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About Thomas Anderegg

Kommunikation

Mama, Papa schaut mich an!

By | 2018-09-13T07:56:51+00:00 Donnerstag, 13. September 2018|

Digitale Medien gehören zu unserem Alltag und faszinieren Erwachsene und Kinder gleichermassen. Im Schnitt schauen Handybenutzer etwa 80 Mal am Tag auf ihr Handy. Das bedeutet jedes Mal eine Ablenkung.

Gerade Säuglinge und Kleinkinder bekommen «nebenbei» ganz viel mit vom Mediengebrauch ihrer Eltern und Geschwister. Die Bilder – zum Beispiel beim Fernsehen – fesseln bereits Kleinkinder. Auch wenn ihr Baby den Bildschirm gebannt fixiert, kann es die Flut an Tönen und Bildern noch nicht verarbeiten, was schnell zu Unruhe und Stress führen kann.

Säuglinge brauchen für ihre Entwicklung Zuwendung, Sicherheit und Geborgenheit und immer wieder Zeiten ungeteilter Aufmerksamkeit ihrer Bezugsperson.

 Was Sie als Eltern für Ihr Baby und sich tun können:

  • Beschäftigen Sie sich im Beisein Ihres Babys so wenig wie möglich mit elektronischen Medien. Ihr Baby sucht den Blickkontakt zu Ihnen und ist verwirrt, wenn Sie sich immer wieder abwenden.
  • Schenken Sie Ihrem Baby während den Mahlzeiten Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit und lassen Sie sich durch TV und Handy nicht ablenken.
  • Wenn Sie Ihr Baby wickeln, legen Sie Ihr Handy in einen anderen Raum. Beschäftigen Sie sich mit Ihrem Baby, beobachten Sie es und nutzen Sie die Zeit für Zwiesprache.
  • Beschäftigen und beruhigen Sie Ihr Kind nicht mit Fernseher, Handy oder Tablet. Lassen Sie es vielfältige Sinneserfahrungen machen (für Babys ist TV und Handy ausschliesslich eine visuelle Erfahrung).
  • Deponieren Sie Ihr Handy nicht im Kinderwagen oder Kinderbett (Die Strahlenbelastung ist noch nicht restlos geklärt).

Bei Fragen sind wir gerne als Mütter- und Väterberatung für Sie da.

Ich möchte den Leitfaden «Digitale Medien im Kleinkindalter» bestellen:

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By | 2018-09-06T09:48:20+00:00 Donnerstag, 6. September 2018|

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Ich und mein neues Geschwisterchen

By | 2018-08-29T14:41:48+00:00 Mittwoch, 29. August 2018|

Strahlend und voller Stolz zeigen die meisten älteren Kinder ihr neugeborenes Geschwisterchen. Es ist sozusagen ihr Baby! Die Ankunft eines Geschwisterchens ist eine eindrückliche Veränderung im Leben, vor allem des Erstgeborenen. Es erlebt, dass die Aufmerksamkeit der Eltern plötzlich geteilt werden muss. Der gewohnte Tagesablauf wird auf den Kopf gestellt. Der Platz auf dem Schoss der Eltern ist besetzt, das Baby darf im Elternzimmer schlafen und wenn es weint, unterbrechen sie das Essen oder das gemeinsame Spiel und eilen davon. So können neben den positiven Gefühlen auch Verunsicherung, Wut oder Angst entstehen.

Mit folgenden Tipps erleichtern Sie Ihrem Erstgeborenen die Umstellung

  • Erzählen Sie dem Kind von der baldigen Ankunft eines Geschwisterchens, aber nicht zu früh, Kleinkinder haben kein Zeitverständnis.
  • Machen Sie Ihr Kind mit Babys bekannt. Besuchen Sie beispielsweise Freunde mit einem Baby, schauen Sie zusammen Bilderbücher an oder lassen sie sich beim Vorbereiten von Babyutensilien helfen.
  • Passen Sie Rituale und Abläufe schon einige Wochen vor der Geburt an. Zum Beispiel übernimmt der Papi das Einschlafritual oder das Kind bezieht schon jetzt das grössere Bett.
  • Beziehen Sie das ältere Kind in die Betreuung des Babys ein. Lassen Sie es helfen und loben Sie es für seine Unterstützung. Zum Beispiel beim Entsorgen der Windeln, beim Finken ausziehen oder beim Eincremen des Babys.
  • Fördern Sie die positiven Gefühle des Älteren für das Baby. Lassen Sie es das Kleine berühren, legen Sie sie zum Kuscheln nebeneinander ins Elternbett etc.
  • Loben und bestärken Sie das Kind positiv. Sagen Sie «du machst das wirklich schön vorsichtig», und nicht «pass auf, sei vorsichtig».
  • Benennen Sie auch negative Gefühle, zum Beispiel «Jetzt wollten wir doch das Buch anschauen und jetzt weint das Baby schon wieder, das ist jetzt aber mühsam» oder «Das Warten macht dich langsam wütend, das verstehe ich…», so lernt das Kind, dass auch diese Gefühle Berechtigung haben.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für Einzelzuwendung, auch wenn das nur kurze Zeit möglich ist. Machen Sie etwas ganz alleine mit dem älteren Kind und zeigen Sie ihm, dass Sie die gemeinsame Zeit geniessen.

Wundern Sie sich nicht, wenn sich das Verhalten des Erstgeborenen ändert und gewähren Sie ihm die Zeit, um sich ebenfalls an die neue Situation zu gewöhnen.

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«quizzlen und gewinnen!»

By | 2018-08-28T13:30:23+00:00 Montag, 27. August 2018|

Online Glücksspiele üben eine grosse Faszination auf Jugendliche aus. Mit einem Online-Wettbewerb fordert die Perspektive Thurgau junge Menschen auf, ihr Wissen rund um Glücksspiele und deren Risiken zu testen. 14- bis 18-Jährige können teilnehmen und einen Sportgeschäftgutschein im Wert von CHF 120.00 gewinnen.

Im Kanton Thurgau findet vom 27. August bis zum 30. November 2018 ein Online Glücksspiel Wettbewerb für Jugendliche statt. Auf spielerische Weise können Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren ihr Wissen zum Thema Glücksspiele und Glücksspielsucht testen und einen von fünf Gutscheinen eines Thurgauer Sportgeschäftes im Wert von je CHF 120.00 gewinnen. Ziel des Wettbewerbs ist die Sensibilisierung von jungen Menschen auf die Gefahren des Glücksspiels und insbesondere des Online Gamblings. Über den Wettbewerb wird via Schulen und soziale Netzwerke informiert. Die neuen Unterrichtseinheiten zum Thema Glücksspiel von «freelance», bieten den Lehrpersonen die ideale Grundlage für den Unterricht.

Die Sensibilisierungsaktion wird über den Spielsuchtfonds des Kantons Thurgau finanziert und durch die Perspektive Thurgau umgesetzt.

Hier geht’s zum Wettbwerb

Die Kantone AR, GR, SG, SH, TG, NW, ZG, ZH sowie das Fürstentum Liechtenstein haben sich 2006 zusammengetan und das Präventionsprogramm «freelance» lanciert. Es richtet sich an Lehrpersonen der Sekundarstufe I und der entsprechenden Gymnasialklassen, indem es ihnen flexibel einsetzbare Lernmaterialien zu den Themen Tabak, Alkohol und Cannabis sowie digitale Medien zur Verfügung stellt.

Im Frühling 2016 erhielt «freelance» einen Preis der Internationalen Bodensee-Konferenz (IBK).

Im Kanton Thurgau wird das Projekt über den Alkoholzehntel finanziert und durch die Perspektive Thurgau umgesetzt. «freelance» ist zudem Teil des Tabakpräventionsprogramm des Kantons Thurgau.

Perspektive Thurgau, Martina Dumelin, Projektleitung «freelance»

Hauen – Beissen – Kneifen

By | 2018-08-13T07:30:50+00:00 Mittwoch, 15. August 2018|

Manchmal geht es zwischen Kindern richtig hoch zu und her. Eltern fühlen sich oft hilflos oder überfordert wenn ihr Kind andere beisst, schlägt oder kneift. Dabei kommt das häufig vor – nur wird unter Eltern wenig darüber gesprochen.

Warum verhält sich mein Kind so?

Sie können davon ausgehen, dass Ihr Kind sich nicht mit einer bösen Absicht so verhält.

Wenn ein Kind in Bedrängnis gerät, weiss es sich oftmals nicht anders zu helfen als sich körperlich zur Wehr zu setzen. Die Impulskontrolle ist bei Kleinkindern noch nicht da und muss erst erlernt werden. Der Umgang mit heftigen Emotionen ist ein Lernprozess – selbst vielen Erwachsenen fällt das schwer.

Es ist wichtig, genauer hinzuschauen um zu erfahren, warum Ihr Kind beisst oder schlägt. Dies kann aus Wut geschehen, aus Überforderung, Müdigkeit, Frustration oder auch,  um Aufmerksamkeit zu erlangen. Und Beissen kann auch mal aus reiner Lust geschehen.

Tipps zum Umgang

  • Sagen Sie Ihrem Kind mit ruhigen Worten, dass es das nicht tun darf. «Stopp, beissen geht nicht.»
  • Fassen Sie die Gefühle, die Sie bei Ihrem Kind vermuten in Worte. Zum Beispiel so: «Jetzt bist Du wütend, gell.»
  • Danach ist es wichtig Ihrem Kind zu sagen, was es anstelle des Hauen’s tun kann (zum Beispiel auf ein Kissen schlagen um die Wut rauszulassen).
  • Genauso wichtig ist es, sich danach zusammen mit Ihrem Kind einer positiven Beschäftigung zuzuwenden.
  • In manchen Situationen ist es auch gut, sich mit dem Kind zusammen etwas von den anderen zu entfernen bis es sich beruhigt hat.

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Wenn’s einfach nicht mehr geht

By | 2018-08-13T15:33:30+00:00 Mittwoch, 1. August 2018|

Was, wenn die Zeit nach der Geburt keine Glücksgefühle hervorruft und jeder Schritt zur Qual wird?

Was, wenn Ängste oder negative Gedanken den Alltag überschatten?

Was, wenn die kleinste Aufgabe zu viel wird und Sie am liebsten den ganzen Tag im Bett bleiben würden?

Die Geburt eines Kindes erleben viele Eltern als grosses Glück. Für einige aber bringt das neue Familienmitglied auch ungeahnte negative Veränderungen mit sich. Veränderungen, welche sich auf die psychische Verfassung der Mutter –  oder auch des Vaters –  auswirken. Diese können so schwerwiegend sein, dass sie sich zu einer Krankheit entwickeln.

In der Schweiz sind knapp 15 % der Mütter (und Väter) von einer so genannten Postnatalen oder Postpartalen Depression betroffen. Leider aber handelt es sich dabei immer noch um ein Tabuthema. Oftmals schämen sich Betroffene und ziehen sich zurück.

Der Verein «Postnatale Depression Schweiz» informiert auf seiner Webseite ausführlich über das Krankheitsbild, über Symptome, Ursachen usw. Ebenfalls finden Sie da Selbsttests und Informationen, wie und wo Sie sich Hilfe holen können.

Selbstverständlich steht Ihnen auch Ihre Mütter- und Väterberaterin gerne helfend zur Seite.

Unser Tipp:

  • Wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Mütter- und Väterberaterin. Sie kann Sie beraten und unterstützt Sie bei weiteren Schritten
  • Machen Sie den Selbsttest
  • Lassen Sie sich helfen. Sie sind nicht alleine!

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Dreimal täglich…

By | 2018-07-12T13:01:10+00:00 Mittwoch, 9. Mai 2018|

Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme 2018

Weinfelden, 9. Mai 2018

Weinfelden, 9. Mai 2018 – «…wenn Alkohol zum Medikament wird» Diese Aussage animiert drei Organisationen in der Kantonshauptstadt Frauenfeld am Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme am 24.05.2018 zur Zusammenarbeit. Wie es sich mit 0.8 Promille im Blut anfühlt kann persönlich vor Ort getestet werden.

Am Donnerstag, 24. Mai 2018 findet schweizweit der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme statt. Das diesjährige Motto: «Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird» hat drei Thurgauer Institutionen, welche sich mit der Suchtthematik beschäftigen bewegt, eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Dieses Zusammenwirken spiegelt die Wichtigkeit der Alkoholthematik wider.

Auf Initiative des Schloss Herdern treten das Blaue Kreuz und die Perspektive Thurgau am Donnerstag, 24. Mai 2018 in Frauenfeld zusammen mit Marktständen und einer Flyerkampagne in Aktion. Die drei Fachorganisationen informieren vor Ort darüber, dass Menschen mit bestimmten Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Alkoholprobleme haben. In der Zeit von 12:00 – 14:00 Uhr treten Fachpersonen aus der Beratung und Arbeit mit suchtmittelabhängigen Personen mit der Bevölkerung am Maitlibrunnen, im Coop Schlosspark und dem Bahnhof Frauenfeld in Kontakt.

Am Maitlibrunnen sind Rauschbrillen im Einsatz, welche eine Alkoholrauschsimulation bewirken. Auf anschauliche Weise werden einem in nüchternem Zustand Risiken und Gefahren verdeutlicht, wie sich Alkoholkonsum auf den Körper auswirkt. Eine Erfahrung mit nachhaltigem Eindruck. Im Coop Schlosspark wird zur Traubensaft Degustation eingeladen und das gemeinsame Gespräch gesucht. Am Bahnhof werden die Passanten über das Verteilen von Broschüren und Traubenzucker auf die Problematik aufmerksam gemacht.

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Medienverantwortliche

  • Irma Scheiwiller
    Irma Scheiwiller
    Assistenz Geschäftsleitung/Kommunikation

Perspektive Thurgau
Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau bietet umfassende Beratungsdienstleistungen im Bereich «Sucht und Substanzmissbrauch» im Kanton Thurgau an. Beratungsgespräche unterstehen der Schweigepflicht und sind kostenfrei (Dienstleistungen zur Wiedererlangung des Führerausweises mit Kostenbeteiligung). Die Perspektive Thurgau wird durch den Kanton und die Thurgauer Gemeinden getragen.

Blaues Kreuz
Die vielfältigen Angebote des Blauen Kreuzes können bei Abhängigkeit eine wichtige Unterstützung sein. Neben dem Hauptschwerpunkt der thematischen Fachberatung sowie den Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige bieten sich mit alkoholfreien Treffpunkten in Weinfelden weitere Möglichkeiten an, wie der Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit gemeistert werden kann. Dabei ist das vernetzte Arbeiten mit weiteren fachspezifischen Institutionen und Partnern von existentieller Wichtigkeit.

Schloss Herdern
In Schloss Herdern leben und arbeiten zwischen 80 und 100 Männer und Frauen. Die Institution besitzt eine vielseitige Tagesstruktur, so umfasst sie die Betriebe Industrie, Schreinerei, Gärtnerei, Landwirtschaft, Forst, Käserei, Genuss Handwerk, Schlossladen, Kreativatelier und Hauswirtschaft. In die Wohn-, Arbeits- oder Beschäftigungsstätte werden vor allem Menschen mit einer psychischen Behinderung, oft in Kombination mit einer Alkoholabhängigkeit aufgenommen.

Weitere Informationen und Kontaktpersonen:

Perspektive Thurgau

Dirk Rohweder, Bereichsleiter Suchtberatung
d.rohweder@perspektive-tg.ch, Tel. 071 626 02 02

Schützenstrasse 15, PF 297, 8570 Weinfelden

www.perspektive-tg.ch

perspektive-tg.ch/nationaler-aktionstag-alkoholprobleme-2018


Blaues Kreuz Schaffhausen – Thurgau

Samuel Ammann, Berater
samuel.ammann@blaueskreuz.ch, Tel. 071 622 26 55

Fachstelle Weinfelden, Hermannstrasse 3, PF 52, 8570 Weinfelden

www.blaueskreuz-sh-tg.ch


Schloss Herdern

Bruno Oberli, Leiter Sozialdienst/Betreuung
betreuung@schlossherdern.ch, Tel. 052 748 28 60
Haldenstrasse 1, 8535 Herdern

www.schlossherdern.ch

Hilfe, mein Baby nervt mich!

By | 2018-07-11T13:46:50+00:00 Mittwoch, 18. Juli 2018|

Einmal Mutter oder Vater zu werden, gehört für viele Menschen zum Lebensplan. Rückblickend wird die Geburt eines Kindes von vielen Eltern als eines der eindrücklichsten und einschneidensten Erlebnissen beschrieben.

Vor allem das erste Kind verändert die Lebensumstände der Eltern von Grund auf. Mütter und Väter, sind gefordert, sich körperlich und psychisch an die neue Situation anzupassen.

Ein neugeborenes Baby zu betreuen, ist für viele etwas völlig Neues. Die Eltern sind rund um die Uhr gefordert und oft auch überfordert.

Die vielen Glücksmomente, Herausforderungen, Veränderungen und Erwartungen wühlen die Gefühle der Mütter und Väter auf. Erschöpfung, Schlafmangel etc. können zu depressiven Verstimmungen führen.

Ist eventuell das innere Gleichgewicht aus dem Lot geraten?

Es ist für das Baby lebenswichtig, dass es gut betreut, gehegt und gepflegt wird. Es ist für Sie als Mutter oder Vater jedoch genau so wichtig zu beachten, wie es Ihnen selber geht. Zu erkennen, wenn es Ihnen zu viel wird, wenn Ihnen die Decke auf den Kopf zu fallen droht und negative Gefühle die Freude am Kind zunehmend überschatten.

  • Geniessen Sie Ihr Baby. Nehmen Sie sich Zeit mit ihm zu kuscheln und nutzen Sie die schönen Momente.

  • Suchen Sie das Gespräch mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner, Freunden, anderen Müttern oder Vätern. Schildern sie Ihr Befinden. Es tut gut, sich auszutauschen. Vielleicht erfahren Sie dabei, dass es anderen auch so ergangen ist und was Ihnen geholfen hat.

  • Nehmen Sie Unterstützung in Anspruch, wenn Sie sich erschöpft fühlen. Das Baby muss betreut werden, aber nicht ausschliesslich von den Eltern. Vielleicht geht eine Freundin, die Grosseltern oder die Patin regelmässig mit dem Kind spazieren und Sie legen sich hin? Oder Sie organisieren Unterstützung im Haushalt, nehmen die Einladung zum Mittagessen an?

  • Gehen Sie mit Ihrem Baby spazieren. Tägliche Bewegung an der frischen Luft wirkt erwiesenermassen stimmungsaufhellend und tut Mutter, Vater und Kind gut.

  • Passen Sie Ihre Ansprüche an Ordnung, Haushalt etc. den gegebenen Umständen an. Meistens ist weniger auch noch gut genug.

  • Schaffen Sie sich bewusst Zeitinseln, in denen Sie etwas machen, das Ihnen gut tut. Vielleicht gehen Sie joggen, lesen ein Buch, hören Musik, treffen sich mit einer Freundin?

Gefühlsschwankungen gehören zum Mutter- und Vaterwerden. Diese sollten sich aber in den ersten Lebenswochen des Kindes stabilisieren.
Sprechen Sie mit Fachpersonen, wenn Sie unsicher sind, sich schlecht fühlen, obige Tipps nicht umsetzen können/mögen oder sich um Ihre Partnerin, Ihren Partner Sorgen machen.
Warten Sie nicht zu lange ab. Fachpersonen helfen Ihnen, Ihr Befinden einzuordnen und passende Angebote zu organisieren, damit auch bei Ihnen die positiven Seiten des Mutter- und Vaterseins überwiegen.

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Beitrag auf TOP ONLINE: «Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

By | 2018-07-03T16:32:18+00:00 Dienstag, 3. Juli 2018|

Erschienen am 28. Juni 2018 auf TOP ONLINE:

«Jugendliche Kiffer brauchen Hilfe, keine Bussen»

Ein 16-Jähriger aus Winterthur wird zum landesweiten Präzedenzfall: Dürfen Jugendliche – gleich wie Erwachsene auch – kleine Mengen Cannabis zum Eigenkonsum besitzen? Darüber entscheidet das Bundesgericht. Suchtexperten pochen auf eine Liberalisierung.

29.06.2018 / 11:52 / von: sfa

Ein 16-jähriger Winterthurer hatte genau 1,4 Gramm Cannabis bei sich, als die Polizei ihn erwischte – das reicht knapp für drei Joints. Der Cannabis-Konsum ist in der Schweiz zwar verboten – wer bis zu 10 Gramm Cannabis für den Eigenkonsum mit sich führt, bleibt aber ausdrücklich straffrei.

Fragt sich nur: Gilt diese Regel auch für Jugendliche? Das Zürcher Obergericht findet: Ja. Es hat den Jugendlichen aus Winterthur freigesprochen. Die Jugendanwaltschaft ist allerdings nicht einverstanden und zieht den Fall ans Bundesgericht weiter.

Suchtexperten beurteilen den Fall gegenüber RADIO TOP:

Regine Rust, Leiterin der Suchtfachstelle St.Gallen, würde es begrüssen, wenn der junge Mann freigesprochen wird: «Strafen alleine haben nur eine kurze Wirkdauer. Im ersten Moment sind die Jugendlichen zwar erschrocken. Aber eine Busse ist schnell bezahlt – das ist kaum nachhaltig.»

Nachhaltiger wäre es, wenn Jugendliche gemeinsam mit ihren Eltern eine obligatorische Suchtberatung besuchen müssen, wenn sie mit Cannabis erwischt werden, findet Regine Rust. Cannabis-Konsum soll Konsequenzen haben – aber diese Konsequenzen sollen keine Strafen sein, sondern Unterstützung.

Kiffen dürfe aber auch nicht verharmlost werden. Ein 16-Jähriger, der kifft, sei eben doch etwas anderes als ein 20-Jähriger, findet Marc Eberhart, Suchtberater bei der Perspektive Thurgau: «Ein 16-Jähriger befindet sich vielleicht gerade auf der Lehrstellensuche, das ist eine fragile Phase. Und auch körperlich und hormonell finden in diesem Alter viele Veränderungen statt – das beeinflusst die Wirkung von Cannabis.»

Deshalb müsse der Jugendschutz verbessert werden, fordern Suchtberater. Das funktioniert aber nicht über Bussen oder Einträge im Jugendstrafregister, sondern über Aufklärungskampagnen und Suchtberatungen.

Wann das Bundesgericht über den Präzedenzfall des Winterthurer Jugendlichen entscheidet, ist noch nicht bekannt.

Sommerzeit –Beerenzeit 2

By | 2018-06-18T08:37:58+00:00 Mittwoch, 4. Juli 2018|

Beeren sind nicht nur dekorativ auf Kuchen sondern enthalten unter anderem auch viel Vitamin C. Sie sind eine wichtige Ergänzung in der Ernährung. In den Läden und auf dem Markt wird jetzt die Auswahl an Beeren immer grösser. Beeren eignen sich wunderbar für gesunde Zwischenmahlzeiten oder verleihen einem Birchermüesli ein besonderes Aroma.

Raus in den Garten

Wer einen Garten hat, hat vielleicht  Walderdbeeren oder die ersten Himbeeren darin entdeckt.

Eine gute Gelegenheit um rauszugehen bietet sich, wenn Sie mit Ihrem Kind im Garten Beeren suchen können. Kinder lieben es wenn sie im Alltag mithelfen dürfen. Lassen Sie Ihr Kind mithelfen, wenn es im Garten etwas zu tun gibt. Schön ist es, wenn Kinder ihren eigenen kleinen Pflanzfleck haben. Dort können beispielsweise Erdbeeren oder Heidelbeeren angepflanzt werden.

Wichtig zu beachten

Bei bodennah wachsenden Beeren aber auch bei Pilzen, Salat und Gemüse kann es im Freiland zu Verunreinigungen kommen. Gewisse Erkrankungen wie z.B. der Fuchsbandwurm werden durch den Kot von Füchsen sowie von Hunden oder Katzen übertragen. Deshalb sollten Hunde und Katzen regelmässige entwurmt werden.

Durch gründliches Waschen dieser Nahrungsmittel unter fliessend, kaltem Wasser, kann das Risiko einer Übertragung vermindert werden. Durch das Erhitzen der Beeren können die Krankheitserreger vernichtet werden. Das Tiefkühlen bis -20 C tötet die Eier des Fuchsbandwurmes nicht ab.

Ebenso wichtig ist die Händehygiene nach dem Hantieren mit Beeren oder der Arbeit im Garten.

Zutaten für 2 Schnecken:

  • 1 Banane
  • 24 Brombeeren
  • 12 Trauben
  • 2 Rosinen
  • 2 kleine Stücke Erdbeere

Zubereitung:

  1. Banane längs halbieren.
  2. Ein Stückchen der Banane abschneiden, halbieren und als Fühler hinlegen.
  3. Die Brombeeren in Spiralform über der Banane anordnen, die Lücke dazwischen mit Trauben auffüllen.
  4. Ein kleines Stück Erdbeere als Mund auf die Banane legen.
  5. Die Rosine als Auge andrücken

Weitere kreative Rezeptideen für kreative Zwischenmahlzeiten (PDF) finden Sie hier!

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Irma Scheiwiller
Assistenz Geschäftsleitung/Kommunikation

PR-Fachfrau