalls an die neue Situation zu gewöhnen.

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Workshop – Spiele mit Schwämmen, Schraubdeckeln und Co.

By |2018-08-20T12:28:01+00:00Mittwoch, 15. August 2018|

Sie suchen Alternativen zu teurem Spielzeug? Oder möchten Sie die Kreativität Ihrer Kinder fördern?

Schwämme, Fliegenklatschen, Schraubdeckel und Co. erfüllen Ihre Wünsche. Diese Dinge haben Sie bereits zuhause und sind ideales Spielmaterial für Ihre Kinder. Mit Schraubdeckeln verwandeln Ihre Kinder den Teppich in ein Airhockey-Feld. Mit WC-Rollen, Schwämmen und Fliegenklatschen bauen und meistern Ihre Kinder abwechslungsreiche Minigolfbahnen. Wie das geht und was Sie mit Schraubdeckeln, Fliegenklatschen und Schwämmen sonst noch machen können, zeigen wir Ihnen in unserem Workshop.

  • Elternworkshop – Spielideen mit Alltagsmaterial für Kinder von 2-5 Jahren

  • Dienstag, 30. Oktober 2018, 19:00 – 21:00 Uhr

  • Perspektive Thurgau, Mehrzweckraum, Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden

  • keine, «Thurgau bewegt» übernimmt die Kosten

Zum Workshop anmelden

Hauen – Beissen – Kneifen

By |2018-08-13T07:30:50+00:00Mittwoch, 15. August 2018|

Manchmal geht es zwischen Kindern richtig hoch zu und her. Eltern fühlen sich oft hilflos oder überfordert wenn ihr Kind andere beisst, schlägt oder kneift. Dabei kommt das häufig vor – nur wird unter Eltern wenig darüber gesprochen.

Warum verhält sich mein Kind so?

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Kind sich nicht mit einer bösen Absicht so verhält.

Wenn ein Kind in Bedrängnis gerät, weiss es sich oftmals nicht anders zu helfen als sich körperlich zur Wehr zu setzen. Die Impulskontrolle ist bei Kleinkindern noch nicht da und muss erst erlernt werden. Der Umgang mit heftigen Emotionen ist ein Lernprozess – selbst vielen Erwachsenen fällt das schwer.

Es ist wichtig, genauer hinzuschauen um zu erfahren, warum Ihr Kind beisst oder schlägt. Dies kann aus Wut geschehen, aus Überforderung, Müdigkeit, Frustration oder auch,  um Aufmerksamkeit zu erlangen. Und Beissen kann auch mal aus reiner Lust geschehen.

Tipps zum Umgang

  • Sagen Sie Ihrem Kind mit ruhigen Worten, dass es das nicht tun darf. «Stopp, beissen geht nicht.»
  • Fassen Sie die Gefühle, die Sie bei Ihrem Kind vermuten in Worte. Zum Beispiel so: «Jetzt bist Du wütend, gell.»
  • Danach ist es wichtig Ihrem Kind zu sagen, was es anstelle des Hauen’s tun kann (zum Beispiel auf ein Kissen schlagen um die Wut rauszulassen).
  • Genauso wichtig ist es, sich danach zusammen mit Ihrem Kind einer positiven Beschäftigung zuzuwenden.
  • In manchen Situationen ist es auch gut, sich mit dem Kind zusammen etwas von den anderen zu entfernen bis es sich beruhigt hat.

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Wenn’s einfach nicht mehr geht

By |2018-08-13T15:33:30+00:00Mittwoch, 1. August 2018|

Was, wenn die Zeit nach der Geburt keine Glücksgefühle hervorruft und jeder Schritt zur Qual wird?

Was, wenn Ängste oder negative Gedanken den Alltag überschatten?

Was, wenn die kleinste Aufgabe zu viel wird und Sie am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden?

Die Geburt eines Kindes erleben viele Eltern als grosses Glück. Für einige aber bringt das neue Familienmitglied auch ungeahnte negative Veränderungen mit sich. Veränderungen, welche sich auf die psychische Verfassung der Mutter –  oder auch des Vaters –  auswirken. Diese können so schwerwiegend sein, dass sie sich zu einer Krankheit entwickeln.

In der Schweiz sind knapp 15 % der Mütter (und Väter) von einer so genannten Postnatalen oder Postpartalen Depression betroffen. Leider aber handelt es sich dabei immer noch um ein Tabuthema. Oftmals schämen sich Betroffene und ziehen sich zurück.

Der Verein «Postnatale Depression Schweiz» informiert auf seiner Webseite ausführlich über das Krankheitsbild, über Symptome, Ursachen usw. Ebenfalls finden Sie da Selbsttests und Informationen, wie und wo Sie sich Hilfe holen können.

Selbstverständlich steht Ihnen auch Ihre Mütter- und Väterberaterin gerne helfend zur Seite.

Unser Tipp:

  • Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Mütter- und Väterberaterin. Sie kann Sie beraten und unterstützt Sie bei weiteren Schritten
  • Machen Sie den Selbsttest
  • Lassen Sie sich helfen. Sie sind nicht alleine!

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Hilfe, mein Baby nervt mich!

By |2018-07-11T13:46:50+00:00Mittwoch, 18. Juli 2018|

Einmal Mutter oder Vater zu werden, gehört für viele Menschen zum Lebensplan. Rückblickend wird die Geburt eines Kindes von vielen Eltern als eines der eindrücklichsten und einschneidensten Erlebnissen beschrieben.

Vor allem das erste Kind verändert die Lebensumstände der Eltern von Grund auf. Mütter und Väter, sind gefordert, sich körperlich und psychisch an die neue Situation anzupassen.

Ein neugeborenes Baby zu betreuen, ist für viele etwas völlig Neues. Die Eltern sind rund um die Uhr gefordert und oft auch überfordert.

Die vielen Glücksmomente, Herausforderungen, Veränderungen und Erwartungen wühlen die Gefühle der Mütter und Väter auf. Erschöpfung, Schlafmangel etc. können zu depressiven Verstimmungen führen.

Ist eventuell das innere Gleichgewicht aus dem Lot geraten?

Es ist für das Baby lebenswichtig, dass es gut betreut, gehegt und gepflegt wird. Es ist für Sie als Mutter oder Vater jedoch genau so wichtig zu beachten, wie es Ihnen selber geht. Zu erkennen, wenn es Ihnen zu viel wird, wenn Ihnen die Decke auf den Kopf zu fallen droht und negative Gefühle die Freude am Kind zunehmend überschatten.

  • Geniessen Sie Ihr Baby. Nehmen Sie sich Zeit mit ihm zu kuscheln und nutzen Sie die schönen Momente.

  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner, Freunden, anderen Müttern oder Vätern. Schildern sie Ihr Befinden. Es tut gut, sich auszutauschen. Vielleicht erfahren Sie dabei, dass es anderen auch so ergangen ist und was Ihnen geholfen hat.

  • Nehmen Sie Unterstützung in Anspruch, wenn Sie sich erschöpft fühlen. Das Baby muss betreut werden, aber nicht ausschliesslich von den Eltern. Vielleicht geht eine Freundin, die Grosseltern oder die Patin regelmässig mit dem Kind spazieren und Sie legen sich hin? Oder Sie organisieren Unterstützung im Haushalt, nehmen die Einladung zum Mittagessen an?

  • Gehen Sie mit Ihrem Baby spazieren. Tägliche Bewegung an der frischen Luft wirkt erwiesenermassen stimmungsaufhellend und tut Mutter, Vater und Kind gut.

  • Passen Sie Ihre Ansprüche an Ordnung, Haushalt etc. den gegebenen Umständen an. Meistens ist weniger auch noch gut genug.

  • Schaffen Sie sich bewusst Zeitinseln, in denen Sie etwas machen, das Ihnen gut tut. Vielleicht gehen Sie joggen, lesen ein Buch, hören Musik, treffen sich mit einer Freundin?

Gefühlsschwankungen gehören zum Mutter- und Vaterwerden. Diese sollten sich aber in den ersten Lebenswochen des Kindes stabilisieren.
Sprechen Sie mit Fachpersonen, wenn Sie unsicher sind, sich schlecht fühlen, obige Tipps nicht umsetzen können/mögen oder sich um Ihre Partnerin, Ihren Partner Sorgen machen.
Warten Sie nicht zu lange ab. Fachpersonen helfen Ihnen, Ihr Befinden einzuordnen und passende Angebote zu organisieren, damit auch bei Ihnen die positiven Seiten des Mutter- und Vaterseins überwiegen.

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Telefonischer Erstkontakt nach der Geburt

By |2018-07-04T10:33:29+00:00Mittwoch, 4. Juli 2018|

Im Rahmen ihres Nachdiplomstudiums in Mütter- und Väterberatung absolvierte Sabrina Ramsauer (Fachstelle Münchwilen) das Modul Qualitätsmanagement. Dabei führte sie ein Projekt durch, über welches wir Sie hier gerne informieren.

Durch die Veränderung in der ambulanten Wochenbettbetreuung erleben wir in der Mütter- und Väterberatung der Perspektive Thurgau vermehrt, dass die Familien bei unserem telefonischen Erstkontakt nach dem 10. Lebenstag des Kindes zwar interessiert an unserem Angebot sind, aber der Zeitpunkt noch zu früh ist. Oft hören wir, dass im Moment noch kein Bedürfnis nach einem Termin besteht, da sie noch von der Pflegefachfrau oder Hebamme begleitet werden.

Nun haben wir eine Testphase durchgeführt, in welcher wir die Erstkontakt-Telefonate erst einen Monat nach der Geburt durchführten (sofern die Familien eine ambulante Wochenbettbetreuung hatten). Zu untersuchen galt es, ob die Eltern dadurch vermehrt einen Termin bei uns vereinbaren und die Anbindung an die Mütter- und Väterberatung damit besser gewährleistet wird. Ziel dabei war weiterhin, die Familien im präventiven Sinn früh kennenzulernen und baldmöglichst Vertrauen aufzubauen.

Das Untersuchungsresultat hat deutlich gezeigt, dass sich die veränderte telefonische Erstkontaktaufnahme durch die Mütter- und Väterberatung positiv auf die Erreichbarkeit der Familien auswirkte.

Daher setzten wir die telefonische Erstkontaktaufnahme einen Monat nach Geburt per 1. Juni 2018 flächendeckend in allen Thurgauer Gemeinden um. Familien ohne ambulante Wochenbettbetreuung kontaktieren wir weiterhin sofort bei Eingang der Geburtenmeldung telefonisch.

Beratungen durch Mütter- und Väterberaterinnen

Die Mütter- und Väterberatung ist im Kanton Thurgau flächendeckend vertreten. Sieben Beratungsstellen der Perspektive Thurgau stehen kantonsweit zu Ihrer Verfügung. Ausserdem bieten wir regelmässige Beratungen direkt vor Ort an oder besuchen Sie zu Hause.

Den Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Thurgau ist es freigestellt, an welchem Ort sie die Dienstleistungen und Angebote der Mütter- und Väterberatung in Anspruch nehmen. Unter den Beratungsorten und -zeiten finden sie das Angebot der Perspektive Thurgau.

Sommerzeit –Beerenzeit 2

By |2018-06-18T08:37:58+00:00Mittwoch, 4. Juli 2018|

Beeren sind nicht nur dekorativ auf Kuchen sondern enthalten unter anderem auch viel Vitamin C. Sie sind eine wichtige Ergänzung in der Ernährung. In den Läden und auf dem Markt wird jetzt die Auswahl an Beeren immer grösser. Beeren eignen sich wunderbar für gesunde Zwischenmahlzeiten oder verleihen einem Birchermüesli ein besonderes Aroma.

Raus in den Garten

Wer einen Garten hat, hat vielleicht  Walderdbeeren oder die ersten Himbeeren darin entdeckt.

Eine gute Gelegenheit um rauszugehen bietet sich, wenn Sie mit Ihrem Kind im Garten Beeren suchen können. Kinder lieben es wenn sie im Alltag mithelfen dürfen. Lassen Sie Ihr Kind mithelfen, wenn es im Garten etwas zu tun gibt. Schön ist es, wenn Kinder ihren eigenen kleinen Pflanzfleck haben. Dort können beispielsweise Erdbeeren oder Heidelbeeren angepflanzt werden.

Wichtig zu beachten

Bei bodennah wachsenden Beeren aber auch bei Pilzen, Salat und Gemüse kann es im Freiland zu Verunreinigungen kommen. Gewisse Erkrankungen wie z.B. der Fuchsbandwurm werden durch den Kot von Füchsen sowie von Hunden oder Katzen übertragen. Deshalb sollten Hunde und Katzen regelmässige entwurmt werden.

Durch gründliches Waschen dieser Nahrungsmittel unter fliessend, kaltem Wasser, kann das Risiko einer Übertragung vermindert werden. Durch das Erhitzen der Beeren können die Krankheitserreger vernichtet werden. Das Tiefkühlen bis -20 C tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab.

Ebenso wichtig ist die Händehygiene nach dem Hantieren mit Beeren oder der Arbeit im Garten.

Zutaten für 2 Schnecken:

  • 1 Banane
  • 24 Brombeeren
  • 12 Trauben
  • 2 Rosinen
  • 2 kleine Stücke Erdbeere

Zubereitung:

  1. Banane längs halbieren.
  2. Ein Stückchen der Banane abschneiden, halbieren und als Fühler hinlegen.
  3. Die Brombeeren in Spiralform über der Banane anordnen, die Lücke dazwischen mit Trauben auffüllen.
  4. Ein kleines Stück Erdbeere als Mund auf die Banane legen.
  5. Die Rosine als Auge andrücken

Weitere kreative Rezeptideen für kreative Zwischenmahlzeiten (PDF) finden Sie hier!

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