Informationen, Massnahmen und Tipps im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Die vom Bund verfügten «Lockerungen» im Zusammenhang mit Covid-19 erlauben auch uns die schrittweise Rückkehr zur Normalität. Wir empfangen Sie daher ab sofort gerne wieder persönlich zur Beratung in unseren Fachstellen.

Die Gesundheit von Ihnen und unseren Mitarbeitenden hat dabei höchste Priorität. Daher finden alle Beratungen unter Einhaltung von geeigneten Schutzmassnahmen gemäss unserem Schutzkonzept statt. Diese sind unter anderen die folgenden:

  • Termine sind nur auf Voranmeldung möglich, so können Wartezeiten reduziert und die Distanzregel eingehalten werden.
  • Zwischen Personen wird der empfohlene Abstand von eineinhalb Metern zu jedem Zeitpunkt eingehalten.
  • Im Eingangsbereich unserer Räumlichkeiten steht Händedesinfektionsmittel zur Verfügung. Eine gute Händehygiene ist generell wichtig.
  • Aktuell können wir Ihnen keine Getränke anbieten. Bitte bringen Sie daher allfällige Getränke/Wasser selber mit.
  • Wenn Sie krank sind oder zu den besonders gefährdeten Personen gehören, bleiben Sie bitte zuhause und vereinbaren eine telefonische Beratung.
  • Eine allgemeine Maskentragepflicht besteht nicht. Sind Sie älter als sechs Jahre und haben Symptome einer Atemwegserkrankung, dann wird Ihnen eine Hygienemaske abgegeben. Ebenso tragen unsere Mitarbeitenden unter gewissen Umständen eine Schutzmaske.

Aktuelle Informationen zu den Schutzmassnahmen, Beratungsangeboten und Erreichbarkeiten unserer Mitarbeitenden finden Sie auf dieser Seite. Bei Fragen stehen wir gerne während unserer Öffnungszeiten unter 071 626 02 02 (Zentrale) zur Verfügung.

Wir sind für Sie erreichbar

Telefon
071 626 02 02 (Zentrale)

E-Mail
info@perspektive-tg.ch

Unsere Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08.30 bis 12.00 Uhr
13.30 bis 17.00 Uhr

Massnahmen unserer Bereiche

Ab 15. Juni 2020 bieten wir die Mütter- und Väterberatung auch wieder an den Aussenstellen an. Termine an allen Standorten nur auf Voranmeldung.

In unseren Fachstellen sind Beratungen auf Voranmeldung möglich. Zugelassen ist im Normalfall ein Elternteil bei Beratungen mit Kindern bis zum fünften Geburtstag. In Absprache mit der Beraterin können auch beide Elternteile an der Beratung teilnehmen. Hygienemasken müssen nur dann getragen werden, wenn die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können.

Hausbesuche sind in sind in Absprache mit der Beraterin und unter Einhaltung sämtlicher Schutzmassnahmen möglich.

Telefonberatung

Wir haben unsere Telefonberatungszeiten erweitert. Wir sind wie folgt für Sie erreichbar:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, von 8.00 bis 12.00 Uhr  und 13.30 bis 17.00 Uhr sowie am
Mittwochnachmittag, von 13.30 bis 17.00 Uhr.

Die entsprechende Telefonnummer finden Sie ebenfalls nachfolgend.

Perspektive Thurgau
Kapellgasse 8
9320 Arbon

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 55

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-arbon@perspektive-tg.ch

  • Sandy Fredersdorf
    Sandy Fredersdorf
    Beraterin
  • Cornelia Järmann
    Cornelia Järmann
    Beraterin
  • Irene Spoerlé
    Irene Spoerlé
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Basadingerstrasse 12
8253 Diessenhofen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 59

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-diessenhofen@perspektive-tg.ch

  • Ursula Blumer
    Ursula Blumer
    Beraterin
  • Susi Trachsler
    Susi Trachsler
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Oberstadtstrasse 5
8500 Frauenfeld

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 58

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-frauenfeld@perspektive-tg.ch

  • Sabine Ausderau
    Sabine Ausderau
    Beraterin
  • Rita Bommer
    Rita Bommer
    Helferin
  • Regina Wirth Fischer
    Regina Wirth Fischer
    Beraterin
  • Liv Wittberger
    Liv Wittberger
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Rheinstrasse 8
8280 Kreuzlingen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 57

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-kreuzlingen@perspektive-tg.ch

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  • Eliane Giannuzzi
    Eliane Giannuzzi
    Beraterin
  • Dorothee Martens
    Dorothee Martens
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Frauenfelderstrasse 18
9542 Münchwilen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 53

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-muenchwilen@perspektive-tg.ch

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  • Ursula Hochuli
    Ursula Hochuli
    Beraterin
  • Marina Oertig
    Marina Oertig
    Beraterin
  • Sabrina Ramsauer
    Sabrina Ramsauer
    Beraterin
  • Sonja Schär
    Sonja Schär
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Bankstrasse 4
8590 Romanshorn

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 56

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-romanshorn@perspektive-tg.ch

  • Sandy Fredersdorf
    Sandy Fredersdorf
    Beraterin
  • Irene Spoerlé
    Irene Spoerlé
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Felsenstrasse 5
8570 Weinfelden

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 54

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-weinfelden@perspektive-tg.ch

  • Brigitte Hankeln-Thron
    Brigitte Hankeln-Thron
    Beraterin
  • Marina Oertig
    Marina Oertig
    Beraterin
  • Monika Schuppli-Foster
    Monika Schuppli-Foster
    Beraterin
  • Christine Wichert
    Christine Wichert
    Beraterin

In unseren Fachstellen sind Beratungen unter Einhaltung der Schutzmassnahmen und auf Voranmeldung möglich. Hygienemasken müssen nur dann getragen werden, wenn die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können.

Gruppenangebote sind bis auf weiteres nicht möglich.

Bei Beratungen mit Klein- und Schulkindern empfiehlt sich prinzipiell die Schutzmassnahmen einzuhalten. Ist dies nicht möglich, tragen unsere Mitarbeitenden Hygienemasken. Kinder bis 10 Jahre, welche nicht unter Vorerkrankungen leiden, müssen keine Hygienemaske tragen.

Familienleben in Zeiten des Coronavirus

Der nachfolgende Beitrag mit hilfreichen Tipps wurde von Felix Suter, Bereichsleitung Paar-, Familien- und Jugendberatung verfasst.

Das winzige Coronavirus hält die Welt in Atem. Praktisch über Nacht hat es unser Leben auf den Kopf gestellt. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, heisst die Devise: „Bleibt zuhause!“. Dies betrifft Eltern, die nun vermehrt im Homeoffice arbeiten und auch Kinder und Jugendliche, die ab sofort von zuhause aus beschult werden. Es wird plötzlich dicht in der Wohnung, wenn Eltern und Kinder nicht nur am Wochenende, sondern die ganze Woche auf engem Raum zusammenleben.

Aus unserer Arbeit mit belasteten Familien haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit helfen könnten.

Im gewohnten Alltag haben wir Menschen es uns so eingerichtet, dass unsere Bedürfnisse weitgehend abgedeckt sind. Je nachdem treffen wir gerne andere Menschen, lassen uns im Kino oder Theater unterhalten, nehmen uns Zeit für Spaziergänge, machen Sport und vieles mehr. Meistens bewegen wir uns in gewohnten Bahnen. Diese wiederkehrenden Abläufe verschaffen uns ein Gefühl von Sicherheit und Normalität. Das Coronavirus verändert dies erheblich. Vieles von dem, was wir vorher unternommen haben, ist nun nicht mehr möglich. Welche Möglichkeiten für Sport habe ich noch, wie decke ich meine sozialen Bedürfnisse ab, wenn ich keine Freundinnen mehr treffen kann, wie komme ich zu Auszeiten, wenn die Kinder Tag und Nacht um mich herum sind? Viele solcher Fragen hören wir aktuell in der Paar-, Familien- und Jugendberatung.

Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die viel Kraft und Flexibilität erfordert. Nebst den vielen Veränderungen in der Arbeitswelt, mit denen wir im Moment konfrontiert sind, steigt die Beanspruchung auch als Eltern. Da der Präsenzunterricht ausfällt, sind Eltern plötzlich auch noch Lernbegleiter. Auch wenn die Lehrpersonen telefonisch oder über Lernplattformen den Kindern zur Verfügung stehen, wollen die Kinder im Lernen unterstützt und motiviert werden. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr benötigen sie im Home-Schooling Unterstützung durch die Eltern. Zusätzlich zur Lernunterstützung fallen Logopädie, Psychomotorik und viele weitere externe Unterstützungsangebote weg. Je nach Thematik braucht es den Einsatz der Eltern um beispielsweise mit einem Kind die korrekte Aussprache des Buchstabens „s“ zu üben oder physiotherapeutische Übungen anzuleiten.

Nebst diesen zusätzlichen Aufgaben plagen einige von uns existenzielle Ängste oder wir machen uns Sorgen um ältere Mitmenschen oder Risikopersonen aus dem persönlichen Umfeld. Dieses grosse Paket zu stemmen ist sehr anspruchsvoll.

Aus unserer Arbeit mit belasteten Familien haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit helfen könnten.

Feste Abläufe und Strukturen geben Kindern Sicherheit und das Gefühl von Normalität. So wissen kleine Kinder, dass nach dem Wechsel ins Pyjama die Gute-Nacht-Geschichte folgt und dann das Einschlafen. Auch ältere Kinder und Erwachsene mögen feste Abläufe, an denen sie sich festhalten können. In dieser unruhigen Zeit ist dies besonders wichtig. Ein Beispiel für eine Familie mit einem 10-jährigen Kind: Frühstück um 07.45 Uhr, Lernbeginn um 08.30 Uhr, Morgenpause draussen von 9.45 bis 10.10 Uhr, Fortsetzung der Schule bis 11.30 Uhr, Mittagessen um 12.00 Uhr. Nach einer längeren Siesta, in der die Kinder nach Möglichkeit einer ruhigen Tätigkeit nachgehen, beginnt um 14.00 oder 14.30 Uhr das Nachmittagsprogramm mit einer Fortsetzung des Home-Schoolings, dem Erledigen von “Ämtlis” oder aber die Kinder haben am Nachmittag ganz frei. Diese klaren Abläufe geben nicht nur den Kindern Sicherheit, sondern auch den Eltern einen Rahmen, auf den sie sich mit den Kindern in Gesprächen beziehen können. Ein solcher Plan kann mit den Kindern besprochen, kreativ gestaltet und gut sichtbar aufgehängt werden.

Von Heinrich Pestalozzi, dem bekannten Schweizer Pädagogen, stammt der viel zitierte Spruch «Lernen mit Kopf, Hand und Herz». Für den Alltag der Kinder bedeutet dies, dass Kinder mehr als bloss kognitiv-intellektuell gefördert oder beschäftigt werden sollen. Innerhalb eines Tages sollen auch Beschäftigungen mit den Händen und dem Körper (Sport, Basteln, Helfen im Haushalt usw.) ihren Platz finden sowie auch Aktivitäten für das Herz (Musik, Singen, Geschichten erzählen). Je nach Charakter und Interessen des Kindes braucht es unterschiedliche Anteile dieser drei Bereiche.

Kinder müssen nicht den ganzen Tag unterhalten und beschäftigt werden. Sie sollten dazu in der Lage sein, alleine oder mit den Geschwistern zu spielen. Erstens gibt dies den Eltern Raum für eigene Tätigkeiten und zweitens ist dieses freie Spiel wichtig für die kindliche Entwicklung.

Kinder in der westlichen Welt werden durch die Erwachsenen in der Regel stark gefördert und es wird in hohem Masse auf ihre Bedürfnisse eingegangen. Oftmals sind Kinder im Vergleich zu früheren Zeiten zwar intellektuell sehr weit, in praktischen Belangen jedoch wenig kompetent. So gibt es viele Mittelstufenschülerinnen und -schüler, die zwar einen Kochtopf, einen Besen und eine Velopumpe benennen können, jedoch nicht wissen, wie ein Spiegelei gekocht oder ein Velo aufgepumpt wird. Können Sie die Zeit aufwenden, mit Ihren Kindern solche lebenspraktischen Tätigkeiten einzuüben, dann werden sie es Ihnen später danken. Kinder sind stolz darauf, wenn sie das Velo beim nächsten Mal selbst aufpumpen können.

Der Rückzug in die eigenen vier Wände kann auch bedeuten, dass geliebte Auszeiten im Tagesablauf (der Kaffee am Morgen vor der Arbeit, die Zeitungslektüre im Zug, die ruhige Zeit, wenn die Kinder in der Schule sind) plötzlich nicht mehr stattfinden. Die Kinder im Home-Schooling benötigen mehr Unterstützung und das Alltagskorsett wird zunehmend enger. In der familiären Tagesstruktur sollen Zeiten eingeplant werden für die Bedürfnisse als Vater/Mutter und als Paar. Eltern mit hohen Ansprüchen an sich selbst dürfen ruhig auch etwas loslassen und sich eingestehen, dass Medienkonsum nicht per se schädlich ist. Entscheidend sind die Zeitdauer und die Inhalte der Medien. Eltern, die sich selbst allzu stark auspumpen und denen es nicht gelingt, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, können auch den Kindern nicht mehr adäquat begegnen, sind unausgeglichen und gereizt.

Für Kinder und Eltern fällt nicht nur der gewohnte Schul- und Arbeitsalltag aus, sondern auch die Möglichkeiten zur Kontaktpflege werden drastisch eingeschränkt. Der Mensch ist ein soziales Wesen und benötigt den Austausch mit anderen Personen. Für den Kontakt zu Mitschülerinnen und -schülern oder Freundinnen und Freunden braucht es neue Formen. Bleiben Sie telefonisch oder mittels Bildtelefonie miteinander in Kontakt.

Nebst vielen traditionellen Familien gibt es alleinerziehende Mütter und Väter, Patchworkfamilien, Familien mit beeinträchtigten Kindern, konfliktreiche Paarbeziehungen und Väter und Mütter, die sich aufgrund einer angespannten finanziellen Situation kaum um die Belange der Kinder kümmern können. Es braucht in dieser Zeit den Mut, Arbeiten liegen zu lassen und sich einzugestehen, dass die Kinder nicht die gleiche Menge Lernstoff bearbeiten können, wie dies sonst der Fall wäre. Die Kinder brauchen in dieser Zeit des Umbruchs viel Geborgenheit und Zuversicht. Für ein gesundes Aufwachsen der Kinder ist dies mindestens so wichtig wie Geometrie und Grammatik. Seien Sie grosszügig und wohlwollend mit sich und Ihren Kindern.

Wir wünschen Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit viel Energie und hoffen, dass Ihnen dieser Wechsel gut gelingt und Sie möglichst bald in einen neuen Rhythmus und in eine neue Form der Normalität finden.

Das chinesische Schriftzeichen für Krise beinhaltet die beiden Silben „Gefahr“ und „Chance“. Mögen Sie die neue Situation immer wieder als Chance sehen, sich als Familie anders zu begegnen und zusammenzuwachsen.

Wir als Paar-, Familien- und Jugendberatung sind weiterhin für Sie da, hören Ihnen zu und begleiten Sie bei Ihren herausfordernden Themen.

Ihre Paar-, Familien- und Jugendberatung

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Massnahmen unserer Bereiche

Ab 15. Juni 2020 bieten wir die Mütter- und Väterberatung auch wieder an den Aussenstellen an. Termine an allen Standorten nur auf Voranmeldung.

In unseren Fachstellen sind Beratungen auf Voranmeldung möglich. Zugelassen ist im Normalfall ein Elternteil bei Beratungen mit Kindern bis zum fünften Geburtstag. In Absprache mit der Beraterin können auch beide Elternteile an der Beratung teilnehmen. Hygienemasken müssen nur dann getragen werden, wenn die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden können.

Hausbesuche sind in sind in Absprache mit der Beraterin und unter Einhaltung sämtlicher Schutzmassnahmen möglich.

Telefonberatung

Wir haben unsere Telefonberatungszeiten erweitert. Wir sind wie folgt für Sie erreichbar:

Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag, von 8.00 bis 12.00 Uhr  und 13.30 bis 17.00 Uhr sowie am
Mittwochnachmittag, von 13.30 bis 17.00 Uhr.

Die entsprechende Telefonnummer finden Sie ebenfalls nachfolgend.

Perspektive Thurgau
Kapellgasse 8
9320 Arbon

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 55

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-arbon@perspektive-tg.ch

  • Sandy Fredersdorf
    Sandy Fredersdorf
    Beraterin
  • Cornelia Järmann
    Cornelia Järmann
    Beraterin
  • Irene Spoerlé
    Irene Spoerlé
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Basadingerstrasse 12
8253 Diessenhofen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 59

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-diessenhofen@perspektive-tg.ch

  • Ursula Blumer
    Ursula Blumer
    Beraterin
  • Susi Trachsler
    Susi Trachsler
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Oberstadtstrasse 5
8500 Frauenfeld

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 58

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-frauenfeld@perspektive-tg.ch

  • Sabine Ausderau
    Sabine Ausderau
    Beraterin
  • Rita Bommer
    Rita Bommer
    Helferin
  • Regina Wirth Fischer
    Regina Wirth Fischer
    Beraterin
  • Liv Wittberger
    Liv Wittberger
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Rheinstrasse 8
8280 Kreuzlingen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 57

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-kreuzlingen@perspektive-tg.ch

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  • Eliane Giannuzzi
    Eliane Giannuzzi
    Beraterin
  • Dorothee Martens
    Dorothee Martens
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Frauenfelderstrasse 18
9542 Münchwilen

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 53

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-muenchwilen@perspektive-tg.ch

[/fusion_builder_column_inner][/fusion_builder_row_inner]
  • Ursula Hochuli
    Ursula Hochuli
    Beraterin
  • Marina Oertig
    Marina Oertig
    Beraterin
  • Sabrina Ramsauer
    Sabrina Ramsauer
    Beraterin
  • Sonja Schär
    Sonja Schär
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Bankstrasse 4
8590 Romanshorn

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 56

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-romanshorn@perspektive-tg.ch

  • Sandy Fredersdorf
    Sandy Fredersdorf
    Beraterin
  • Irene Spoerlé
    Irene Spoerlé
    Beraterin

Perspektive Thurgau
Felsenstrasse 5
8570 Weinfelden

Beratungsorte und -zeiten

Telefon 071 626 04 54

Telefonische Beratung:
Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 08:00 bis 12:00 und 13:30 bis 17:00 Uhr
Mittwoch 13:30 bis 17:00 Uhr

mvb-weinfelden@perspektive-tg.ch

  • Brigitte Hankeln-Thron
    Brigitte Hankeln-Thron
    Beraterin
  • Marina Oertig
    Marina Oertig
    Beraterin
  • Monika Schuppli-Foster
    Monika Schuppli-Foster
    Beraterin
  • Christine Wichert
    Christine Wichert
    Beraterin
  • Telefonische Beratungen stehen allen Klientinnen und Klienten zur Verfügung.
  • Erstgespräche sowie Beratungen mit besonders gefährdeten Personen (älter als 60 Jahre oder mit bestehender Vorerkrankung) finden bis auf Weiteres ausschliesslich telefonisch statt.
  • Beratungen vor Ort in unseren Räumlichkeiten sind nur in Ausnahmefällen und für bestehende Klientinnen und Klienten auf Voranmeldung möglich. Sie finden nur statt, wenn die aktuellen Hygiene- und Abstandregeln eingehalten werden können.

Familienleben in Zeiten des Coronavirus

Der nachfolgende Beitrag mit hilfreichen Tipps wurde von Felix Suter, Bereichsleitung Paar-, Familien- und Jugendberatung verfasst.

Das winzige Coronavirus hält die Welt in Atem. Praktisch über Nacht hat es unser Leben auf den Kopf gestellt. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, heisst die Devise: „Bleibt zuhause!“. Dies betrifft Eltern, die nun vermehrt im Homeoffice arbeiten und auch Kinder und Jugendliche, die ab sofort von zuhause aus beschult werden. Es wird plötzlich dicht in der Wohnung, wenn Eltern und Kinder nicht nur am Wochenende, sondern die ganze Woche auf engem Raum zusammenleben.

Aus unserer Arbeit mit belasteten Familien haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit helfen könnten.

Im gewohnten Alltag haben wir Menschen es uns so eingerichtet, dass unsere Bedürfnisse weitgehend abgedeckt sind. Je nachdem treffen wir gerne andere Menschen, lassen uns im Kino oder Theater unterhalten, nehmen uns Zeit für Spaziergänge, machen Sport und vieles mehr. Meistens bewegen wir uns in gewohnten Bahnen. Diese wiederkehrenden Abläufe verschaffen uns ein Gefühl von Sicherheit und Normalität. Das Coronavirus verändert dies erheblich. Vieles von dem, was wir vorher unternommen haben, ist nun nicht mehr möglich. Welche Möglichkeiten für Sport habe ich noch, wie decke ich meine sozialen Bedürfnisse ab, wenn ich keine Freundinnen mehr treffen kann, wie komme ich zu Auszeiten, wenn die Kinder Tag und Nacht um mich herum sind? Viele solcher Fragen hören wir aktuell in der Paar-, Familien- und Jugendberatung.

Wir befinden uns in einer Ausnahmesituation, die viel Kraft und Flexibilität erfordert. Nebst den vielen Veränderungen in der Arbeitswelt, mit denen wir im Moment konfrontiert sind, steigt die Beanspruchung auch als Eltern. Da der Präsenzunterricht ausfällt, sind Eltern plötzlich auch noch Lernbegleiter. Auch wenn die Lehrpersonen telefonisch oder über Lernplattformen den Kindern zur Verfügung stehen, wollen die Kinder im Lernen unterstützt und motiviert werden. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr benötigen sie im Home-Schooling Unterstützung durch die Eltern. Zusätzlich zur Lernunterstützung fallen Logopädie, Psychomotorik und viele weitere externe Unterstützungsangebote weg. Je nach Thematik braucht es den Einsatz der Eltern um beispielsweise mit einem Kind die korrekte Aussprache des Buchstabens „s“ zu üben oder physiotherapeutische Übungen anzuleiten.

Nebst diesen zusätzlichen Aufgaben plagen einige von uns existenzielle Ängste oder wir machen uns Sorgen um ältere Mitmenschen oder Risikopersonen aus dem persönlichen Umfeld. Dieses grosse Paket zu stemmen ist sehr anspruchsvoll.

Aus unserer Arbeit mit belasteten Familien haben wir einige Tipps zusammengestellt, die Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit helfen könnten.

Feste Abläufe und Strukturen geben Kindern Sicherheit und das Gefühl von Normalität. So wissen kleine Kinder, dass nach dem Wechsel ins Pyjama die Gute-Nacht-Geschichte folgt und dann das Einschlafen. Auch ältere Kinder und Erwachsene mögen feste Abläufe, an denen sie sich festhalten können. In dieser unruhigen Zeit ist dies besonders wichtig. Ein Beispiel für eine Familie mit einem 10-jährigen Kind: Frühstück um 07.45 Uhr, Lernbeginn um 08.30 Uhr, Morgenpause draussen von 9.45 bis 10.10 Uhr, Fortsetzung der Schule bis 11.30 Uhr, Mittagessen um 12.00 Uhr. Nach einer längeren Siesta, in der die Kinder nach Möglichkeit einer ruhigen Tätigkeit nachgehen, beginnt um 14.00 oder 14.30 Uhr das Nachmittagsprogramm mit einer Fortsetzung des Home-Schoolings, dem Erledigen von “Ämtlis” oder aber die Kinder haben am Nachmittag ganz frei. Diese klaren Abläufe geben nicht nur den Kindern Sicherheit, sondern auch den Eltern einen Rahmen, auf den sie sich mit den Kindern in Gesprächen beziehen können. Ein solcher Plan kann mit den Kindern besprochen, kreativ gestaltet und gut sichtbar aufgehängt werden.

Von Heinrich Pestalozzi, dem bekannten Schweizer Pädagogen, stammt der viel zitierte Spruch «Lernen mit Kopf, Hand und Herz». Für den Alltag der Kinder bedeutet dies, dass Kinder mehr als bloss kognitiv-intellektuell gefördert oder beschäftigt werden sollen. Innerhalb eines Tages sollen auch Beschäftigungen mit den Händen und dem Körper (Sport, Basteln, Helfen im Haushalt usw.) ihren Platz finden sowie auch Aktivitäten für das Herz (Musik, Singen, Geschichten erzählen). Je nach Charakter und Interessen des Kindes braucht es unterschiedliche Anteile dieser drei Bereiche.

Kinder müssen nicht den ganzen Tag unterhalten und beschäftigt werden. Sie sollten dazu in der Lage sein, alleine oder mit den Geschwistern zu spielen. Erstens gibt dies den Eltern Raum für eigene Tätigkeiten und zweitens ist dieses freie Spiel wichtig für die kindliche Entwicklung.

Kinder in der westlichen Welt werden durch die Erwachsenen in der Regel stark gefördert und es wird in hohem Masse auf ihre Bedürfnisse eingegangen. Oftmals sind Kinder im Vergleich zu früheren Zeiten zwar intellektuell sehr weit, in praktischen Belangen jedoch wenig kompetent. So gibt es viele Mittelstufenschülerinnen und -schüler, die zwar einen Kochtopf, einen Besen und eine Velopumpe benennen können, jedoch nicht wissen, wie ein Spiegelei gekocht oder ein Velo aufgepumpt wird. Können Sie die Zeit aufwenden, mit Ihren Kindern solche lebenspraktischen Tätigkeiten einzuüben, dann werden sie es Ihnen später danken. Kinder sind stolz darauf, wenn sie das Velo beim nächsten Mal selbst aufpumpen können.

Der Rückzug in die eigenen vier Wände kann auch bedeuten, dass geliebte Auszeiten im Tagesablauf (der Kaffee am Morgen vor der Arbeit, die Zeitungslektüre im Zug, die ruhige Zeit, wenn die Kinder in der Schule sind) plötzlich nicht mehr stattfinden. Die Kinder im Home-Schooling benötigen mehr Unterstützung und das Alltagskorsett wird zunehmend enger. In der familiären Tagesstruktur sollen Zeiten eingeplant werden für die Bedürfnisse als Vater/Mutter und als Paar. Eltern mit hohen Ansprüchen an sich selbst dürfen ruhig auch etwas loslassen und sich eingestehen, dass Medienkonsum nicht per se schädlich ist. Entscheidend sind die Zeitdauer und die Inhalte der Medien. Eltern, die sich selbst allzu stark auspumpen und denen es nicht gelingt, ihre eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen, können auch den Kindern nicht mehr adäquat begegnen, sind unausgeglichen und gereizt.

Für Kinder und Eltern fällt nicht nur der gewohnte Schul- und Arbeitsalltag aus, sondern auch die Möglichkeiten zur Kontaktpflege werden drastisch eingeschränkt. Der Mensch ist ein soziales Wesen und benötigt den Austausch mit anderen Personen. Für den Kontakt zu Mitschülerinnen und -schülern oder Freundinnen und Freunden braucht es neue Formen. Bleiben Sie telefonisch oder mittels Bildtelefonie miteinander in Kontakt.

Nebst vielen traditionellen Familien gibt es alleinerziehende Mütter und Väter, Patchworkfamilien, Familien mit beeinträchtigten Kindern, konfliktreiche Paarbeziehungen und Väter und Mütter, die sich aufgrund einer angespannten finanziellen Situation kaum um die Belange der Kinder kümmern können. Es braucht in dieser Zeit den Mut, Arbeiten liegen zu lassen und sich einzugestehen, dass die Kinder nicht die gleiche Menge Lernstoff bearbeiten können, wie dies sonst der Fall wäre. Die Kinder brauchen in dieser Zeit des Umbruchs viel Geborgenheit und Zuversicht. Für ein gesundes Aufwachsen der Kinder ist dies mindestens so wichtig wie Geometrie und Grammatik. Seien Sie grosszügig und wohlwollend mit sich und Ihren Kindern.

Wir wünschen Ihnen in dieser anspruchsvollen Zeit viel Energie und hoffen, dass Ihnen dieser Wechsel gut gelingt und Sie möglichst bald in einen neuen Rhythmus und in eine neue Form der Normalität finden.

Das chinesische Schriftzeichen für Krise beinhaltet die beiden Silben „Gefahr“ und „Chance“. Mögen Sie die neue Situation immer wieder als Chance sehen, sich als Familie anders zu begegnen und zusammenzuwachsen.

Wir als Paar-, Familien- und Jugendberatung sind weiterhin für Sie da, hören Ihnen zu und begleiten Sie bei Ihren herausfordernden Themen.

Ihre Paar-, Familien- und Jugendberatung

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