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Ahoi! ELBI-EXPO-Piratenschiff

By |2019-05-13T15:14:18+01:00Montag, 13. Mai 2019|

«Raum und Zeit fürs Kind sein» unter diesem Motto bauen Mitarbeitende der Perspektive Thurgau an der Familienmesse ELBI-EXPO 2019 in Weinfelden ein Piratenschiff mit dem Publikum.

Die Welt zu entdecken liegt in der Natur der Menschen, genauso wie das Bedürfnis zu essen, zu trinken und sich zu bewegen. Auf Entdeckungs- und Entwicklungsreisen gibt es immer wieder Grenzerfahrungen und auch entsprechende Erwartungen. Wer definiert diese Grenzen? Welche Erwartungen sollen erfüllt werden – die der Kinder, der Eltern oder der Gesellschaft? Das sind Fragen, mit welchen sich Erziehungsberechtigte Tag für Tag beschäftigen.

Kinder hingegen wollen spielen, rennen, in die Pfütze springen, um dabei zu entdecken, wie das Wasser nach links, rechts und an die Hosenbeine spritzt. Sie möchten nicht schon mit drei Jahren erwachsen sein und das Regelwerk für angemessenes Verhalten auswendig kennen.

Die Beraterinnen und Berater der Perspektive Thurgau stärken Eltern darin, Kindern den Raum zu geben, damit sie sich und die Welt erkunden, entdecken und erfahren können. Sie setzen sich in der Gesellschaft für mehr Toleranz fürs «Kind sein» ein.

Gemeinsam mit den kleinen und grossen Weltentdeckern bauen die Fachpersonen an der ELBI-EXPO ein Piratenschiff. Jedes Familienmitglied ist eingeladen, in der Werft der Perspektive Thurgau bei der Gestaltung am ELBI-EXPO-Piratenschiff mitzuwirken. Alle kleinen und grossen Entdeckerinnen und Entdecker treffen sich am Sonntag, 26. Mai 2019 im Berufsbildungszentrum in Weinfelden im Gebäude A.

ELBI-EXPO 2019

60plus in Tägerwilen

By |2019-04-05T07:26:18+01:00Freitag, 5. April 2019|

An der Tischmesse zum Thema «60 plus» in der Bürgerhalle in Tägerwilen, war auch die Perspektive Thurgau mit einem Stand vertreten. Zwei Fachmitarbeiter, Dirk von Malotki von der Paar-, Familien- und Jugendberatung und Knut Fiedler von der Suchtberatung, informierten über das Leistungsangebot der Perspektive Thurgau und standen Interessierten Rede und Antwort zu den jeweiligen Fachbereichen.

Die ausgelegten Flyer waren dabei oftmals der Aufhänger für ausgiebige Gespräche und Begegnungen. Auf grosses Interesse stiessen vor allem Werbeartikel wie Tragetaschen, Karten zum Thema «Glücksmomente» und Feuerzeuge.

Jugendschutz «Checkpoint» im neuen Kleid

By |2019-03-25T13:56:59+01:00Montag, 25. März 2019|

Mit den «Checkpoint»-Jugendschutzmaterialien erhalten Gemeinden, Gastronomiebetriebe und Eventveranstalter Überblick über das Gesetz, dessen Graubereiche und Empfehlungen, wie sich das Verkaufspersonal sicher verhalten kann.

Das Gesetz verbietet den Verkauf sowie die Abgabe von Spirituosen, Aperitifs und Alcopops an unter 18-Jährige. Der Verkauf sowie die Abgabe von Alkohol und Tabakwaren an unter 16-Jährige wird ebenfalls mit einer Busse bestraft. Am Verkaufspunkt ist laut Gesetz ein gut sichtbares Hinweisschild anzubringen, welches auf das Abgabeverbot alkoholischer Getränke an Kinder und Jugendliche hinweist. Die «Checkpoint»-Jugendschutzmaterialien unterstützen seit Jahren Gastronomiebetriebe, Detailhandel und Veranstalter bei der Einhaltung dieser gesetzlichen Bestimmungen vor Ort. Die Gemeinden vollziehen die Bewilligung von Veranstaltungen und sind in der Lage, Massnahmen zum Jugendschutz vorauszusetzen. «Checkpoint» bietet Hilfe.

Der Kanton Thurgau hat zusammen mit den Kantonen Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserhoden, Graubünden und St.Gallen die gemeinsamen Jugendschutzmaterialien überarbeitet und aufgefrischt. Dazu gehören A4-Plakate, Kleber, Informationen für das Verkaufs- und Servicepersonal, eine Checkliste für Festveranstalter sowie verschiedenfarbige Alters-Kontrollbänder. Alle Materialien weisen auf die gesetzlichen Bestimmungen hin.

Die «Checkpoint»-Jugendschutzmaterialien können online und grösstenteils kostenlos bei der Perspektive Thurgau unter www.jugendschutz-tg.ch bezogen werden. Für die Organisatoren von Veranstaltungen ist auf der Webseite auch ein digitaler Altersrechner als Kontrollhilfe aufgeschaltet. Die Perspektive Thurgau steht den Gastronomie- und Detailhandelsbetrieben sowie den Veranstaltern bei Fragen rund um den Jugendschutz zur Seite.

Aktionswoche für «Kinder von suchtkranken Eltern»

By |2019-02-21T15:56:26+01:00Freitag, 18. Januar 2019|

In der Schweiz wachsen schätzungsweise 100’000 Kinder mit einem alkoholkranken Elternteil auf, hinzu kommen diejenigen, deren Eltern an einer anderen Sucht leiden. Diese Kinder verschweigen ihre Not aus Loyalität zu den Eltern, sie sind aber oft einsam und leiden massiv unter der Situation.

Mit der erstmals in der Schweiz durchgeführten «Aktionswoche für Kinder von suchtkranken Eltern» soll dieses Tabu gebrochen werden, damit den Kindern geholfen werden kann.

Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau sensibilisiert in der Aktionswoche mit Kurzfilmen in Kinos und Spots in Postautos, Bussen und an Tankstellen zum Thema «Kinder aus suchtbelasteten Familien». Lokale Medienvertreter erhalten eine Einladung für ein Mediengespräch, wobei Betroffene von ihren Erfahrungen berichten.  Während der Aktionswoche finden Austauschtreffen mit internen Fachpersonen und externen Vernetzungspartnern statt.

HIV-Test @Home

By |2018-11-28T10:49:29+01:00Montag, 3. Dezember 2018|

Noch anonymer geht es kaum. Innerhalb von zehn Minuten gibt der HIV-Selbsttest zu Hause Gewissheit, ob man sich mit dem HI-Virus angesteckt hat. Dieser einfache Selbsttest hat den Vorteil einer niederschwelligen HIV-Prävention. Die Fachpersonen der Perspektive Thurgau beraten bei Anwendungsfragen und im Umgang mit dem Ergebnis.

Die Gründe, weswegen ein HIV-Test durchgeführt wird, sind sehr unterschiedlich. Einige machen den Test, weil sie in einer neuen Partnerschaft sind und sich vor dem ersten ungeschützten Geschlechtsverkehr testen möchten. Andere wünschen nach ungeschütztem Sex mit einem Gelegenheitskontakt Gewissheit.

HIV-Selbsttest für Zuhause
Seit kurzem gibt es den HIV-Selbsttest für die einfache Anwendung zu Hause. Dieser kann auf der Beratungsstelle in Weinfelden gekauft oder online bestellt werden. Die Angebotsleiterin der HIV/STI[1] Prävention, Laura Spiri, sieht dies als wichtige zusätzliche Möglichkeit der HIV-Prävention. «Ich kann mir vorstellen, dass für einige bereits unser anonymes Testangebot eine grosse Hürde darstellt. Ein HIV-Test, welcher selbständig Zuhause durchgeführt wird, umgeht diese Hemmschwelle.» Frau Spiri hat aufgrund des HIV-Selbsttest keine Bedenken, dass das Testangebot der Fachstelle nicht mehr genutzt wird. Im Gegenteil «Viele schätzen das individuelle Beratungsgespräch, um ihre Fragen mit einer Fachperson zu besprechen.»

Testangebot im Thurgau
Die Perspektive Thurgau berät Personen aus dem Kanton Thurgau zum Thema sexuell übertragbare Infektionen. Auf der anerkannten Teststelle in Weinfelden werden anonyme HIV- und Syphilis-Tests inkl. Beratungen durchgeführt. Im letzten Jahr haben sich 170 Personen bei der Perspektive Thurgau auf HIV und oder Syphilis getestet. Der grösste Teil der Test fällt negativ aus, d.h. HIV/Syphilis wird nicht nachgewiesen. Bei einem positiven Ergebnis werden die Klienten für die Behandlung an Spezialisten weiterverwiesen. Das anonyme Testangebot ist für viele ein Vorteil, weil sie sich so beim Hausarzt oder bei der Krankenkasse nicht rechtfertigen müssen.

[1] STI = sexually transmitted infections; sexuell übertragbare Infektionen

Verkauf HIV-Selbsttest

Der Exacto®-Selbsttest ist ein HIV-Test für die einfache und zuverlässige Anwendung Zuhause und kann frühestens 12 Wochen nach einem Risikokontakt angewendet werden, um ein zuverlässiges Resultat zu erhalten.

Der Exacto®-Selbsttest kann auf der Teststelle in Weinfelden, Schützenstrasse 15 jeweils am Mittwoch, 15:00-18:30 Uhr gekauft oder online bestellt werden.

Kosten
Exacto® HIV-Selbsttest      CHF 25.00 (bei Abholung Barzahlung)
Versandgebühren               +CHF 7.00 (B-Post) / +CHF 9.00 (A-Post)

Manipulation in der Beratung

By |2019-04-02T08:22:00+01:00Dienstag, 20. November 2018|

Das Schulnetz21-TG der Perspektive Thurgau und der Vorstand der Thurgauer Konferenz der Heilpädagogischen Lehrpersonen TKHL haben am 14.11.2018 zur Jahrestagung eingeladen.

Das Thema «Manipulation in der Beratung» stand neben den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung in der Schule im Zentrum und regt an, mit Humor und Tiefgang einen Aspekt des Schulalltags zu betrachten. Die Teilnehmenden genossen die interaktive und fachwissenschaftlichen Beiträge, angereichert durch Kultur und Kulinarik.

Hier das Interview mit dem Referenten Thomas Brandenberger, diplomierter Arbeits- und Organisations Psychologe FH und die Präsentation.

Wir manipulieren doch alle ein bisschen
Ist es unmoralisch, jemanden im Gespräch zu manipulieren? Manipulation im schulischen Kontext war der Fokus der Netzwerktagung «Schulnetz21-TG» der Perspektive Thurgau, welche zusammen mit der Jahreskonferenz der Thurgauer Heilpädagogischer Lehrpersonen in Aadorf, am 14. November 2018 stattfand.
Yves Grünwald, Perspektive Thurgau

Manipulation ist per Definition die verdeckte Beeinflussung zum eigenen Nutzen. Im schulischen Alltag kann Manipulation durchaus Mittel zum Zweck sein. Doch wann ist sie unmoralisch? Gibt es überhaupt eine vertretbare Anwendung von Manipulation im Umgang mit Schülerinnen und Schülern oder deren Eltern? Thomas Brandenberger, Referent an der Konferenz, hat die Anwendung von Manipulation durchleuchtet.

Herr Brandenberger, wo liegt der Unterschied von Erziehung und Manipulation?
Erziehung hat beinahe immer einen manipulativen Charakter, da es sich faktisch um ein Machtgefälle zwischen einem erwachsenen Menschen und einem Kind handelt. Vielfach will die Erziehende Person das Kind zu etwas veranlassen. So lange es wohlwollend und anregend gemeint ist, kann Manipulation in der Erziehung durchaus etwas Positives sein. Es stellt sich die Frage, mit welchen Anreizen in der Erziehung gearbeitet wird. Ist es zum Beispiel das Ziel durch Belohnung etwas zu erreichen oder durch Bestrafung etwas zu verhindern. Beides ist manipulativ – das Eine positiv, das Andere negativ. So lange achtsam mit dem Kind umgegangen wird, kann Manipulation auch etwas Gutes sein.

Dürfen Lehrpersonen aus Ihrer Sicht manipulieren? Gibt es «gute» Manipulation, weil beispielsweise von einem Entwicklungsmodell für das Kind ausgegangen wird?
Die Frage erübrigt sich, denn wir machen es sowieso. Wenn ich das Kind positiv affirmiere und versuche, es in eine Richtung zu bringen, in dem ich Talente und Potenziale des Kindes sehe, kann man von “guter” Manipulation sprechen. Wichtig ist dabei, dass ich mit ihm offen kommuniziere und erkläre, was auf das Kind zukommt. So könnte man eher von Motivation sprechen, was immer noch eine Manipulation ist, wenn auch eine positive und in der Gesellschaft akzeptierte Form.

Was macht gute Pädagogik aus? Wie sollen schulische Mitarbeitende Kinder und Jugendliche  beraten?
Ich denke, ein wichtiger Punkt ist die Qualität der Beziehungsgestaltung. Wir alle sind emotionale Wesen. Je nachdem wie es mir geht, nehme ich die Welt und die Beziehungen zu anderen so oder so wahr. Das Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes und der Respekt gegenüber der Gefühlswelt ist ein wichtiger Faktor guter Pädagogik. Obwohl die Erziehung vor allem Sache der Eltern ist, gehören das Vermitteln von Werten, Haltungen und Moralvorstellungen gegenüber Mensch und Umwelt auch in die Pädagogik. Positive Sichtweisen und Optimismus zu vermitteln ist ein weiteres Element, dass zur Selbstwirksamkeit führt, die weiter für das Erleben in der Gruppe und für die Zugehörigkeit wichtig ist. 

Sollen wir unsere Kinder bezüglich Manipulation (u.a. FakeNews) trainieren?
Trainieren ist vielleicht das falsche Wort. In Kontakt sein, Zeit nehmen, aufklären und nachfragen sind hier wohl viel wirksamer. Mit dem Kind darüber sprechen, was alles in den News manipuliert sein kann und wie man Bildern und Sprache nicht immer glauben kann. Das Kind auch zu kritischer Reflektion und zirkulärem Denken anzuregen sind wohl die wirksamsten Elemente.

Von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

By |2018-09-20T10:13:57+01:00Donnerstag, 20. September 2018|

Grosse Veränderungen
Eltern-werden bedeutet für die meisten Eltern eine sehr grosse Veränderung im Leben. Aus einer Paarbeziehung von oftmals zwei berufstätigen Personen wird eine Familie. Die Geburt eines Kindes bringt Veränderungen auf verschiedenen Ebenen mit sich: bspw. in der Partnerschaft, in der Freizeit, in der Schlafqualität, in der Verwandtschaft, im Freundeskreis und auch im Beruf.

Anders als noch vor 30 Jahren ist ein beachtlicher Anteil der Mütter in einem Teilzeitpensum tätig. Bei den Vätern sieht es anders aus. Zwischen Befragungsresultaten und der Realität zeigt sich ein völlig anderes Bild. In Befragungen gibt ein Grossteil der Väter an, vermehrt Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen und das Arbeitspensum zu reduzieren. Tatsächlich in einem Teilzeitpensum arbeitet nur eine Minderheit der Väter und mit der Geburt der Kinder verbringen viele Väter vermehrt Zeit bei der Arbeit (Schröder, M. (2018)).

In unserem Beratungsalltag in der Paar-, Familien- und Jugendberatung sind Väter, die in einer Teilzeitanstellung arbeiten, auch klar eine Minderheit. Da treffen Beraterinnen und Berater oft sehr engagierte und erschöpfte Mütter von meist kleinen Kindern an, in deren Alltag Anerkennung und Wertschätzung oftmals eine Rarität darstellen.

Die teilweise daraus resultierende Müdigkeit und der Frust können die Beziehung zum Partner stark belasten. Eine belastete Paarbeziehung wiederum kann die Beziehung des Vaters zu den Kindern beeinträchtigen (z.B. Maternal Gatekeeping).

Beziehung braucht Zeit
Im Rahmen der Paar-, Familien- und Jugendberatungen – und oftmals gerade auch in Trennungsberatungen – berichten Eltern von mangelndem gegenseitigem Verständnis. Wir begegnen auf der einen Seite Familienväter, die gerade in der Kleinkindphase beruflich aufsteigen und nebenan Hobbies haben, die sie weiterhin pflegen möchten. Sie können teilweise nicht nachvollziehen, warum sich die Partnerin aus der Beziehung verabschiedet hat oder mehr Präsenz fordert. Auf der anderen Seite sitzen müde Mütter, die sich nach Pausen, Entlastung und Anerkennung sehnen.

Gegenseitiges Verständnis
Nutzt ein frischgebackener Vater die Gelegenheit, in die neue Rolle einzutauchen, mit dem Kind in Beziehung zu treten und im Haushalt mitanzupacken, kann dies einen positiven Einfluss auf verschiedenen Ebenen haben. Väter berichten dann beispielsweise davon, dass sie eine tiefere Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können, von einer höheren Qualität in der Partnerschaft, von einer Entlastung der Mutter und der Einsicht, wie anstrengend und anspruchsvoll die Betreuungs- und Hausarbeit sein kann. Dies kann förderlich sein für das gegenseitige Verständnis und die Anerkennung davon, was in der intensiven Zeit mit den kleinen Kindern geleistet wird. Dies kann die Paarbeziehung und somit auch die Beziehung des Vaters zum Kind nachhaltig positiv beeinflussen.

Presseartikel «Die Männer haben Schiss» – Thurgauer Zeitung, vom 22.07.2018

Erfahren Sie hier mehr zu unserem Angebot

Beratungsangebot

Die Paar-, Familien- und Jugendberatung bietet eine Vielzahl an verschiedenen Beratungsangeboten und Dienstleistungen an.

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Telefonischer Erstkontakt nach der Geburt

By |2019-02-06T08:48:19+01:00Mittwoch, 4. Juli 2018|

Im Rahmen ihres Nachdiplomstudiums in Mütter- und Väterberatung absolvierte Sabrina Ramsauer (Fachstelle Münchwilen) das Modul Qualitätsmanagement. Dabei führte sie ein Projekt durch, über welches wir Sie hier gerne informieren.

Durch die Veränderung in der ambulanten Wochenbettbetreuung erleben wir in der Mütter- und Väterberatung der Perspektive Thurgau vermehrt, dass die Familien bei unserem telefonischen Erstkontakt nach dem 10. Lebenstag des Kindes zwar interessiert an unserem Angebot sind, aber der Zeitpunkt noch zu früh ist. Oft hören wir, dass im Moment noch kein Bedürfnis nach einem Termin besteht, da sie noch von der Pflegefachfrau oder Hebamme begleitet werden.

Nun haben wir eine Testphase durchgeführt, in welcher wir die Erstkontakt-Telefonate erst einen Monat nach der Geburt durchführten (sofern die Familien eine ambulante Wochenbettbetreuung hatten). Zu untersuchen galt es, ob die Eltern dadurch vermehrt einen Termin bei uns vereinbaren und die Anbindung an die Mütter- und Väterberatung damit besser gewährleistet wird. Ziel dabei war weiterhin, die Familien im präventiven Sinn früh kennenzulernen und baldmöglichst Vertrauen aufzubauen.

Das Untersuchungsresultat hat deutlich gezeigt, dass sich die veränderte telefonische Erstkontaktaufnahme durch die Mütter- und Väterberatung positiv auf die Erreichbarkeit der Familien auswirkte.

Daher setzten wir die telefonische Erstkontaktaufnahme einen Monat nach Geburt per 1. Juni 2018 flächendeckend in allen Thurgauer Gemeinden um. Familien ohne ambulante Wochenbettbetreuung kontaktieren wir weiterhin sofort bei Eingang der Geburtenmeldung telefonisch.

Beratungen durch Mütter- und Väterberaterinnen

Die Mütter- und Väterberatung ist im Kanton Thurgau flächendeckend vertreten. Sieben Beratungsstellen der Perspektive Thurgau stehen kantonsweit zu Ihrer Verfügung. Ausserdem bieten wir regelmässige Beratungen direkt vor Ort an oder besuchen Sie zu Hause.

Den Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Thurgau ist es freigestellt, an welchem Ort sie die Dienstleistungen und Angebote der Mütter- und Väterberatung in Anspruch nehmen. Unter den Beratungsorten und -zeiten finden sie das Angebot der Perspektive Thurgau.