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Kommunikation

Wenn’s einfach nicht mehr geht

By |2018-08-13T15:33:30+00:00Mittwoch, 1. August 2018|

Was, wenn die Zeit nach der Geburt keine Glücksgefühle hervorruft und jeder Schritt zur Qual wird?

Was, wenn Ängste oder negative Gedanken den Alltag überschatten?

Was, wenn die kleinste Aufgabe zu viel wird und Sie am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden?

Die Geburt eines Kindes erleben viele Eltern als grosses Glück. Für einige aber bringt das neue Familienmitglied auch ungeahnte negative Veränderungen mit sich. Veränderungen, welche sich auf die psychische Verfassung der Mutter –  oder auch des Vaters –  auswirken. Diese können so schwerwiegend sein, dass sie sich zu einer Krankheit entwickeln.

In der Schweiz sind knapp 15 % der Mütter (und Väter) von einer so genannten Postnatalen oder Postpartalen Depression betroffen. Leider aber handelt es sich dabei immer noch um ein Tabuthema. Oftmals schämen sich Betroffene und ziehen sich zurück.

Der Verein «Postnatale Depression Schweiz» informiert auf seiner Webseite ausführlich über das Krankheitsbild, über Symptome, Ursachen usw. Ebenfalls finden Sie da Selbsttests und Informationen, wie und wo Sie sich Hilfe holen können.

Selbstverständlich steht Ihnen auch Ihre Mütter- und Väterberaterin gerne helfend zur Seite.

Unser Tipp:

  • Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Mütter- und Väterberaterin. Sie kann Sie beraten und unterstützt Sie bei weiteren Schritten
  • Machen Sie den Selbsttest
  • Lassen Sie sich helfen. Sie sind nicht alleine!

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Dreimal täglich…

By |2018-07-12T13:01:10+00:00Mittwoch, 9. Mai 2018|

Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme 2018

Weinfelden, 9. Mai 2018

Weinfelden, 9. Mai 2018 – «…wenn Alkohol zum Medikament wird» Diese Aussage animiert drei Organisationen in der Kantonshauptstadt Frauenfeld am Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme am 24.05.2018 zur Zusammenarbeit. Wie es sich mit 0.8 Promille im Blut anfühlt kann persönlich vor Ort getestet werden.

Am Donnerstag, 24. Mai 2018 findet schweizweit der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme statt. Das diesjährige Motto: «Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird» hat drei Thurgauer Institutionen, welche sich mit der Suchtthematik beschäftigen bewegt, eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Dieses Zusammenwirken spiegelt die Wichtigkeit der Alkoholthematik wider.

Auf Initiative des Schloss Herdern treten das Blaue Kreuz und die Perspektive Thurgau am Donnerstag, 24. Mai 2018 in Frauenfeld zusammen mit Marktständen und einer Flyerkampagne in Aktion. Die drei Fachorganisationen informieren vor Ort darüber, dass Menschen mit bestimmten Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Alkoholprobleme haben. In der Zeit von 12:00 – 14:00 Uhr treten Fachpersonen aus der Beratung und Arbeit mit suchtmittelabhängigen Personen mit der Bevölkerung am Maitlibrunnen, im Coop Schlosspark und dem Bahnhof Frauenfeld in Kontakt.

Am Maitlibrunnen sind Rauschbrillen im Einsatz, welche eine Alkoholrauschsimulation bewirken. Auf anschauliche Weise werden einem in nüchternem Zustand Risiken und Gefahren verdeutlicht, wie sich Alkoholkonsum auf den Körper auswirkt. Eine Erfahrung mit nachhaltigem Eindruck. Im Coop Schlosspark wird zur Traubensaft Degustation eingeladen und das gemeinsame Gespräch gesucht. Am Bahnhof werden die Passanten über das Verteilen von Broschüren und Traubenzucker auf die Problematik aufmerksam gemacht.

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Medienverantwortliche

Perspektive Thurgau
Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau bietet umfassende Beratungsdienstleistungen im Bereich «Sucht und Substanzmissbrauch» im Kanton Thurgau an. Beratungsgespräche unterstehen der Schweigepflicht und sind kostenfrei (Dienstleistungen zur Wiedererlangung des Führerausweises mit Kostenbeteiligung). Die Perspektive Thurgau wird durch den Kanton und die Thurgauer Gemeinden getragen.

Blaues Kreuz
Die vielfältigen Angebote des Blauen Kreuzes können bei Abhängigkeit eine wichtige Unterstützung sein. Neben dem Hauptschwerpunkt der thematischen Fachberatung sowie den Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige bieten sich mit alkoholfreien Treffpunkten in Weinfelden weitere Möglichkeiten an, wie der Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit gemeistert werden kann. Dabei ist das vernetzte Arbeiten mit weiteren fachspezifischen Institutionen und Partnern von existentieller Wichtigkeit.

Schloss Herdern
In Schloss Herdern leben und arbeiten zwischen 80 und 100 Männer und Frauen. Die Institution besitzt eine vielseitige Tagesstruktur, so umfasst sie die Betriebe Industrie, Schreinerei, Gärtnerei, Landwirtschaft, Forst, Käserei, Genuss Handwerk, Schlossladen, Kreativatelier und Hauswirtschaft. In die Wohn-, Arbeits- oder Beschäftigungsstätte werden vor allem Menschen mit einer psychischen Behinderung, oft in Kombination mit einer Alkoholabhängigkeit aufgenommen.

Weitere Informationen und Kontaktpersonen:

Perspektive Thurgau

Dirk Rohweder, Bereichsleiter Suchtberatung
d.rohweder@perspektive-tg.ch, Tel. 071 626 02 02

Schützenstrasse 15, PF 297, 8570 Weinfelden

www.perspektive-tg.ch

perspektive-tg.ch/nationaler-aktionstag-alkoholprobleme-2018


Blaues Kreuz Schaffhausen – Thurgau

Samuel Ammann, Berater
samuel.ammann@blaueskreuz.ch, Tel. 071 622 26 55

Fachstelle Weinfelden, Hermannstrasse 3, PF 52, 8570 Weinfelden

www.blaueskreuz-sh-tg.ch


Schloss Herdern

Bruno Oberli, Leiter Sozialdienst/Betreuung
betreuung@schlossherdern.ch, Tel. 052 748 28 60
Haldenstrasse 1, 8535 Herdern

www.schlossherdern.ch

Hilfe, mein Baby nervt mich!

By |2018-07-11T13:46:50+00:00Mittwoch, 18. Juli 2018|

Einmal Mutter oder Vater zu werden, gehört für viele Menschen zum Lebensplan. Rückblickend wird die Geburt eines Kindes von vielen Eltern als eines der eindrücklichsten und einschneidensten Erlebnissen beschrieben.

Vor allem das erste Kind verändert die Lebensumstände der Eltern von Grund auf. Mütter und Väter, sind gefordert, sich körperlich und psychisch an die neue Situation anzupassen.

Ein neugeborenes Baby zu betreuen, ist für viele etwas völlig Neues. Die Eltern sind rund um die Uhr gefordert und oft auch überfordert.

Die vielen Glücksmomente, Herausforderungen, Veränderungen und Erwartungen wühlen die Gefühle der Mütter und Väter auf. Erschöpfung, Schlafmangel etc. können zu depressiven Verstimmungen führen.

Ist eventuell das innere Gleichgewicht aus dem Lot geraten?

Es ist für das Baby lebenswichtig, dass es gut betreut, gehegt und gepflegt wird. Es ist für Sie als Mutter oder Vater jedoch genau so wichtig zu beachten, wie es Ihnen selber geht. Zu erkennen, wenn es Ihnen zu viel wird, wenn Ihnen die Decke auf den Kopf zu fallen droht und negative Gefühle die Freude am Kind zunehmend überschatten.

  • Geniessen Sie Ihr Baby. Nehmen Sie sich Zeit mit ihm zu kuscheln und nutzen Sie die schönen Momente.

  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner, Freunden, anderen Müttern oder Vätern. Schildern sie Ihr Befinden. Es tut gut, sich auszutauschen. Vielleicht erfahren Sie dabei, dass es anderen auch so ergangen ist und was Ihnen geholfen hat.

  • Nehmen Sie Unterstützung in Anspruch, wenn Sie sich erschöpft fühlen. Das Baby muss betreut werden, aber nicht ausschliesslich von den Eltern. Vielleicht geht eine Freundin, die Grosseltern oder die Patin regelmässig mit dem Kind spazieren und Sie legen sich hin? Oder Sie organisieren Unterstützung im Haushalt, nehmen die Einladung zum Mittagessen an?

  • Gehen Sie mit Ihrem Baby spazieren. Tägliche Bewegung an der frischen Luft wirkt erwiesenermassen stimmungsaufhellend und tut Mutter, Vater und Kind gut.

  • Passen Sie Ihre Ansprüche an Ordnung, Haushalt etc. den gegebenen Umständen an. Meistens ist weniger auch noch gut genug.

  • Schaffen Sie sich bewusst Zeitinseln, in denen Sie etwas machen, das Ihnen gut tut. Vielleicht gehen Sie joggen, lesen ein Buch, hören Musik, treffen sich mit einer Freundin?

Gefühlsschwankungen gehören zum Mutter- und Vaterwerden. Diese sollten sich aber in den ersten Lebenswochen des Kindes stabilisieren.
Sprechen Sie mit Fachpersonen, wenn Sie unsicher sind, sich schlecht fühlen, obige Tipps nicht umsetzen können/mögen oder sich um Ihre Partnerin, Ihren Partner Sorgen machen.
Warten Sie nicht zu lange ab. Fachpersonen helfen Ihnen, Ihr Befinden einzuordnen und passende Angebote zu organisieren, damit auch bei Ihnen die positiven Seiten des Mutter- und Vaterseins überwiegen.

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Beitrag auf TOP ONLINE: «Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

By |2018-07-03T16:32:18+00:00Dienstag, 3. Juli 2018|

Erschienen am 28. Juni 2018 auf TOP ONLINE:

«Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

Ein 16-Jähriger aus Winterthur wird zum landesweiten Präzedenzfall: Dürfen Jugendliche – gleich wie Erwachsene auch – kleine Mengen Cannabis zum Eigenkonsum besitzen? Darüber entscheidet das Bundesgericht. Suchtexperten pochen auf eine Liberalisierung.

29.06.2018 / 11:52 / von: sfa

Ein 16-jähriger Winterthurer hatte genau 1,4 Gramm Cannabis bei sich, als die Polizei ihn erwischte – das reicht knapp für drei Joints. Der Cannabis-Konsum ist in der Schweiz zwar verboten – wer bis zu 10 Gramm Cannabis für den Eigenkonsum mit sich führt, bleibt aber ausdrücklich straffrei.

Fragt sich nur: Gilt diese Regel auch für Jugendliche? Das Zürcher Obergericht findet: Ja. Es hat den Jugendlichen aus Winterthur freigesprochen. Die Jugendanwaltschaft ist allerdings nicht einverstanden und zieht den Fall ans Bundesgericht weiter.

Suchtexperten beurteilen den Fall gegenüber RADIO TOP:

Regine Rust, Leiterin der Suchtfachstelle St.Gallen, würde es begrüssen, wenn der junge Mann freigesprochen wird: «Strafen alleine haben nur eine kurze Wirkdauer. Im ersten Moment sind die Jugendlichen zwar erschrocken. Aber eine Busse ist schnell bezahlt – das ist kaum nachhaltig.»

Nachhaltiger wäre es, wenn Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern eine obligatorische Suchtberatung besuchen müssen, wenn sie mit Cannabis erwischt werden, findet Regine Rust. Cannabis-Konsum soll Konsequenzen haben – aber diese Konsequenzen sollen keine Strafen sein, sondern Unterstützung.

Kiffen dürfe aber auch nicht verharmlost werden. Ein 16-Jähriger, der kifft, sei eben doch etwas anderes als ein 20-Jähriger, findet Marc Eberhart, Suchtberater bei der Perspektive Thurgau: «Ein 16-Jähriger befindet sich vielleicht gerade auf der Lehrstellensuche, das ist eine fragile Phase. Und auch körperlich und hormonell finden in diesem Alter viele Veränderungen statt – das beeinflusst die Wirkung von Cannabis.»

Deshalb müsse der Jugendschutz verbessert werden, fordern Suchtberater. Das funktioniert aber nicht über Bussen oder Einträge im Jugendstrafregister, sondern über Aufklärungskampagnen und Suchtberatungen.

Wann das Bundesgericht über den Präzedenzfall des Winterthurer Jugendlichen entscheidet, ist noch nicht bekannt.

Sommerzeit –Beerenzeit 2

By |2018-06-18T08:37:58+00:00Mittwoch, 4. Juli 2018|

Beeren sind nicht nur dekorativ auf Kuchen sondern enthalten unter anderem auch viel Vitamin C. Sie sind eine wichtige Ergänzung in der Ernährung. In den Läden und auf dem Markt wird jetzt die Auswahl an Beeren immer grösser. Beeren eignen sich wunderbar für gesunde Zwischenmahlzeiten oder verleihen einem Birchermüesli ein besonderes Aroma.

Raus in den Garten

Wer einen Garten hat, hat vielleicht  Walderdbeeren oder die ersten Himbeeren darin entdeckt.

Eine gute Gelegenheit um rauszugehen bietet sich, wenn Sie mit Ihrem Kind im Garten Beeren suchen können. Kinder lieben es wenn sie im Alltag mithelfen dürfen. Lassen Sie Ihr Kind mithelfen, wenn es im Garten etwas zu tun gibt. Schön ist es, wenn Kinder ihren eigenen kleinen Pflanzfleck haben. Dort können beispielsweise Erdbeeren oder Heidelbeeren angepflanzt werden.

Wichtig zu beachten

Bei bodennah wachsenden Beeren aber auch bei Pilzen, Salat und Gemüse kann es im Freiland zu Verunreinigungen kommen. Gewisse Erkrankungen wie z.B. der Fuchsbandwurm werden durch den Kot von Füchsen sowie von Hunden oder Katzen übertragen. Deshalb sollten Hunde und Katzen regelmässige entwurmt werden.

Durch gründliches Waschen dieser Nahrungsmittel unter fliessend, kaltem Wasser, kann das Risiko einer Übertragung vermindert werden. Durch das Erhitzen der Beeren können die Krankheitserreger vernichtet werden. Das Tiefkühlen bis -20 C tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab.

Ebenso wichtig ist die Händehygiene nach dem Hantieren mit Beeren oder der Arbeit im Garten.

Zutaten für 2 Schnecken:

  • 1 Banane
  • 24 Brombeeren
  • 12 Trauben
  • 2 Rosinen
  • 2 kleine Stücke Erdbeere

Zubereitung:

  1. Banane längs halbieren.
  2. Ein Stückchen der Banane abschneiden, halbieren und als Fühler hinlegen.
  3. Die Brombeeren in Spiralform über der Banane anordnen, die Lücke dazwischen mit Trauben auffüllen.
  4. Ein kleines Stück Erdbeere als Mund auf die Banane legen.
  5. Die Rosine als Auge andrücken

Weitere kreative Rezeptideen für kreative Zwischenmahlzeiten (PDF) finden Sie hier!

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Sommerzeit – Beerenzeit

By |2018-06-14T14:55:02+00:00Mittwoch, 20. Juni 2018|

Der Sommer kommt und die ersten Beeren reif. Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren sind voller Vitamin C und darum eine wichtige Ergänzung in der Ernährung.

Beeren im Topf

Einige Beerenpflanzen – zum Beispiel Erdbeeren –  lassen sich sehr gut in einem Topf auf dem Balkon oder Fenstersims anpflanzen. Das tägliche Giessen der Pflanze und das Ablesen der Beeren gibt ihrem Kind die Möglichkeit, sich mit all seinen Sinnen zu beteiligen und sich mit Wasser, Erde, Gerüchen und Geschmäckern vertraut zu machen.

Zusammen eine Pflanze zu hegen und pflegen und dann sogar Beeren zu ernten macht nicht nur Freude, sondern gibt Kindern auch Selbstvertrauen und ganz nebenbei üben sie sich in ihrer Feinmotorik.

Beerenzvieri-Idee für Kinder ab 1 Jahr

  • 100 g Naturjoghurt + 2 EL Milch vermischen
  • ¼ Vanillestängel ausschaben und beigeben
  • Verrühren oder schaumig mixen
  • In einen Becher oder eine Schälchen geben
  • Beeren an 2 Holzspiesse stecken
  • Zum Geniessen Beerenzauberstab ins Joghurt tunken

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Fit im Park – Bewegungspark Frauenfeld feiert Wiedereröffnung

By |2018-06-14T08:06:57+00:00Samstag, 30. Juni 2018|

Treten, balancieren, beugen und strecken: der neu gestaltete Outdoor-Bewegungspark der Stadt Frauenfeld richtet sich an alle, die Freude an Bewegung haben und vermehrt im Freien aktiv sein möchten. Am Freitag, 4. Mai 2018 wurde die umgestaltete Anlage beim Alterszentrum Park mit einer kleinen Feier von Stadträtin Elsbeth Aepli, dem Leiter des Amtes für Alter und Gesundheit, Urban Kaiser und rund 50 interessierten Personen eröffnet.

Unter fachlicher Mitarbeit aus dem Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention der Perspektive Thurgau wurde ein neues Bewegungskonzept erarbeitet. Ein zentrales Anliegen dieses Konzeptes ist die Bewegung in der Gruppe, denn gerade ältere Menschen schätzen es, in Gruppen und unter fachkundiger Anleitung trainieren zu können. Zu diesem Zweck wurde der bestehende Park neu ausgerichtet und Geräte sinnvoll umplatziert.

Das Amt Alter und Gesundheit bietet für alle interessierten Personen 65+ begleitete Trainings an. Diese werden durch ausgebildete Kursleiterinnen und Kursleiter durchgeführt. «Fit im Park» findet jeden Freitag um 10:00 Uhr sowie jeden Montag um 14:00 Uhr statt.

Im Urlaub mit Säuglingen und Kleinkindern

By |2018-05-31T07:37:27+00:00Mittwoch, 6. Juni 2018|

Der Sommer- und somit auch die Ferienzeit steht kurz bevor. Viele Familien dürfen sich bereits jetzt auf eine sonnige, erholsame Zeit, fern von zu Hause und vom Alltagsstress, freuen. Was gibt es aber zu beachten, wenn Säuglinge oder Kleinkinder mitreisen? Mit diesem Beitrag machen wir sie gerne auf einige wichtige Punkte aufmerksam.

Während Autofahrten empfehlen wir, regelmässige Pausen einzulegen. Geben Sie Ihrem Kind dabei die Möglichkeit, sich zu bewegen. Bei Kindern, die noch nicht laufen können, eignet sich eine Krabbeldecke oder notfalls auch der Schoss der Eltern. Schützen Sie ihr Kind vor seitlicher Sonneneinstrahlung indem Sie die Seitenfenster abdunkeln.

Bei Flugreisen ist die Bewegung genau so wichtig, jedoch häufig etwas schwieriger umzusetzen. Melden Sie bei der Fluggesellschaft an, dass ein Säugling oder Kleinkind mitreist. Teilweise ist es möglich, Spezialsitze zu erhalten. Geben Sie ihrem Kind während Start und Landung etwas zu trinken damit es den Druck in den Ohren ausgleichen kann. Wenn dies nicht möglich ist, kann ein Schnuller etwas Abhilfe schaffen.

Für Säuglinge empfehlen wir sehr, das gewohnte Schoppenpulver von zu Hause mitzunehmen. Zur Schoppenzubereitung darf im Ausland nur abgekochtes Wasser oder ein stilles Mineralwasser mit tiefem Natriumgehalt verwendet werden. Wenn ihr Kind Brei isst und Sie keine Küche in ihrer Unterkunft zur Verfügung haben, ist es natürlich möglich, Gläschen zu Hause zu kaufen und mitzunehmen. Je nach Reiseziel können diese natürlich auch vor Ort gekauft werden. Allerdings ist im Voraus oft unklar, welche Gläschen mit welchen Inhaltsstoffen verfügbar sind. Isst Ihr Kind bereits vom Tisch, dann können in den meisten Restaurants einzelne Lebensmittel, weich gekocht und ungesalzen, bestellt werden. Am besten fragen Sie vorher nach. Früchte sollten immer gewaschen werden, sofern die Qualität des Leitungswassers dies zulässt. Wenn nicht, müssen Früchte und auch Gemüse vor dem Verzehr geschält oder gekocht werden.

Als Insektenschutz eignen sich Moskitonetze am besten. Insektenschutzmittel empfehlen wir nur in tropischen Ländern mit Malariarisiko oder anderen Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden können.

Das Thema Sonnenschutz wurde in einem vorherigen Beitrag ausführlich behandelt. In südlichen, wärmeren Regionen sind diese Empfehlungen noch wichtiger weil die UV-Strahlung dort stärker ist und häufig intensiv reflektiert wird. (Wasser, Sand, etc.)

Nach dem Bad im Salzwasser sollte die Kinderhaut mit Süsswasser abgespült werden. Besonders wichtig ist es, die Ohren gut mit Süsswasser zu spülen.

Auf jeden Fall empfehlen wir Ihnen, ein Fieberthermometer sowie eine kleine Materialbox mit Desinfektionsmittel und den wichtigsten Verbandsmaterialien wie Pflastern, sterile Kompressen, etc. mitzunehmen.

Welche Medikamente sinnvoll sein können, hängt stark vom Alter des Kindes und vom Reiseziel ab. Bei diesbezüglichen Fragen dürfen Sie sich sehr gerne an die Mütter- und Väterberaterinnen oder natürlich an Ihren Kinderarzt/ Kinderärztin oder die Apotheke Ihres Vertrauens wenden. Bezüglich allfälliger speziellen Impf-Empfehlungen verweisen wir Sie ebenfalls an ihren Kinderarzt/Kinderärztin.

Unser Kind hört nicht auf uns – was tun? Teil 2

By |2018-05-30T07:21:25+00:00Mittwoch, 30. Mai 2018|

Bereits der letzte Beitrag befasste sich mit dem Thema Erziehung. Wie schon erwähnt, möchten wir ihnen mit diesem ergänzenden Beitrag noch mehr Handlungsmöglichkeiten vorschlagen:

Was können sie tun?

  • Umlenken und Alternativen anbieten
    Sagen Sie Ihrem Kind, was es anstelle des Verbotenen tun darf. Falls Ihr Kind zum Beispiel den Hund am Schwanz zieht, sagen sie ihm zuerst: «Zieh den Hund nicht am Schwanz». Zeigen Sie ihm dann, was es stattdessen tun kann. «Schau, du kannst den Hund so streicheln.» Oder eine andere Situation: «Schau die Kabel sind für den PC, die braucht der Papi. Ich habe dir etwas anderes zum spielen, das aussieht wie ein Kabel». Geben Sie ihm dann zum Beispiel ein Massband zum Spielen. Das Wort «Nein» wird am Besten nur sehr sparsam verwendet. Die Kinder reagieren darauf oft gar nicht. Positive und motivierende Formulierungen führen meist viel eher zum Ziel.
  • Konzentrieren Sie sich auf das Positive und fördern Sie dieses
    Lächeln Sie das Kind an und sagen Sie ihm, was es gut macht und wie Sie sich darüber freuen.
  • Gefühle sind gut und wichtig
    Lassen Sie Ihr Kind Zorn, Weinen und Wut ausdrücken und benennen Sie diese. Gehen Sie nach einem Wutausbruch auf Ihr Kind zu, zeigen Sie Verständnis und trösten Sie es. Bleiben Sie dennoch konsequent.
  • Immer beim Kind und auf Augenhöhe
    Bevor Sie von Ihrem Kind etwas fordern oder erwarten, sollten Sie jedes Mal die Beziehung zu Ihm herstellen. Vergleichbar mit einer Telefonverbindung, wo man als erstes die Aufmerksamkeit des Empfängers braucht. Dies klappt am besten, wenn Sie sich auf Augenhöhe mit dem Kind begeben und es direkt ansprechen. So gewinnen Sie seine Aufmerksamkeit und Ihr Wort erhält viel mehr Gewicht, als wenn es aus der Distanz gesprochen wird. Wenn dies noch nicht ausreicht, dann stellen Sie auch Körperkontakt her. Fassen Sie es zum Beispiel an der Schulter an und wiederholen Sie ihre Bitte/ihr Lob. Ihre Mimik sollte hierbei unbedingt zur Aussage passen.
  • Logische Konsequenzen anwenden
    Durch logische Konsequenzen lernt ihr Kind, dass alle seine Handlungen Folgen haben.
    Lassen Sie ihrem Kind etwas Zeit, ihre Aufforderung zu befolgen. Wenn es dies nicht tut, dann wählen Sie die Konsequenz möglichst logisch und nachvollziehbar. Wenn es zum Beispiel nicht aufhört, das Spielzeug auf den Boden zu schlagen, dann entfernen Sie dieses und sagen Sie: «Schau, du bist nicht vorsichtig genug mit dem Spielzeug darum stelle ich es jetzt weg.» Bieten sie ihm dafür eine Alternative an.

Die oben beschriebenen Punkte sind nur einige wenige Beispiele für dieses sehr umfassende Thema. Die Mütter- und Väterberaterinnen stehen ihnen auch für Erziehungsfragen bei Kindern bis zum vollendeten 5. Lebensjahr sehr gerne zur Seite.

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Unser Kind hört nicht auf uns – Was tun? Teil 1

By |2018-05-17T09:55:55+00:00Mittwoch, 23. Mai 2018|

Die Zeit zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine der herausforderndsten. Das «eigene Ich» und somit der Wille zur Autonomie erwacht. Das Kind spürt seine Bedürfnisse und stösst immer wieder an Grenzen. In dieser Phase sind die Eltern oft stark gefordert.

Warum tun Kinder manchmal nicht, was die Erwachsenen von ihnen verlangen?

Kleinkinder lieben es, Neues zu entdecken und zu untersuchen. Sie wollen zunehmend selber entscheiden können und setzen sich für ihren Willen ein. Oft wiederholen Kinder verbotene Dinge einfach, um zu sehen, was passiert. Reagieren die Eltern jedes Mal auf die gleiche Weise? Was kann das Kind damit auslösen? Häufig müssen sie dieselben Dinge mehrmals ausprobieren, bis sie wirklich realisieren, was sie damit bewirken. Manchmal sehen die Kinder darin auch eine Art Spiel. Sie machen verbotene Dinge allerdings nicht, um die Eltern zu ärgern. Viel mehr wollen sie unabhängiger werden und selbst entscheiden können. Kinder lieben die Aufmerksamkeit der Eltern und Bezugspersonen. Manche Kleinkinder suchen diese so stark, dass sie auch negative Arten der Aufmerksamkeit, wie Schimpfen und Ermahnungen, provozieren können.

Was brauchen Kleinkinder?

Kleinkinder wollen sich ausprobieren. Sie brauchen den Halt, die Sicherheit und die bedingungslose Akzeptanz ihrer Bezugspersonen. Um sich in der Welt orientieren zu können benötigen sie  Klarheit und Konsequenz.

Was können sie tun?

  • Richten Sie ihre Wohnung, soweit möglich, kindgerecht ein. (Zum Beispiel kostbare und gefährliche Gegenstände ausser Reichweite stellen, Konfliktsituationen reduzieren)
  • Beschäftigen Sie ihr Kind

Beschäftigte Kinder haben weniger Gelegenheit und weniger Anreiz, verbotene Dinge zu tun. Spielen Sie mit ihrem Kind und bieten Sie ihm unterschiedliche Gegenstände zum freien Spiel an. Dies können auch ganz einfache Alltagsgegenstände sein. Insbesondere Bewegung im Freien ermuntert zu neuen Taten.

Weitere Handlungsmöglichkeiten erfahren Sie im nächsten Beitrag. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie dann erneut zu unserer Leserschaft zählen dürften.

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