Allgemein

/Allgemein

Workshop – Spiele mit Schwämmen, Schraubdeckeln und Co.

By | 2018-08-20T12:28:01+00:00 Mittwoch, 15. August 2018|

Sie suchen Alternativen zu teurem Spielzeug? Oder möchten Sie die Kreativität Ihrer Kinder fördern?

Schwämme, Fliegenklatschen, Schraubdeckel und Co. erfüllen Ihre Wünsche. Diese Dinge haben Sie bereits zuhause und sind ideales Spielmaterial für Ihre Kinder. Mit Schraubdeckeln verwandeln Ihre Kinder den Teppich in ein Airhockey-Feld. Mit WC-Rollen, Schwämmen und Fliegenklatschen bauen und meistern Ihre Kinder abwechslungsreiche Minigolfbahnen. Wie das geht und was Sie mit Schraubdeckeln, Fliegenklatschen und Schwämmen sonst noch machen können, zeigen wir Ihnen in unserem Workshop.

  • Elternworkshop – Spielideen mit Alltagsmaterial für Kinder von 2-5 Jahren

  • Dienstag, 30. Oktober 2018, 19:00 – 21:00 Uhr

  • Perspektive Thurgau, Mehrzweckraum, Schützenstrasse 15, 8570 Weinfelden

  • keine, «Thurgau bewegt» übernimmt die Kosten

Zum Workshop anmelden

Kostenlose Online-Schulung zum Jugendschutz

By | 2018-08-13T15:32:34+00:00 Dienstag, 24. Juli 2018|

Im Kanton Thurgau ist der Verkauf von Tabak und Alkohol an unter 16-Jährige und Spirituosen an Minderjährige verboten. Die Durchsetzung dieser Regeln liegt im Kanton Thurgau in der Verantwortung der Gemeinden. Die 2017 durchgeführten Testkäufe zeigen ein aufrüttelndes Bild:

Die Jugendlichen konnten…

  • Alkohol bei 37 von 60 Käufen
  • Tabak bei 9 von 16 Käufen
  • Spirituosen bei 18 von 38 Käufen

…widerrechtlich erwerben.

Hauptgrund dafür ist, dass an Festivals, Vereinsfesten oder ähnlichen Veranstaltungen häufig ein Grossteil des Personals temporär angestellt ist. Diese Personen verfügen über wenig Erfahrung bei der Einhaltung der gesetzlichen Jugendschutz-Bestimmungen.

Online-Schulungstool jalk.ch

Mit dem neuen, kostenlosen Online-Schulungstool jalk.ch schulen Organisatoren Mitarbeitende einer Grossveranstaltung schnell und kostengünstig im Bereich Jugendschutz und Alkoholausschank.

Die neue Plattform bietet dem Verkaufs- und Servicepersonal neben grundlegenden Informationen zum Thema Jugendschutz und Alkohol die Möglichkeit, einen personalisierten Schulungsnachweis zu erlangen. Sie können diesen ausdrucken oder in elektronischer Form an die Verkaufsstellenleitung, an das Fest-OK oder an die Gemeindebehörde weiterleiten.

Online-Schulung starten

Hilfe, mein Baby nervt mich!

By | 2018-07-11T13:46:50+00:00 Mittwoch, 18. Juli 2018|

Einmal Mutter oder Vater zu werden, gehört für viele Menschen zum Lebensplan. Rückblickend wird die Geburt eines Kindes von vielen Eltern als eines der eindrücklichsten und einschneidensten Erlebnissen beschrieben.

Vor allem das erste Kind verändert die Lebensumstände der Eltern von Grund auf. Mütter und Väter, sind gefordert, sich körperlich und psychisch an die neue Situation anzupassen.

Ein neugeborenes Baby zu betreuen, ist für viele etwas völlig Neues. Die Eltern sind rund um die Uhr gefordert und oft auch überfordert.

Die vielen Glücksmomente, Herausforderungen, Veränderungen und Erwartungen wühlen die Gefühle der Mütter und Väter auf. Erschöpfung, Schlafmangel etc. können zu depressiven Verstimmungen führen.

Ist eventuell das innere Gleichgewicht aus dem Lot geraten?

Es ist für das Baby lebenswichtig, dass es gut betreut, gehegt und gepflegt wird. Es ist für Sie als Mutter oder Vater jedoch genau so wichtig zu beachten, wie es Ihnen selber geht. Zu erkennen, wenn es Ihnen zu viel wird, wenn Ihnen die Decke auf den Kopf zu fallen droht und negative Gefühle die Freude am Kind zunehmend überschatten.

  • Geniessen Sie Ihr Baby. Nehmen Sie sich Zeit mit ihm zu kuscheln und nutzen Sie die schönen Momente.

  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner, Freunden, anderen Müttern oder Vätern. Schildern sie Ihr Befinden. Es tut gut, sich auszutauschen. Vielleicht erfahren Sie dabei, dass es anderen auch so ergangen ist und was Ihnen geholfen hat.

  • Nehmen Sie Unterstützung in Anspruch, wenn Sie sich erschöpft fühlen. Das Baby muss betreut werden, aber nicht ausschliesslich von den Eltern. Vielleicht geht eine Freundin, die Grosseltern oder die Patin regelmässig mit dem Kind spazieren und Sie legen sich hin? Oder Sie organisieren Unterstützung im Haushalt, nehmen die Einladung zum Mittagessen an?

  • Gehen Sie mit Ihrem Baby spazieren. Tägliche Bewegung an der frischen Luft wirkt erwiesenermassen stimmungsaufhellend und tut Mutter, Vater und Kind gut.

  • Passen Sie Ihre Ansprüche an Ordnung, Haushalt etc. den gegebenen Umständen an. Meistens ist weniger auch noch gut genug.

  • Schaffen Sie sich bewusst Zeitinseln, in denen Sie etwas machen, das Ihnen gut tut. Vielleicht gehen Sie joggen, lesen ein Buch, hören Musik, treffen sich mit einer Freundin?

Gefühlsschwankungen gehören zum Mutter- und Vaterwerden. Diese sollten sich aber in den ersten Lebenswochen des Kindes stabilisieren.
Sprechen Sie mit Fachpersonen, wenn Sie unsicher sind, sich schlecht fühlen, obige Tipps nicht umsetzen können/mögen oder sich um Ihre Partnerin, Ihren Partner Sorgen machen.
Warten Sie nicht zu lange ab. Fachpersonen helfen Ihnen, Ihr Befinden einzuordnen und passende Angebote zu organisieren, damit auch bei Ihnen die positiven Seiten des Mutter- und Vaterseins überwiegen.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Beitrag auf TOP ONLINE: «Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

By | 2018-07-03T16:32:18+00:00 Dienstag, 3. Juli 2018|

Erschienen am 28. Juni 2018 auf TOP ONLINE:

«Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

Ein 16-Jähriger aus Winterthur wird zum landesweiten Präzedenzfall: Dürfen Jugendliche – gleich wie Erwachsene auch – kleine Mengen Cannabis zum Eigenkonsum besitzen? Darüber entscheidet das Bundesgericht. Suchtexperten pochen auf eine Liberalisierung.

29.06.2018 / 11:52 / von: sfa

Ein 16-jähriger Winterthurer hatte genau 1,4 Gramm Cannabis bei sich, als die Polizei ihn erwischte – das reicht knapp für drei Joints. Der Cannabis-Konsum ist in der Schweiz zwar verboten – wer bis zu 10 Gramm Cannabis für den Eigenkonsum mit sich führt, bleibt aber ausdrücklich straffrei.

Fragt sich nur: Gilt diese Regel auch für Jugendliche? Das Zürcher Obergericht findet: Ja. Es hat den Jugendlichen aus Winterthur freigesprochen. Die Jugendanwaltschaft ist allerdings nicht einverstanden und zieht den Fall ans Bundesgericht weiter.

Suchtexperten beurteilen den Fall gegenüber RADIO TOP:

Regine Rust, Leiterin der Suchtfachstelle St.Gallen, würde es begrüssen, wenn der junge Mann freigesprochen wird: «Strafen alleine haben nur eine kurze Wirkdauer. Im ersten Moment sind die Jugendlichen zwar erschrocken. Aber eine Busse ist schnell bezahlt – das ist kaum nachhaltig.»

Nachhaltiger wäre es, wenn Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern eine obligatorische Suchtberatung besuchen müssen, wenn sie mit Cannabis erwischt werden, findet Regine Rust. Cannabis-Konsum soll Konsequenzen haben – aber diese Konsequenzen sollen keine Strafen sein, sondern Unterstützung.

Kiffen dürfe aber auch nicht verharmlost werden. Ein 16-Jähriger, der kifft, sei eben doch etwas anderes als ein 20-Jähriger, findet Marc Eberhart, Suchtberater bei der Perspektive Thurgau: «Ein 16-Jähriger befindet sich vielleicht gerade auf der Lehrstellensuche, das ist eine fragile Phase. Und auch körperlich und hormonell finden in diesem Alter viele Veränderungen statt – das beeinflusst die Wirkung von Cannabis.»

Deshalb müsse der Jugendschutz verbessert werden, fordern Suchtberater. Das funktioniert aber nicht über Bussen oder Einträge im Jugendstrafregister, sondern über Aufklärungskampagnen und Suchtberatungen.

Wann das Bundesgericht über den Präzedenzfall des Winterthurer Jugendlichen entscheidet, ist noch nicht bekannt.

«Machs mit Kondom und gewinne ein Velo»

By | 2018-08-13T15:07:07+00:00 Montag, 2. Juli 2018|

Seit 1987 nimmt die nationale Prävention gegen HIV eine weltweite Vorreiterrolle ein. Mit der neuen Love Life Kampagne geht man neue Wege über einen Wettbewerb. Die Perspektive Thurgau verteilt gratis Kondome in den ersten zwei Juli Wochen an ihrer Fachstelle in Weinfelden und am Openair Frauenfeld.

Am Montag, 25. Juni 2018, startete die neue Love Life Präventionskampagne gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) und der Sexuellen Gesundheit Schweiz (SGCH). Das Motto lautet: «Wer sich beim Sex mit einem Kondom schützt, hat bereits gewonnen». Im Sommer und Herbst 2018 enthalten die Love Life-Kondomverpackungen Wettbewerb Codes und bieten damit die Chance auf den Gewinn eines Velos, eines Rasenmähers, einer Stereoanlage, eines Gemüseabo und weiteren 3‘500 Preisen.

Jetzt abholen und gewinnen
Holen Sie sich die Love Life-Kondome gratis ab und gewinnen Sie mit etwas Glück tolle Preise. Die Kondome erhalten Sie bei der Perspektive Thurgau in Weinfelden (Schützenstrasse 15) und ab dem 20. Juli 2018 auch an den anderen sieben Fachstellen im Kanton Thurgau.

Weitere Gewinnchancen
Kommen Sie in unsere Teststelle und machen Sie einen HIV- und Syphilis-Schnelltest und erhalten Sie Kondome der Love Life Kampagne inklusive Gewinnlos.

«Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird»

By | 2018-07-05T08:08:51+00:00 Donnerstag, 5. Juli 2018|

Was haben Kantischülerinnen, ein Optiker, eine katholische Nonne und ein deutsches Rentnerpaar gemeinsam? Sie haben am 24. Mai 2018 den Stand zum Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme am Maitlibrunnen in der Frauenfelder Altstadt besucht.

Je eine Vertreterin der Institutionen Schloss Herdern, Blaues Kreuz und Perspektive Thurgau haben am Stand über das Thema Alkohol informiert, ihre Angebote vorgestellt und Informations- und Werbematerial mitgegeben.

Auch am Bahnhof wurden Flyer zum Thema verteilt und im Coop-Centrum Schlosspark konnten alkoholfreie Traubensäfte aus der Region degustiert werden.

Informationen

Haben Sie Fragen zur Suchtberatung der Perspektive Thurgau? Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns diese stellen.

Rufen Sie von Montag bis Freitag unter 071 626 02 02 an oder nutzen Sie unsere E-Mail-Beratung.
Telefonzeiten: 08:30 und 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr

Suchtberatung bieten wir im Kanton Thurgau an sechs Standorten an.

1. Münsterlinger Tagung Suchttherapie

By | 2018-07-03T08:18:37+00:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|

Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau war am 15. Juni 2018 von der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen eingeladen, mit einem Stand auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Es ergaben sich einige spannende Austauschgespräche im Rahmen dieser Veranstaltung.

Eine gute Möglichkeit, um sich mit anderen in der Suchtarbeit Tätigen vernetzen zu können. Ganz nach dem Motto der Tagung «Interprofessionelle Kompetenzen in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen», anhand dessen aufgezeigt wurde, dass nur ein Miteinander die häufig komplexe Arbeit mit unserem Klientel zum Erfolg führt.

Wir freuen uns auf eine hoffentlich stattfindende Fortsetzung der Tagungen in Münsterlingen und gratulieren ganz herzlich zur inspirierenden Premierenveranstaltung.

Dirk Rohweder, Bereichsleiter Suchtberatung

Neuer Leitfaden Mobbing für Schulen im Kanton Thurgau

By | 2018-07-23T14:32:57+00:00 Montag, 18. Juni 2018|

Im Rahmen von www.ff-web.ch (Früherkennung und Frühintervention) stehen oft Mobbing und Bullying im Vordergrund. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gewaltprävention Zürich im 2017 den Mobbing-Leitfaden erarbeitet.

Was ist der Unterschied zwischen Bullying und Mobbing?

Die Fachbegriffe Bullying und Mobbing werden im deutschsprachigen Raum zwar oft synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe. Bullying bezeichnet wiederholte und systematische Grenzverletzungen gegenüber anderen Schülern, oft Schwächeren. Wobei sich die «Schwäche» vor allem auf den sozialen Status und die sozialen Verbindungen bezieht. Bei Mobbing handelt es sich – beim gleichen Phänomen – nicht (mehr) um einen Einzeltäter, sondern die Attacken werden von einer Gruppe von Schülern ausgeübt, verstärkt oder unterstützt.

«Ein Schüler wird viktimisiert, wenn er oder sie wiederholt und über längere Zeit negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler ausgesetzt ist.» (Olweus). Diese Definition deutet darauf hin, dass sowohl Handlungen einzelner Schüler und Schülerinnen als auch Handlungen von Schülergruppen vorkommen.

Was kann der neue Leitfaden?

Das sorgsame und präzise Vorgehen bereitet im Konfliktfall oft Mühe. Der Leitfaden unterstützt hier wirkungsvoll und nimmt Themen auf, wie: Wieso wird gemoppt? Wer wird gemoppt? Warum wird gemoppt? Wie erkennt man Mobbing? Welche Positionen nehmen Schulen, Lehrpersonen, Eltern ein?

Weitere Angebote

Zum Thema Mobbing/Bullying bieten wir auch Referate und Beratungen für Akteure im pädagogischen Umfeld an.

Anfrage senden

HIV- unter Therapie nicht mehr ansteckend!

By | 2018-06-14T10:50:50+00:00 Donnerstag, 14. Juni 2018|

Bei HIV-Positiven, welche ihre HIV-Medikamente regelmässig einnehmen, kann das HI-Virus nicht mehr nachgewiesen und somit nicht mehr übertragen werden. Eine HIV-Positive Person kann in einer festen Partnerschaft ungeschützt Sex haben und den/die HIV-negative PartnerIn nicht anstecken. Diese Botschaft wurde vor 10 Jahren von Schweizer HIV-Fachspezialisten publiziert und später international als sogenanntes «Swiss Statement» bekannt.

Mit der Veröffentlichung dieser Botschaft ging es zunächst darum, Menschen mit HIV die Angst vor einer Übertragung zu nehmen. Von nun an war es für HIV-Positive möglich auf natürlichem Weg Kinder  zu bekommen. Ausserdem sollte sich mit dem «Swiss Statement» die Rechtsprechung verändern, damit HIV-Positive unter wirksamer Therapie nicht mehr wegen Körperverletzung verurteilt werden können. Heute, 10 Jahre später ist diese Botschaft bei der Bevölkerung noch nicht angekommen.

Sind HIV-Positive immer ansteckend? Nein, unter wirksamer Therapie nicht. Warum das so ist, zeigt der Beitrag von Puls SRF «HIV positive- Die Angst hält sich hartnäckig».

Sextortion – Erpressung im Internet

By | 2018-06-19T13:38:08+00:00 Montag, 18. Juni 2018|

Cyberkriminelle geben sich als vermeintliche neue Bekanntschaft aus, um an Geld oder andere Gefälligkeiten zu gelangen. Die häufig organisierte Täterschaft nimmt über soziale Netzwerke oder Datingplattformen Kontakt auf und zeigt vermeintliches Interesse am Opfer und fordert intime Bilder oder Videos. Einmal geschickt, kommt prompt die Erpressung: Wenn nicht gezahlt werde, lande das Material bei den Bekannten oder Arbeitgebern.

Der Ausdruck „Sextortion“ setzt sich zusammen aus dem Wort „Sex“ und dem englischen Wort für Erpressung „extortion“. Die Erpressung mit intimen Bildern ist auch in der Schweiz keine Seltenheit: 161 Meldungen erhielt fedpol im vergangenen Jahr von Opfern von Sextortion. Die Dunkelziffer dürfte bei diesem Delikt jedoch viel höher liegen, weil sich viele Opfer schämen, die Erpressung zu melden.

Das muss nicht sein: Sexuelle Nötigung und Erpressung im Internet sind Verbrechen. Die Täter werden verfolgt und bestraft. Besondere Vorsicht ist bei Jugendlichen und Kindern geboten: Denn nicht wenige Pädokriminelle spielen den Gleichaltrigen, um so an kinderpornografisches Material zu gelangen.

Die europäische Polizeibehörde Europol veröffentlicht neu einen Videofilm, der eindrücklich zeigt, wie die Täter in zwei unterschiedlichen Fällen zunächst Vertrauen aufbauen und schliesslich die Opfer mit ihren intimen Bildern schamlos erpressen und bedrohen.

Was tun bei Sextortion?

Machen Sie sich immer wieder bewusst: Leute sind möglicherweise nicht die, für die sie sich im Internet ausgeben. Wenn Sie Opfer von Sextortion werden, brechen Sie den Chat ab und teilen Sie nichts mehr. Und ganz wichtig, auch wenn die Täter versprechen, alles sei damit geregelt: Zahlen Sie kein Geld!

Suchen Sie stattdessen Hilfe. Speichern Sie die Textnachrichten und Screenshots, um damit der Polizei bei der Arbeit zu helfen. Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Kantons- oder Stadtpolizei.

Ausführlichere Informationen

Die komplette Medienmitteilung und weitere Informationen zum Sextortion finden Sie beim Bundesamt für Poliziei fedpol.

Medienmitteilung von fedpol lesen

Bildquelle: Ausschnitt aus Film Say No! – A campaign against online sexual coercion and extortion of children