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Mütter- und Väterberatung

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Gesunde Ernährung – Gesunde Zähne

By |2019-05-20T12:55:25+01:00Mittwoch, 5. Juni 2019|

Im letzten Beitrag «Gesunde Milchzähne wollen richtig gepflegt sein!» haben wir darüber geschrieben, wie wichtig die richtige Pflege der Milchzähne ist. Damit die Zähne gesund bleiben, sollte aber schon auf eine möglichst zahnschonende Ernährung geachtet werden:

  • Der gesamte Flüssigkeitsbedarf wird über die Milch gedeckt. Als Ergänzung zu Breimahlzeiten kann Leitungswasser angeboten werden.
  • In Schoppenflaschen gehören grundsätzlich nur Wasser, ungesüsster Tee oder Milch
  • Für Babybreie werden reife Früchte verwendet. Dadurch wird das Bedürfnis nach Süssem ausreichend gedeckt.
  • Das Dauernuckeln an Schoppenflaschen (Sirup, gesüsster Tee, Fruchtsäfte, Milch, …) oder Brust sollte vermieden werden. Es kann das Milchgebiss stark schädigen.
  • Schoppenflaschen sollten deshalb nur in Ausnahmen mit ins Bett gegeben werden (z.B. bei Krankheit, heissen Temperaturen).
  • Nach dem ersten Geburtstag sollte die Schoppenflasche allmählich aus dem Alltag der Kinder verschwinden. Ihr Kind kann lernen, aus Tasse oder Becher zu trinken. Gegen 1-2 Milchmahlzeiten pro Tag, die Ihr Kind aus der Flasche geniesst, spricht aber nichts.
  • Bieten Sie zuckerhaltige Nahrungsmittel oder Getränke nur zu den Hauptmahlzeiten an. Zwischenmahlzeiten sollten keinen Zucker enthalten (Ausnahmen s. «Wichtig zu beachten»)

Gesunde Znüni und Zvieri finden Sie hier: http://www.sge-ssn.ch/bildung-und-schule/essen-in-der-schule/znueni-und-zvieri/

Wichtig zu beachten:

  • Nuggis, Schoppensauger, Löffel usw. nicht ablecken und danach dem Baby geben. Kariesbakterien können übertragen werden.
  • Nuggis nie in Honig oder Zucker tauchen.
  • Achten Sie auf die Inhaltsstoffe von Nahrungsmitteln, insbesondere bei Fertigprodukten. Nahrungsmittel auf denen „zuckerfrei“ oder „ohne Zuckerzusatz“ steht, können von Natur aus trotzdem Zucker enthalten. Ausschliesslich das «Zahnfreundlich» Zeichen sichert, dass Zähne nicht geschädigt werden.
  • Ungeeignete Zwischenmahlzeiten sind unter anderem: Riegel, Dörrfrüchte, Schleckwaren, Glace, Pommes Chips/salzige Snacks, Babyguetzli, Honig, zuckerhaltige Getränke.
  • Eine zuckerhaltige Mahlzeit auf einmal genossen ist für die Zähne weniger schädlich, als aufgeteilt auf mehrere kleinere Portionen.
  • Süssigkeiten sollten die Ausnahme sein, dann bleiben sie etwas Besonderes und die Kinder lernen gut damit umzugehen. (z.B. bei Besuch, Geburtstagen, …).

Der erste Zahnarztbesuch wird mit zwei bis drei Jahren empfohlen.

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Gesunde Milchzähne wollen richtig gepflegt sein!

By |2019-05-20T12:06:32+01:00Mittwoch, 22. Mai 2019|

Bei den meisten Kindern kommen die ersten Zähnchen innerhalb des ersten Lebensjahres zum Vorschein. Der Durchbruch des ersten Zahnes ist ein von den Eltern meist mit Spannung und Freude erwartetes Ereignis. Damit die Gesundheit der Zähne erhalten bleibt, sind eine gute Zahnpflege und gesunde Ernährung  wichtig.

Hauptursache für Löcher in den Zähnen (Karies) ist der häufige Genuss zuckerhaltiger Nahrungsmittel und Getränke sowie eine ungenügende Zahnpflege. Dafür verantwortlich sind Bakterien in den Zahnbelägen, die Zucker in Säure umwandeln. Diese Säure greift die Zähne an und führt zu Karies.

Sobald also der erste Zahn zu sehen ist, sollte das Zähneputzen zur täglichen Pflege gehören.

  • Ab dem ersten Zahn: 1x pro Tag putzen, vorzugsweise am Abend nach der letzten Milchmahlzeit
  • Fluoridhaltige Kinderzahnpasta verwenden und eine ungefähr erbsengrosse Menge auf eine weiche Kinderzahnbürste geben und die Zähne sanft bürsten.
  • Lassen Sie Ihr Kind die Zahnbürste auch selber halten und sie mit Mund und Zunge erkunden. Das kann die Angewöhnung erleichtern
  • Nicht mit Wasser nachspülen, so kann das Fluorid die Zähne länger schützen
  • Im zweiten Lebensjahr: Mindestens 2x täglich Zähne reinigen
  • Kleinkinder wollen alles nachahmen, was ihre Eltern tun. Putzen Sie die Zähne gemeinsam, lassen auch Sie sich von Ihrem Kind mal die Zähne putzen.
  • Lassen Sie Ihr Kind die Zähne selber bürsten, wenn es das möchte. Reinigen Sie aber immer nach.

Im nächsten Beitrag erfahren Sie mehr über die gesunde und zahnschonende Ernährung.

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Hat mein Kind Verstopfung (Obstipation)?

By |2019-05-07T13:58:38+01:00Mittwoch, 8. Mai 2019|

Von Verstopfung (Obstipation) wir gesprochen, wenn der Stuhlgang mit Schmerzen verbunden ist und aus festen oder harten Kotstücken besteht. Diese Kotballen entstehen, weil der Stuhl sich staut. Je grösser der Stau ist, umso schwieriger wird die Ausscheidung. Oftmals haben verstopfte Kinder mehrmals täglich kleine, feste Kotkügelchen in der Windel. Dadurch können kleine Risse am After entstehen, die bluten und schmerzen. Ist die Ausscheidung schmerzhaft, so können schon Kleinkinder den Stuhl willentlich oder unwillentlich zurückhalten, was wiederum zur Verstopfung beiträgt. Ein Teufelskreis.

Bei der Umstellung von flüssiger Muttermilch oder Säuglingsmilch auf Brei, dickt sich die Konsistenz des Stuhles ein. Das Kind muss mehr drücken. Das sehen Sie Ihrem Baby an. Doch aktives Drücken mit rotem Köpfchen und Anstrengung ist noch keine Verstopfung.

Die Verdauung ist bei jedem Menschen individuell und unterschiedlich schnell. Die Häufigkeit des Stuhlgangs variiert von mehrmals täglich bis alle drei Tage einmal.

Wichtig:

Stimulieren Sie den Darm nicht mit dem Fiebermesser und benutzen Sie abführende Zäpfchen oder Einläufe nur in Absprache mit dem Kinderarzt und in Ausnahmefällen.

Was Sie tun können

Was Sie tun können:
Achten Sie auf eine ausgeglichene, abwechslungsreiche Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

  • Bewegung bringt auch die Verdauung in Schwung, sei es indem sich das Kind selber bewegt oder indem Sie den Darm durch eine sanfte Bauchmassage aktivieren (im Uhrzeigersinn)
    zu Bewegungstipps
  • Hat Ihr Kind Bauchschmerzen, legen Sie ihm eine wärmende Bauchkompresse, ein warmes Kirschsteinkissen oder eine warme Bettflasche auf den Bauch.
  • Achten Sie auf eine gute Gesässpflege. Bei kleinen Rissen am After reinigen Sie ihn vorsichtig und cremen Sie ihn mit einer fetthaltigen Creme ein. Schmerzen beim Stuhlgang können so reduziert werden und das Kind kann sich entspannen.

Verdauung anregende, beziehungsweise abführende Nahrungsmittel sind:

  • Fenchel, Brokkoli, Blumenkohl, Hülsenfrüchte
  • Hirseflocken, Haferflocken, Vollkornflocken
  • Apfelmus aus gekochten Äpfeln, Zwetschgen, Aprikosen, Birnen, Trauben, Trockenfrüchte
  • Fencheltee, Apfelsaft und Orangensaft (am besten frischgepresst)

Eher stopfende Nahrungsmittel sind:

Reis, Karotten, Bananen, roh geraffelte Äpfel, Weissmehlprodukte wie Guezli/ Kuchen/Weissbrot, Schokolade

Wichtig: Jedes Kind reagiert anders auf Nahrungsmittel. Ausnahmen sind also immer möglich.

Gehen Sie zum Arzt wenn:

  • Ihr Kind seit längerer Zeit an Verstopfung leidet.
  • Ihr Kind unter zunehmenden Bauchschmerzen leidet.
  • Stuhlgang nur unter Schmerzen oder Weinen möglich ist.
  • Der Stuhl Blutbeimengungen enthält.
  • Ihr Kind nicht am Gewicht zunimmt.

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Stuhlgang – Was ist normal?

By |2019-04-25T07:19:23+01:00Mittwoch, 24. April 2019|

So lange Babys und Kleinkinder gewickelt werden, sind Eltern mit deren Ausscheidungen direkt konfrontiert. Verändern sich diese plötzlich in der Farbe, Konsistenz oder Häufigkeit, ist das für viele beunruhigend.

Die Ausscheidungen hängen mit der Nahrungsaufnahme zusammen.  Da sich diese im Verlauf des ersten Lebensjahres stark verändern, ändert sich mit der Nahrung auch der Stuhlgang ihres Kindes.

Folgende Stuhlveränderungen sind zu erwarten:

Mit Muttermilch ernährte Kinder haben in den ersten zwei bis vier Wochen häufigen (bis zu 10 x täglich), oft eher flüssigen, grünlich/gelben Stuhlgang.

Danach nimmt die Häufigkeit des Stuhlgangs ab und die Konsistent wird fester. Sie ist breiig, manchmal mit körnigen Beimengungen (wie Hüttenkäse). Die Farbe hellgelb bis grünlich.

Wichtig: Wird das Kind voll gestillt, gedeiht es gut und hat es keine Beschwerden, darf der Stuhlgang länger als eine Woche ausbleiben!

Der Stuhlgang von mit Säuglingsmilch ernährten Kindern ist gelbbraun. Die Konsistenz ist weich geformt. Die Häufigkeit schwankt je nach Kind.  So lange der Stuhlgang weich bleibt und das Kind keine Beschwerden hat, ist alles in Ordnung.

Die Verdauung des Kindes braucht Zeit, sich an neue Nahrungsmittel zu gewöhnen. Es ist daher empfehlenswert, dem Kind immer nur ein neues Nahrungsmittel anzubieten und ca. drei Tage die Reaktion darauf zu beobachten.
Erhält das Kind das erste Mal Brei, so ist dies in seinem Stuhl deutlich erkennbar.
Der Stuhl vor allem von gestillten Säuglingen wird häufig eingedickt. Das heisst, er wird breiig oder bekommt eine weiche, wurstförmige Konsistenz.
Die Verdauung ist noch nicht vollständig ausgereift, es ist daher normal, dass der Kot Nahrungsstücklein enthalten kann.
Die Farbe von mit Brei ernährten Babys richtet sich stark nach den gegessenen Lebensmitteln.

Mit dem festeren Stuhlgang kann es auch vorkommen, dass Ihr Baby aktiver als zuvor presst. Machen Sie sich darüber keine Sorgen. Aktives Drücken mit rotem Köpfchen und Anstrengung ist noch kein Hinweis auf Verstopfung.

Folgende Nahrungsmittel verändern die Stuhlfarbe:

Nahrungsmittel Veränderung
Randen (Rote Beete) Stuhl färbt sich rot
Karotten Stuhl färbt sich orange
Spinat Stuhl färbt sich grün
Fleisch Stuhl färbt sich dunkelbraun
Banane Stuhl enthält grau/schwarze Fasern
Eisenpräparate Stuhl färbt sich schwarz

Die Häufigkeit des Stuhlganges schwankt bei vom Familientisch ernährten Kindern und bei Erwachsenen zwischen täglich bis jeden dritten Tag.
Wichtig ist, dass die Stuhlentleerung schmerzfrei und die Konsistenz des Stuhles weich und wurstförmig ist.

Mehr zu diesem Thema (Verstopfhung) im nächsten Beitrag.

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Vorsicht Zecken

By |2019-04-09T15:19:17+01:00Mittwoch, 10. April 2019|

Der Frühling ist da und lockt Kleine und Grosse ins Freie. Doch beim Durchstreifen der Natur sollte man auch bedenken, dass von Frühling bis Herbst Hochsaison der Zecken ist. Zecken – umgangssprachlich auch «Holzböcke» genannt – sind winzige Lebewesen, die sich vom Blut von Menschen und Tieren ernährenSie leben auf niedrigen Pflanzen, wie Sträuchern, hohen Wiesen oder im Unterholz im Wald.. Von dort streifen sie sich auf vorübergehende Menschen und Tiere ab, oder lassen sich auf sie fallen.

Je nach Region in der Schweiz, ist ein Grossteil der Zecken Träger von Krankheitserregern. Bei einem Zeckenstich besteht das Risiko einer Krankheitsübertragung. Da der Stich der Zecken nicht spürbar ist, werden sie oft lange nicht bemerkt. Die häufigsten durch Zecken übertragenen Erkrankungen sind «Lyme-Borreliose» und «Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)». Erste Erkrankungszeichen nach einem Stich können innerhalb einiger Tage bis drei Wochen auftreten.

Der beste Schutz vor einer Erkrankung ist, den Zeckenstich zu vermeiden

Ein paar Tipps dazu
  • Im Wald, in Waldnähe und im hohen Gras lange, geschlossene Kleidung und Schuhe tragen. Socken über die Hosen stülpen
  • Nach dem Aufenthalt in der Natur, Körper nach Zecken absuchen.
  • Kleider wechseln und ausschütteln.

Bevorzugte Stellen sind:
Behaarter Kopf, hinter den Ohren, Achselhöhlen, Bauchnabel, Leisten, Innenseite der Oberschenkel, Kniekehlen.

Was tun bei einem Zeckenstich:

  1. Die Zecke sollte so bald wie möglich entfernt werden.
  2. Zecke mit flacher Pinzette möglichst nahe an der Haut fassen, mit stetigem Zug gerade herausziehen (s. Wichtig).
  3. Desinfektion der Einstichstelle
  4. Datum des Stiches und Ort des Einstiches notieren. Einstichstelle beobachten (für ca. 3 Wochen)

Wichtig

  • Von Massnahmen wie beispielsweise Beträufeln der Zecke mit Öl/ Alkohol/ Nagellack oder Entfernung durch Drehbewegung, wird dringend abgeraten. Sie können das Risiko einer Krankheitsübertragung erhöhen.
  • In der Haut bleibende Zeckenteile, sind kein Problem. Sie werden vom Körper abgestossen.
  • Wird Borreliose frühzeitig erkannt, kann sie mit Antibiotika behandelt werden. Für die FSME gibt es keine spezifische Behandlung. Es besteht die Möglichkeit einer Schutzimpfung (Im Allgemeinen ab 6 Jahren empfohlen).
  • Anti-Zeckensprays können die sensible Kinderhaut reizen und haben einen sehr starken Geruch. Sie sind möglichst nicht, oder nur sehr zurückhaltend auf die Kleider aufzutragen (frühestens ab 1 Jahr).

Kontaktieren Sie den Kinderarzt bei:

  • einer kreisrunden Rötung um die Einstichstelle, sich ausbreitender/wandernder Rötung. Sie sind typisch im frühen Stadium einer Borreliose.
  • grippeartigen Symptomen (Kopfschmerzen, Fieber, Müdigkeit, Gliederschmerzen). Das können erste Anzeichen einer Borreliose oder FSME sein.
  • Unsicherheit
  • Informations- und Beratungsbedarf bzgl. FSME-Impfung

Die Risikogebiete der Schweiz sowie weitere Informationen zu Zecken finden Sie z.B. unter https://zecken-stich.ch

Bei Fragen ist die Mütter- und Väterberatung gerne für Sie da.

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Sexualentwicklung

By |2019-03-27T08:52:49+01:00Mittwoch, 27. März 2019|

Haben Sie beobachtet, wie Ihr Baby hingebungsvoll an seinen Händchen saugt? Wie es intensiv die Zehen in den Mund nimmt und wie es, sobald es nackt ist, nach seinem Geschlechtsteil greift? Kinder erkunden ab Geburt spielerisch, neugierig und interessiert ihren ganzen Körper. Sie entdecken, welche Berührungen schöne, angenehme Gefühle auslösen und lernen diese zu verstärken. Es ist für ihr späteres sexuelles Erleben im Erwachsenenalter wichtig, dass sie ihren ganzen Körper als etwas Angenehmes, Liebenswertes, Schönes erleben dürfen. Als etwas, das andere mit Respekt, Achtung und Rücksicht behandeln.

Dies geschieht nicht isoliert, sondern ist eng verknüpft mit dem Umfeld. Das Kind nimmt wahr, wenn Erwachsene ablehnend reagieren, wenn es sein Geschlechtsteil berührt. Es bemerkt die Irritation, wenn es rhythmische Bewegungen wiederholt und die erregenden Gefühle geniesst. Es bemerkt, wenn das «Pfiefeli» bewundert und das  «Schlitzli»  übergangen oder nicht benannt wird.

Kindliche Sexualität kann nicht mit Erwachsenensexualität verglichen werden, ein gutes Körpergefühl schafft jedoch die Grundlage für eine erfüllte Erwachsenensexualität.

Mit folgenden Tipps unterstützen Sie Ihr Kind in der Entwicklung eines guten Körpergefühls:

Kindliches Verhalten Verhaltenstipps für Eltern
Entdecken, dass das Berühren des Körpers schöne Gefühle auslöst. Das Kind den eigenen Körper entdecken lassen und dem Kind eigene Gefühle zugestehen.
Unterschiede zwischen dem eigenen Körper und jenem der anderen feststellen, nach und nach entwickeln des Schamgefühls. Die Körperteile im Intimbereich benennen (Penis, Vulva..), dem Kind eine wertschätzende Haltung dem gesamten Körper gegenüber vermitteln.
Nackt spielen und herumrennen lassen. Erklären, was im Privaten und was im öffentlichen Raum gemacht werden darf.
Doktorspiele, Rollenspiele wie Mama oder Papa spielen, usw. Kinder darin bestärken, nein sagen zu dürfen. (Körperkontakt, Kuss etc.)

Doktorspiele: Nur unter Gleichaltrigen erlauben. Mit Kindern Abmachungen treffen, z.B. nur was beide möchten ist erlaubt, keine Gegenstände einführen, Türe geöffnet lassen etc.

Wertschätzender Umgang mit dem Geschlecht des Kindes, unabhängig davon, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist.

Buchtipp:

Das bin ich – von Kopf bis Fuss

von Dagmar Geisler

Auflistung teilweise der Broschüre «Sexualaufklärung von 0-18 Jahren» entnommen.

Mit freundlicher Genehmigung von Elternbildung Schweiz.

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Kinderängste

By |2019-03-13T07:58:58+01:00Mittwoch, 13. März 2019|

Wer kennt das als Mutter oder Vater nicht?

  • «Lärm macht meinem Kind plötzlich grosse Angst. Den Staubsauger benutze ich nur noch, wenn es abwesend ist.»
  • «Haare waschen ist eine Katastrophe, meine Tochter gerät richtiggehend in Panik.»
  • «Im Muki -Turnen klebt mein Kind die ganze Zeit an meinem Hosenbein. Ich möchte gerne, dass es auch so herumtollt und Spass hat wie die anderen Kinder.»

Dass bereits Babys Angst haben, lässt sich oftmals im sogenannten «Fremdeln» (ab etwa neun Monaten) das erste Mal beobachten. Kriecht es beispielsweise von der Mutter/dem Vater weg, fühlt es sich nach einer gewissen Entfernung unsicher und sucht wieder die Nähe, Geborgenheit und Sicherheit bei seiner Bezugsperson. Diese Angst tritt nicht sinnlos auf, sondern sie schützt das Kind vor allfälligen Gefahren und bewahrt es so vor Schaden.

Es gibt neben dem «Fremden» noch andere, entwicklungsbedingte Ängste. Zum Beispiel Angst vor der Dunkelheit, vor fremden Menschen, vor lauten Geräuschen, vor Phantasiebildern, vor Gewittern, vor eigenen starken Gefühlen etc.

Es ist normal, dass Kinder (und Erwachsene) auf neue, ungewohnte oder bedrohlich wirkende Situationen oder Erlebnisse mit Angst reagieren. Angst gehört zu unserem Leben.

Mit Ihnen an der Seite, lernt das Kind mit seinen Ängsten umzugehen, sie einzuordnen (gefährlich/ungefährlich?) und sie zu überwinden.

Mit folgenden Tipps unterstützen Sie Ihr Kind im Umgang mit Ängsten:

  • Bleiben Sie unbedingt bei Ihrem Kind, wenn es Angst hat. Ihre Nähe und Ruhe geben ihm Sicherheit und helfen ihm, sich zu beruhigen. Sie sind sein Vorbild, es orientiert sich an Ihnen.
  • Nehmen Sie die Ängste Ihres Kindes ernst und begleiten Sie es in kleinen Schritten durch die angstmachende Situation. Hat es beispielsweise Angst vor dem Staubsauer, so nehmen Sie das Kind auf den Arm, reden beruhigend mit ihm und hören sich den Lärm aus Distanz an. Nähern sie sich langsam. Reagiert das Kind darauf sehr ängstlich, so belassen Sie es dabei. Wiederholen Sie das Vorgehen wenn nötig das nächste Mal. Das Kind wird immer mutiger werden.
  • Sätze wie: «Das ist doch kein Grund Angst zu haben» sind wenig hilfreich. Benennen Sie das Gefühl für Ihr Kind: z.B. «Gell, das macht dir Angst. Schau ich bin bei dir.»
  • Lassen Sie es spielerisch Erfahrungen mit angstmachenden Situationen machen. Zum Beispiel indem es der Puppe oder Ihnen die Haare waschen darf, Sie singend angstmachende Situationen überbrücken (Höörli wäsche, Höörli wäsche…) oder indem es selber Lärm macht und Sie davon spielerisch «Angst bekommen».
  • Sie können ein Plüschtier, einen Schutzengel, einen Traumfänger zum Beschützer Ihres Kindes aufbauen. Sagen Sie dem Kind zum Beispiel. «Der Löwe ist ganz stark. Er bleibt bei dir und passt auf dich auf».
  • Überlassen Sie es Ihrem Kind, wann es so weit ist, sich auf etwas Neues einzulassen. Ermutigen Sie es, bleiben Sie ruhig und setzen Sie es nicht unter Druck. Die Neugier wird früher oder später siegen. (Beispiel MuKi Turnen)
  • Nehmen Sie dem Kind nicht alles Herausfordernde ab, denn überwundene Angst macht stark.
  • Durch Rituale und geregelte Abläufe helfen Sie dem Kind, sich im Tagesablauf zu orientieren. Es wird vorhersehbar, was als nächstes kommt. Das gibt ihm Sicherheit und Geborgenheit im Alltag.

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Zwiebelsäckli & Co. – Bewährte Hausmittel richtig eingesetzt

By |2019-02-27T08:12:49+01:00Mittwoch, 27. Februar 2019|

Kinder im 2. Lebenshalbjahr erkranken häufiger. Vor allem, wenn sie Kontakt zu anderen Kindern haben. Schnupfen, Husten und manchmal auch Ohrenschmerzen gehören zum Alltag mit Kleinkindern.

Nicht immer sind Medikamente oder der Gang zum Arzt nötig. Wickel mit Zwiebeln oder Kartoffeln können bei Erkältungen Linderung verschaffen und stellen eine Möglichkeit dar, dem kranken Kind Zuwendung zu geben. Die Wirkung eines Wickels beschränkt sich nicht nur auf den behandelten Körperteil. Der ganze Organismus wird davon beeinflusst. Deshalb ist eine sorgfältige, korrekte Anwendung unerlässlich.

Feuchte Zwiebelsäckli (ab Geburt)

Wirkung:
Schleimlösend, Atembefreiend, Schleimhaut befeuchtend

Anwendungsbereich:
Bei Erkältungen, verstopfter Nase

Material:

  • 1-2 gehackte Zwiebeln
  • Dünnes Tuch oder Gazewindel
  • Schnur, Band

So geht’s:

  • Geschnittene Zwiebel auf angefeuchtetes Tuch legen + zu einem Säckchen binden
  • In die Nähe des Kindes hängen oder stellen + über Nacht dort lassen
  • Vorsicht: 1 m Abstand zum Kind einhalten
  • Hinweis:Der Zwiebelgeruch ist nicht jedermanns Sache.

Warmer Zwiebelwickel (ab 1 Jahr)

Wirkung:
Schmerzstillend, entzündungshemmend schleimlösend

Anwendungsbereich:
Ohren: Bei Ohrenschmerzen
Brust: Bei Husten

Material:

  • 1-2 fein gehackte Zwiebeln
  • Dünnes Tuch oder Gazewindel
  • Befestigungsmaterial (s. Befestigungstipps)
  • Baumwolltuch (z.B. Geschirrhandtuch)
  • Pfanne mit kochendem Wasser + Deckel

So geht‘s:

  • Zwiebel auf Gaze/ dünnes Tuch legen, Tuch zusammenlegen + Zwiebeln darin etwas zusammenquetschen
  • Stoffpäckli auf den umgekehrten Deckel über dem kochenden Wasser erwärmen
  • Temperatur des Wickels prüfen(s. Wichtig zu beachten/Temperatur des Wickels)
  • Auf betroffene Stelle legen + befestigen (s. Befestigungstipps)
  • 1-2 Stunden wirken lassen
  • Ein Kirschsteinsäckchen hält den Wickel länger warm

Anwendungsbereich

Brust:
Bei Husten

Wirkung:
Krampf- und schleimlösend, Durchblutungsfördernd (Unterstützt den Abtransport von Krankheitserregern)

Material:

  • 2-3 mittelgrosse, gekochte Kartoffeln
  • Haushaltpapier
  • Baumwolltuch (z.B. Geschirrhandtuch)
  • Befestigungsmaterial (s. Befestigungstipps)

So geht’s:

  • Kartoffeln samt Schale weich kochen (Gschwellti)
  • Kartoffeln in Haushaltpapier wickeln + leicht quetschen
  • Umschlag mit zerquetschten Kartoffeln in Baumwolltuch packen
  • Temperatur des Wickels prüfen(s. Wichtig zu beachten/Temperatur des Wickels)
  • Auflegen + befestigen (s.Tipps zum Befestigen)

! Vorsicht:  Kartoffeln werden sehr heiss und entfalten im Hautkontakt die Wärme noch zusätzlich.  (Verbrennungsgefahr)

Unsere Buchempfehlung:

«Wohltuende Wickel», von Maya Thüler

Wickel: vorbeugend, schmerzlindernd und heilungsfördernd. Sie helfen nicht nur zur Bewältigung von Krankheiten, sondern eignen sich hervorragend auch zur vorbeugenden Anwendung. Erleichterung und Wohlbefinden sind garantiert!

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Wichtig zu beachten bei der Anwendung von Wickeln

Temperatur des  Wickels:

Bei warmen Wickeln ist die Überprüfung der Temperatur vor und kurz nach dem Auflegen zwingend.

Vor dem Auflegen: Den Wickel für 2-3 Minuten auf den eigenen Innenarm legen. Fühlt er sich angenehm warm an, kann er dem Kind aufgelegt werden. (ca. 38°C). Gerade Kartoffeln werden sehr heiss und entfalten im Hautkontakt die Wärme noch zusätzlich.  (Verbrennungsgefahr):

Hautrötungen:

Durch die Wärme kann die Haut leicht gerötet werden, das ist normal. Sollte ein Ausschlag auftreten, das Kind über Juckreiz klagen oder den Wickel unangenehm empfinden, muss der Wickel entfernt werden.

Hautpflege:

Nach dem Entfernen des Wickels, sollte die Haut mit Wasser abgewaschen werden.

Tipps  zum Befestigen

Brustwickel:

Von alten Kinderstrumpfhosen die Füsse abschneiden und zwischen den Beinen aufschneiden. Dem Kind die Strumpfhosen wie einen Pulli anziehen (Kopf durch das Loch, Arme in die Strumpfhosenbeine). Der Wickel kann so darunter geschoben werden und wird durch den Gummibund gut gehalten.

Ohrwickel:

Dem Kind ein Stirnband oder eine enganliegende Kappe anziehen (Wolle oder Baumwolle). Der Wickel kann darunter geschoben werden.

Je nach weiteren Symptomen sind andere Massnahmen nötig oder ein Arzt muss beigezogen werden (s. Beiträge «Mein Kind hat Fieber», «Fiebersenkende Mittel -ganz ohne Chemie» und «Fieberkrampf! Wenn ich das gewusst hätte»)

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Fieberkrampf! Wenn ich das gewusst hätte…

By |2019-02-07T08:22:03+01:00Mittwoch, 13. Februar 2019|

Obwohl ein Fieberkrampf medizinisch gesehen als harmlos gilt, sieht er nicht so aus. Eltern erleben einen Anfall häufig als lebensbedrohlich für das Kind und erschrecken dementsprechend heftig.

In der Beratung wird uns von betroffenen Eltern häufig erzählt, wie froh sie gewesen wären, wenn sie im Vorfeld mehr darüber gewusst hätten. Hier die wichtigsten Informationen dazu:

Was ist ein Fieberkrampf?

Bei einem Fieberkrampf reagiert das Gehirn auf einen raschen Fieberanstieg oder auf hohes Fieber mit Krampfanfällen. Ein Fieberkrampf sieht ähnlich aus wie ein epileptischer Anfall, ist aber keine Epilepsie.

Ungefähr 3-5 % aller Kinder erleiden zwischen dem 6. Lebensmonat und dem 6. Lebensjahr einen Fieberkrampf.

Wie zeigt sich ein Fieberkrampf?

  • Ein Fieberkrampf tritt am häufigsten während des ersten Fieberanstieges, manchmal aber auch bei schon länger bestehendem Fieber auf.
  • Das Kind wird plötzlich bewusstlos, verdreht die Augen nach oben oder starrt gerade aus.
  • Sein Körper kann steif werden oder erschlaffen.
  • Es treten rhythmische Zuckungen an Armen, Beinen oder/und im Gesicht auf.
  • Die Gesichtsfarbe kann sich verändern, v.a. die Lippen verfärben sich häufig blau.
  • Die beschriebenen Symptome können wenige Minuten andauern.
  • Das Kind ist nach dem Anfall müde, neurologisch aber unauffällig.

Was können Sie während eines Anfalles tun?

  • Versuchen Sie ruhig zu bleiben!
  • Lockern Sie die Kleidung des Kindes und sorgen Sie dafür, dass es frei atmen kann.
  • Geben Sie ihm auf keinen Fall Nahrung, Getränke oder den Nuggi in den Mund.
  • Schütteln Sie das Kind unter keinen Umständen.
  • Halten Sie das Kind nicht fest, sondern bleiben Sie bei ihm und sorgen Sie dafür, dass es sich nirgends verletzen kann.
  • Schauen Sie auf der Uhr, damit Sie ungefähr wissen, wie lange der Anfall dauert.
  • Messen Sie nach dem Anfall die Körpertemperatur. Senken Sie bei Bedarf das Fieber.
  • Manche Kinder übergeben sich nach einem Anfall.

Dauert der Anfall länger als 5 Minuten, rufen Sie einen Notarzt (144).

Nehmen Sie nach einem Fieberkrampf immer Kontakt mit einem  Arzt auf. Er kann so das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen.

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Fiebersenkende Mittel – Ganz ohne Chemie

By |2019-01-29T14:52:37+01:00Mittwoch, 30. Januar 2019|

Wickel in all ihren Anwendungen sind ein altbekanntes Heil- und Hausmittel. Die wohl Bekanntesten sind die «Essigsöckli» oder «Wadenwickel» zum Senken von Fieber. Vielleicht haben Sie selbst aus Ihrer Kindheit Erinnerungen daran?

Erhält ein Kind einen Wickel, schenken Sie ihm damit auch Zuwendung, Aufmerksamkeit und das Gefühl von Umsorgt-Werden.

Die Wirkung eines Wickels beschränkt sich nicht nur auf den behandelten Körperteil. Der ganze Organismus wird davon beeinflusst. Deshalb ist eine sorgfältige, korrekte Anwendung unerlässlich.

Wichtig zu beachten bei fiebersenkenden Wickeln:

  • Vor der Anwendung Temperatur messen (rectal).
  • Der Körper muss komplett warm sein, inklusive Füße und Hände. Ansonsten dürfen keine kühlenden Wickel/Bäder angewendet werden!
  • Nie kaltes Wasser verwenden.
  • Das Fieber nicht um mehr als 1° Celsius senken. Herz und Kreislauf werden sonst zu stark belastet.
  • Um die Körpertemperatur um 0.5 bis 1° C zu senken, dauert es in der Regel 1.5 bis 2 Stunden. Bei kleinen Kindern reichen oft schon 10 Minuten, da sie sehr leicht auskühlen.
  • Nach der Anwendung Temperatur kontrollieren.
  • Sehr kleine Kinder empfinden Wickel manchmal nicht als angenehm. Sie weinen oder wehren sich gegen den Wickel. In diesem Fall verzichten Sie darauf.

Beobachten Sie Ihr Kind während der Anwendung gut.

Und so geht’s….

Material:

  • 2 Baumwolltücher (z.B. Geschirrhandtücher)
  • 2 Frotteehandtücher oder Wolltücher
  • 1 Paar grosse Erwachsenen-Kniestrümpfe
  • Schüssel mit lauwarmem Wasser (32 – 36° C)
  • Etwas Essig im Wasser verstärkt die kühlende Wirkung (1l Wasser + ½ EL Essig)
  • Fieberthermometer/Badethermometer

So geht’s:

  • Die Baumwolltücher ins Wasser tauchen und auswringen.
  • Beine straff und faltenlos umwickeln (vom Fussknöchel bis unter das Knie).
  • Darüber die Beine in trockene Frottiertücher oder Wolltücher packen.
  • die grossen Kniestrümpfe darüber ziehen, damit die Wickel besser halten..
  • Die nassen Innentücher werden erneuert, bevor sie warm sind. Das kann alle 10 Minuten nötig sein.
  • Niemals um den Wickel eine luftdichte Hülle aus Plastik oder Gummi legen: Die Flüssigkeit kann sonst nicht verdunsten, was zu einem Wärmerückstau führt.
  • Wadenwickel sollten nicht unter der Bettdecke angewendet werden. Das behindert die Verdunstung, und der Wadenwickel ist wirkungslos. Deshalb Bettdecke zurückschlagen.

Material:

  • Becken mit lauwarmem Wasser (32 – 36° C)
  • Waschlappen
  • 2 trockene Tücher
  • Die kühlende Wirkung kann durch Beigabe von Zitronensaft verstärkt werden (1l Wasser + ½ Löffel Zitronensaft)

So geht‘s:

  • Waschlappen ins Wasser tauchen und etwas ausdrücken.
  • Ein Körperteil nach dem Anderen waschen.
  • Die gewaschene Stelle umgehend mit einem Tuch zudecken (ohne abzutrocknen).

Buchempfehlung

Unsere Buchempfehlung:

«Wohltuende Wickel», von Maya Thüler

Wickel: vorbeugend, schmerzlindernd und heilungsfördernd. Sie helfen nicht nur zur Bewältigung von Krankheiten, sondern eignen sich hervorragend auch zur vorbeugenden Anwendung. Erleichterung und Wohlbefinden sind garantiert!

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Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.