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Kommunikation

Sommerzeit – Beerenzeit

By | 2018-06-14T14:55:02+00:00 Mittwoch, 20. Juni 2018|

Der Sommer kommt und die ersten Beeren reif. Erdbeeren, Brombeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren sind voller Vitamin C und darum eine wichtige Ergänzung in der Ernährung.

Beeren im Topf

Einige Beerenpflanzen – zum Beispiel Erdbeeren –  lassen sich sehr gut in einem Topf auf dem Balkon oder Fenstersims anpflanzen. Das tägliche Giessen der Pflanze und das Ablesen der Beeren gibt ihrem Kind die Möglichkeit, sich mit all seinen Sinnen zu beteiligen und sich mit Wasser, Erde, Gerüchen und Geschmäckern vertraut zu machen.

Zusammen eine Pflanze zu hegen und pflegen und dann sogar Beeren zu ernten macht nicht nur Freude, sondern gibt Kindern auch Selbstvertrauen und ganz nebenbei üben sie sich in ihrer Feinmotorik.

Beerenzvieri-Idee für Kinder ab 1 Jahr

  • 100 g Naturjoghurt + 2 EL Milch vermischen
  • ¼ Vanillestängel ausschaben und beigeben
  • Verrühren oder schaumig mixen
  • In einen Becher oder eine Schälchen geben
  • Beeren an 2 Holzspiesse stecken
  • Zum Geniessen Beerenzauberstab ins Joghurt tunken

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Fit im Park – Bewegungspark Frauenfeld feiert Wiedereröffnung

By | 2018-06-14T08:06:57+00:00 Samstag, 30. Juni 2018|

Treten, balancieren, beugen und strecken: der neu gestaltete Outdoor-Bewegungspark der Stadt Frauenfeld richtet sich an alle, die Freude an Bewegung haben und vermehrt im Freien aktiv sein möchten. Am Freitag, 4. Mai 2018 wurde die umgestaltete Anlage beim Alterszentrum Park mit einer kleinen Feier von Stadträtin Elsbeth Aepli, dem Leiter des Amtes für Alter und Gesundheit, Urban Kaiser und rund 50 interessierten Personen eröffnet.

Unter fachlicher Mitarbeit aus dem Fachbereich Gesundheitsförderung und Prävention der Perspektive Thurgau wurde ein neues Bewegungskonzept erarbeitet. Ein zentrales Anliegen dieses Konzeptes ist die Bewegung in der Gruppe, denn gerade ältere Menschen schätzen es, in Gruppen und unter fachkundiger Anleitung trainieren zu können. Zu diesem Zweck wurde der bestehende Park neu ausgerichtet und Geräte sinnvoll umplatziert.

Das Amt Alter und Gesundheit bietet für alle interessierten Personen 65+ begleitete Trainings an. Diese werden durch ausgebildete Kursleiterinnen und Kursleiter durchgeführt. «Fit im Park» findet jeden Freitag um 10:00 Uhr sowie jeden Montag um 14:00 Uhr statt.

Im Urlaub mit Säuglingen und Kleinkindern

By | 2018-05-31T07:37:27+00:00 Mittwoch, 6. Juni 2018|

Der Sommer- und somit auch die Ferienzeit steht kurz bevor. Viele Familien dürfen sich bereits jetzt auf eine sonnige, erholsame Zeit, fern von zu Hause und vom Alltagsstress, freuen. Was gibt es aber zu beachten, wenn Säuglinge oder Kleinkinder mitreisen? Mit diesem Beitrag machen wir sie gerne auf einige wichtige Punkte aufmerksam.

Während Autofahrten empfehlen wir, regelmässige Pausen einzulegen. Geben Sie Ihrem Kind dabei die Möglichkeit, sich zu bewegen. Bei Kindern, die noch nicht laufen können, eignet sich eine Krabbeldecke oder notfalls auch der Schoss der Eltern. Schützen Sie ihr Kind vor seitlicher Sonneneinstrahlung indem Sie die Seitenfenster abdunkeln.

Bei Flugreisen ist die Bewegung genau so wichtig, jedoch häufig etwas schwieriger umzusetzen. Melden Sie bei der Fluggesellschaft an, dass ein Säugling oder Kleinkind mitreist. Teilweise ist es möglich, Spezialsitze zu erhalten. Geben Sie ihrem Kind während Start und Landung etwas zu trinken damit es den Druck in den Ohren ausgleichen kann. Wenn dies nicht möglich ist, kann ein Schnuller etwas Abhilfe schaffen.

Für Säuglinge empfehlen wir sehr, das gewohnte Schoppenpulver von zu Hause mitzunehmen. Zur Schoppenzubereitung darf im Ausland nur abgekochtes Wasser oder ein stilles Mineralwasser mit tiefem Natriumgehalt verwendet werden. Wenn ihr Kind Brei isst und Sie keine Küche in ihrer Unterkunft zur Verfügung haben, ist es natürlich möglich, Gläschen zu Hause zu kaufen und mitzunehmen. Je nach Reiseziel können diese natürlich auch vor Ort gekauft werden. Allerdings ist im Voraus oft unklar, welche Gläschen mit welchen Inhaltsstoffen verfügbar sind. Isst Ihr Kind bereits vom Tisch, dann können in den meisten Restaurants einzelne Lebensmittel, weich gekocht und ungesalzen, bestellt werden. Am besten fragen Sie vorher nach. Früchte sollten immer gewaschen werden, sofern die Qualität des Leitungswassers dies zulässt. Wenn nicht, müssen Früchte und auch Gemüse vor dem Verzehr geschält oder gekocht werden.

Als Insektenschutz eignen sich Moskitonetze am besten. Insektenschutzmittel empfehlen wir nur in tropischen Ländern mit Malariarisiko oder anderen Krankheiten, die durch Mücken übertragen werden können.

Das Thema Sonnenschutz wurde in einem vorherigen Beitrag ausführlich behandelt. In südlichen, wärmeren Regionen sind diese Empfehlungen noch wichtiger weil die UV-Strahlung dort stärker ist und häufig intensiv reflektiert wird. (Wasser, Sand, etc.)

Nach dem Bad im Salzwasser sollte die Kinderhaut mit Süsswasser abgespült werden. Besonders wichtig ist es, die Ohren gut mit Süsswasser zu spülen.

Auf jeden Fall empfehlen wir Ihnen, ein Fieberthermometer sowie eine kleine Materialbox mit Desinfektionsmittel und den wichtigsten Verbandsmaterialien wie Pflastern, sterile Kompressen, etc. mitzunehmen.

Welche Medikamente sinnvoll sein können, hängt stark vom Alter des Kindes und vom Reiseziel ab. Bei diesbezüglichen Fragen dürfen Sie sich sehr gerne an die Mütter- und Väterberaterinnen oder natürlich an Ihren Kinderarzt/ Kinderärztin oder die Apotheke Ihres Vertrauens wenden. Bezüglich allfälliger speziellen Impf-Empfehlungen verweisen wir Sie ebenfalls an ihren Kinderarzt/Kinderärztin.

Unser Kind hört nicht auf uns – was tun? Teil 2

By | 2018-05-30T07:21:25+00:00 Mittwoch, 30. Mai 2018|

Bereits der letzte Beitrag befasste sich mit dem Thema Erziehung. Wie schon erwähnt, möchten wir ihnen mit diesem ergänzenden Beitrag noch mehr Handlungsmöglichkeiten vorschlagen:

Was können sie tun?

  • Umlenken und Alternativen anbieten
    Sagen Sie Ihrem Kind, was es anstelle des Verbotenen tun darf. Falls Ihr Kind zum Beispiel den Hund am Schwanz zieht, sagen sie ihm zuerst: «Zieh den Hund nicht am Schwanz». Zeigen Sie ihm dann, was es stattdessen tun kann. «Schau, du kannst den Hund so streicheln.» Oder eine andere Situation: «Schau die Kabel sind für den PC, die braucht der Papi. Ich habe dir etwas anderes zum spielen, das aussieht wie ein Kabel». Geben Sie ihm dann zum Beispiel ein Massband zum Spielen. Das Wort «Nein» wird am Besten nur sehr sparsam verwendet. Die Kinder reagieren darauf oft gar nicht. Positive und motivierende Formulierungen führen meist viel eher zum Ziel.
  • Konzentrieren Sie sich auf das Positive und fördern Sie dieses
    Lächeln Sie das Kind an und sagen Sie ihm, was es gut macht und wie Sie sich darüber freuen.
  • Gefühle sind gut und wichtig
    Lassen Sie Ihr Kind Zorn, Weinen und Wut ausdrücken und benennen Sie diese. Gehen Sie nach einem Wutausbruch auf Ihr Kind zu, zeigen Sie Verständnis und trösten Sie es. Bleiben Sie dennoch konsequent.
  • Immer beim Kind und auf Augenhöhe
    Bevor Sie von Ihrem Kind etwas fordern oder erwarten, sollten Sie jedes Mal die Beziehung zu Ihm herstellen. Vergleichbar mit einer Telefonverbindung, wo man als erstes die Aufmerksamkeit des Empfängers braucht. Dies klappt am besten, wenn Sie sich auf Augenhöhe mit dem Kind begeben und es direkt ansprechen. So gewinnen Sie seine Aufmerksamkeit und Ihr Wort erhält viel mehr Gewicht, als wenn es aus der Distanz gesprochen wird. Wenn dies noch nicht ausreicht, dann stellen Sie auch Körperkontakt her. Fassen Sie es zum Beispiel an der Schulter an und wiederholen Sie ihre Bitte/ihr Lob. Ihre Mimik sollte hierbei unbedingt zur Aussage passen.
  • Logische Konsequenzen anwenden
    Durch logische Konsequenzen lernt ihr Kind, dass alle seine Handlungen Folgen haben.
    Lassen Sie ihrem Kind etwas Zeit, ihre Aufforderung zu befolgen. Wenn es dies nicht tut, dann wählen Sie die Konsequenz möglichst logisch und nachvollziehbar. Wenn es zum Beispiel nicht aufhört, das Spielzeug auf den Boden zu schlagen, dann entfernen Sie dieses und sagen Sie: «Schau, du bist nicht vorsichtig genug mit dem Spielzeug darum stelle ich es jetzt weg.» Bieten sie ihm dafür eine Alternative an.

Die oben beschriebenen Punkte sind nur einige wenige Beispiele für dieses sehr umfassende Thema. Die Mütter- und Väterberaterinnen stehen ihnen auch für Erziehungsfragen bei Kindern bis zum vollendeten 5. Lebensjahr sehr gerne zur Seite.

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Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Unser Kind hört nicht auf uns – Was tun? Teil 1

By | 2018-05-17T09:55:55+00:00 Mittwoch, 23. Mai 2018|

Die Zeit zwischen dem ersten und dritten Lebensjahr ist sowohl für das Kind als auch für die Eltern eine der herausforderndsten. Das «eigene Ich» und somit der Wille zur Autonomie erwacht. Das Kind spürt seine Bedürfnisse und stösst immer wieder an Grenzen. In dieser Phase sind die Eltern oft stark gefordert.

Warum tun Kinder manchmal nicht, was die Erwachsenen von ihnen verlangen?

Kleinkinder lieben es, Neues zu entdecken und zu untersuchen. Sie wollen zunehmend selber entscheiden können und setzen sich für ihren Willen ein. Oft wiederholen Kinder verbotene Dinge einfach, um zu sehen, was passiert. Reagieren die Eltern jedes Mal auf die gleiche Weise? Was kann das Kind damit auslösen? Häufig müssen sie dieselben Dinge mehrmals ausprobieren, bis sie wirklich realisieren, was sie damit bewirken. Manchmal sehen die Kinder darin auch eine Art Spiel. Sie machen verbotene Dinge allerdings nicht, um die Eltern zu ärgern. Viel mehr wollen sie unabhängiger werden und selbst entscheiden können. Kinder lieben die Aufmerksamkeit der Eltern und Bezugspersonen. Manche Kleinkinder suchen diese so stark, dass sie auch negative Arten der Aufmerksamkeit, wie Schimpfen und Ermahnungen, provozieren können.

Was brauchen Kleinkinder?

Kleinkinder wollen sich ausprobieren. Sie brauchen den Halt, die Sicherheit und die bedingungslose Akzeptanz ihrer Bezugspersonen. Um sich in der Welt orientieren zu können benötigen sie  Klarheit und Konsequenz.

Was können sie tun?

  • Richten Sie ihre Wohnung, soweit möglich, kindgerecht ein. (Zum Beispiel kostbare und gefährliche Gegenstände ausser Reichweite stellen, Konfliktsituationen reduzieren)
  • Beschäftigen Sie ihr Kind

Beschäftigte Kinder haben weniger Gelegenheit und weniger Anreiz, verbotene Dinge zu tun. Spielen Sie mit ihrem Kind und bieten Sie ihm unterschiedliche Gegenstände zum freien Spiel an. Dies können auch ganz einfache Alltagsgegenstände sein. Insbesondere Bewegung im Freien ermuntert zu neuen Taten.

Weitere Handlungsmöglichkeiten erfahren Sie im nächsten Beitrag. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir Sie dann erneut zu unserer Leserschaft zählen dürften.

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Neu ab 1. Juli- Telefonberatung am Mittwochnachmittag

By | 2018-04-26T08:08:57+00:00 Sonntag, 10. Juni 2018|

Bei der Klienten-Befragung im letzten Jahr wurde von zahlreichen Eltern der Wunsch nach einer telefonischen Beratung am Nachmittag geäussert. Diesem Wunsch kommen wir gerne nach.

Ab dem 1. Juli bietet die Mütter- und Väterberatung, zusätzlich zu den bisherigen Beratungszeiten am Morgen, jeweils am Mittwochnachmittag von 13:30-14:30 eine telefonische Beratung an.

Wir sind ab dem 1. Juli 2018 zu folgenden Zeiten direkt für Sie erreichbar:

Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag

08:00- 09:30
08:00- 09:30
13:30- 14:30
08:00- 09:30
08:00- 09:30

Wählen Sie hierfür einfach die Telefonnummer Ihrer gewohnten Fachstelle (siehe rechte Spalte).

Wir hoffen, mit dieser Massnahme die Erreichbarkeit für Sie als Eltern weiter zu verbessern.

Telefonnummern unserer Fachstellen

Arbon
Diessenhofen
Frauenfeld
Kreuzlingen
Münchwilen
Romanshorn
Weinfelden

071 626 04 55
071 626 04 59
071 626 04 58
071 626 04 57
071 626 04 53
071 626 04 56
071 626 04 54

Milchprodukte im Säuglings- und Kleinkindalter

By | 2018-04-25T06:59:11+00:00 Mittwoch, 25. April 2018|

Der Umgang mit Milchprodukten ist ein sehr häufiges Thema im Beratungsalltag der Mütter- und Väterberatung. Ab wann darf das Kind Kuhmilch trinken und Milchprodukte zu sich nehmen? Welche Mengen benötigt das Kind für ein gesundes Wachstum? Gibt es Grenzwerte nach oben? Dieser Beitrag soll einige Fragen zu diesem Thema klären.

Naturjoghurt kann ab dem 7. Lebensmonat in kleinen Mengen (wenige Kaffeelöffel voll) gefüttert werden. Wenn dieses gut vertragen wird, kann wenig Kuhmilch zum Anrühren des Getreidebreis verwendet werden.

Kuhmilch als Getränk  wird erst nach dem ersten Lebensjahr empfohlen. Ebenso Frischkäse, Quark und Käse. Diese Produkte sind wegen ihrem erhöhten Proteinanteil und teilweise wegen ihrem Salzgehalt im ersten Lebensjahr nicht geeignet.

Ab dem 13. Lebensmonat empfiehlt die schweizerische Gesellschaft für Ernährung (SGE) 3 Portionen Milchprodukte pro Tag.

Eine Portion entspricht 100 ml Milch, 100g Naturjoghurt, 15g Hart- oder 30g Weichkäse.

Wenn in diesem Alter noch gestillt wird, verringert sich die empfohlene Menge um eine bis zwei Portionen Milchprodukte.

Im Alter von zwei bis drei Jahren werden 3-4 Portionen täglich empfohlen.

In diesem Fall kann die Calciumzufuhr durch calciumreiches, stilles Mineralwasser ergänzt werden. Hierzu eignen sich zum Beispiel Adelbodner, Eptinger und Valser Naturelle.

Quark enthält im Vergleich zum Naturjoghurt deutlich mehr Eiweiss und sollte daher in den ersten Lebensjahren spärlich angeboten werden.

Fruchtjoghurts enthalten meist sehr viel Zucker und wenig Früchte. Sie werden besser als Süssigkeiten betrachtet. Ein Naturjoghurt, mit frischen Früchten gemischt, eignet sich hingegen sehr gut als Frühstück oder Zwischenmahlzeit.

Fettreduzierte Produkte wie Magermilch sind für Kleinkinder ungeeignet.

Andere Milchsorten wie zum Beispiel Ziegen-, Mandel-, Reis-, Hafer- und Sojamilchen sind im ersten Lebensjahr ebenfalls ungeeignet und sollten auch danach höchstens in kleinen Mengen angeboten werden.

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Bilderbücher- unsere Buchtipps

By | 2018-04-18T06:04:41+00:00 Mittwoch, 18. April 2018|

Der letzte Beitrag handelte von Bilderbüchern. Wie bereits erwähnt, möchten wir Ihnen nun einige Bücher zu verschiedenen Themen vorstellen. Es gibt natürlich eine enorme Auswahl an tollen Bilderbüchern. Die untenstehende Auflistung ist aus den Empfehlungen der Mitarbeiterinnen unseres Fachteams entstanden.

Bilderbuch Ich und meine Gefühle

Holde Kreul

Ich und meine Gefühle

Emotionale Entwicklung für Kinder ab 5, Hilfe zur Benennung der eigenen Gefühlszustände und dem Umgang mit den eigenen Emotionen

durchgehend farbig illustriert von Dagmar Geisler

ab 5 Jahren, Erstmals erschienen 2011, 3. Auflage 2016
36 Seiten, 22.0 x 27.5 cm
ISBN 978-3-7855-7293-1

Mies van Hout (Text & Bild)

Heute bin ich

Bilder zu verschiedenen Emotionen für die etwas kleineren Kinder

ab 3 Jahren
48 Seiten, gebunden, 26.0 x 20.9 cm
ISBN 978-3-905945-30-0

Anette Langen und Imke Sönnichsen

Die kleine Motzkuh

Witziges Buch zum Umgang mit  Motz- und Trotzanfällen

Coppenrath Verlag, ab 2-3 Jahren
gebundene Ausgabe, 32 Seiten
ISBN 978-3-8157-2000-4

Kathryn Cave, Chris Riddell

Irgendwie Anders

Sehr schönes, wertvolles Buch zum Thema Anders sein/ Individualität

ab 4 bis 6 Jahren
28 Seiten
ISBN 978-3-7891-6352-4

Greta Carolat

Aufräumen? Mach ich morgen!

Farbige Geschichte zum Thema Aufräumen

ab 3 bis 6 Jahren
gebundene Ausgabe, 88 Seiten
ISBN 978-3-401-09993-4

Hermien Stellmacher

Moritz Moppelpo putzt seine Zähne

Eine kleine Hilfe, um Kindern das Zähneputzen näher zu bringen

ab 2 bis 4 Jahren
gebundene Ausgabe, 14 Seiten
ISBN 978-3-7607-8085-6

Für die ganz Kleinen eignen sich Bücher mit dicken Seiten und grossen, überschaubaren Bildern, zum Beispiel von Tieren, am besten. In diesem Alter steht das Betrachten und Benennen der Abbildungen im Vordergrund.

Das Team der Mütter- und Väterberatung wünscht ihnen und der ganzen Familie viel Spass beim gemeinsamen Anschauen und Erzählen.

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Bilderbücher

By | 2018-04-03T13:25:24+00:00 Mittwoch, 11. April 2018|

Bilderbücher gelten als das wichtigste Medium für Kleinkinder. Bereits ab sechs Monaten zeigen viele Kinder Interesse an den bunten Bildern. Bewusster nehmen sie die abgebildeten Objekte ungefähr mit eineinhalb Jahren wahr. Das gemeinsame Anschauen von Bilderbüchern fördert die Zweisamkeit, die Kreativität und die Sprachentwicklung. Benennen sie, was auf den Bildern zu sehen ist und ahmen sie zum Beispiel Tierlaute nach. Die Kinder beginnen mit der Zeit, dieses Verhalten zu imitieren. Es ist keine riesige Auswahl an Büchern nötig. Gerade Kleinkinder lernen am meisten von häufigen Wiederholungen.

Das Anschauen der Bücher und später das Erzählen der Geschichten kann zudem zu einem wichtigen Ritual innerhalb der Familie werden. So zum Beispiel das abendliche «Büechlialuege» vor dem Zubettgehen.

Je älter die Kinder werden, desto wichtiger sind die Geschichten, die neben den Bildern stehen. Es gibt zahlreiche Bilderbücher, die auch erzieherisch sehr wertvoll sein können. Viele greifen bewusst bestimmte Themen, wie zum Beispiel das Trotzen oder das Nein-Sagen auf. So können diese, teilweise auch schwierigeren, Themen auf eine spielerische Art mit dem Kind angeschaut werden.

Viele Bibliotheken führen ein grosses Sortiment an Bilderbüchern für Kinder in verschiedenen Altersstufen. Hier können Bücher, die ganz aktuell zu den Interessen und zum Entwicklungsstand Ihres Kindes passen, ausgeliehen werden.

Das Projekt Buchstart möchte allen Kindern die Möglichkeit geben, von Anfang an mit Büchern aufzuwachsen. Viele Kinderarztpraxen oder Mütter- und Väterberatungsstellen geben die Buchstartpakete kostenfrei ab. Mehr Informationen zu diesem Projekt finden sie unter http://www.buchstart.ch.

Im nächsten Beitrag stellen wir ihnen gerne einige Bilderbücher für die verschiedenen Altersklassen und passend zu bestimmten Themen vor. Bereits jetzt wünschen wir der ganzen Familie viel Spass beim gemeinsamen Anschauen und Erzählen.

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Stillen und Beikost- Empfehlungen unserer Stillberaterinnen

By | 2018-04-05T07:20:10+00:00 Mittwoch, 4. April 2018|

Die Einführung der Beikost wirft für viele Eltern Fragen auf. Insbesondere bei stillenden Müttern kommt es öfters zu Unsicherheiten. Was bedeutet die zunehmende Beikost-Menge für die Produktion der Muttermilch? Wie schnell soll die Beikost aufgebaut werden?

Im Team der Mütter- und Väterberatung arbeiten zwei, nach IBCLC zertifizierte Still- und Laktationsberaterinnen. Sie empfehlen hierzu Folgendes:

  • Muttermilch ist auch nach Einführung der Beikost ein sehr wichtiges Nahrungsmittel für das Kind im ersten Lebensjahr. Auch noch im zweiten Lebensjahr ist ihr Nutzen für die Gesundheit und die Entwicklung des Kindes hoch.
  • Beikost sollte die Muttermilch ergänzen und nicht umgekehrt. Um die Milchproduktion optimal aufrecht zu erhalten sollte die Stillmahlzeit nicht sofort ersetzt werden. Unabhängig von der gegessenen Menge können sie Ihrem Kind die Brust danach zur Ergänzung anbieten. Die Menge, die dabei getrunken wird, ist sehr individuell. Achten Sie auf die Signale ihres Kindes.
  • Wann Sie mit der Einführung der Beikost beginnen hängt von den Bedürfnissen Ihres Kindes und natürlich auch von Ihren eigenen Bedürfnissen ab. Beginnen Sie aber nicht damit, bevor Ihr Kind vier Monate alt ist. Je früher Sie mit der Beikost starten umso wichtiger ist es, danach noch die Brust anzubieten. Die folgende Aufzählung kann als Anhaltspunkt für das Ersetzen der Stillmahlzeiten dienen:
    • Im Alter von sechs Monaten können 0-1 Stillmahlzeit vollständig durch Beikost ersetzt sein.
    • Mit sieben Monaten 1-2 Stillmahlzeiten,
    • Mit acht Monaten 2-3 Stillmahlzeiten und so weiter.
  • Kinder «begreifen» das Essen auch gerne mit den Händen. Mit sechs Monaten sind fast alle Kinder bereit für Fingerfood. Ermöglichen Sie ihrem Kind, hierbei Erfahrungen zu sammeln. Am Besten geschieht dies, wenn Sie alle gemeinsam am Tisch essen.

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