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Telefonischer Erstkontakt nach der Geburt

By | 2018-07-04T10:33:29+00:00 Mittwoch, 4. Juli 2018|

Im Rahmen ihres Nachdiplomstudiums in Mütter- und Väterberatung absolvierte Sabrina Ramsauer (Fachstelle Münchwilen) das Modul Qualitätsmanagement. Dabei führte sie ein Projekt durch, über welches wir Sie hier gerne informieren.

Durch die Veränderung in der ambulanten Wochenbettbetreuung erleben wir in der Mütter- und Väterberatung der Perspektive Thurgau vermehrt, dass die Familien bei unserem telefonischen Erstkontakt nach dem 10. Lebenstag des Kindes zwar interessiert an unserem Angebot sind, aber der Zeitpunkt noch zu früh ist. Oft hören wir, dass im Moment noch kein Bedürfnis nach einem Termin besteht, da sie noch von der Pflegefachfrau oder Hebamme begleitet werden.

Nun haben wir eine Testphase durchgeführt, in welcher wir die Erstkontakt-Telefonate erst einen Monat nach der Geburt durchführten (sofern die Familien eine ambulante Wochenbettbetreuung hatten). Zu untersuchen galt es, ob die Eltern dadurch vermehrt einen Termin bei uns vereinbaren und die Anbindung an die Mütter- und Väterberatung damit besser gewährleistet wird. Ziel dabei war weiterhin, die Familien im präventiven Sinn früh kennenzulernen und baldmöglichst Vertrauen aufzubauen.

Das Untersuchungsresultat hat deutlich gezeigt, dass sich die veränderte telefonische Erstkontaktaufnahme durch die Mütter- und Väterberatung positiv auf die Erreichbarkeit der Familien auswirkte.

Daher setzten wir die telefonische Erstkontaktaufnahme einen Monat nach Geburt per 1. Juni 2018 flächendeckend in allen Thurgauer Gemeinden um. Familien ohne ambulante Wochenbettbetreuung kontaktieren wir weiterhin sofort bei Eingang der Geburtenmeldung telefonisch.

Beratungen durch Mütter- und Väterberaterinnen

Die Mütter- und Väterberatung ist im Kanton Thurgau flächendeckend vertreten. Sieben Beratungsstellen der Perspektive Thurgau stehen kantonsweit zu Ihrer Verfügung. Ausserdem bieten wir regelmässige Beratungen direkt vor Ort an oder besuchen Sie zu Hause.

Den Einwohnerinnen und Einwohnern des Kantons Thurgau ist es freigestellt, an welchem Ort sie die Dienstleistungen und Angebote der Mütter- und Väterberatung in Anspruch nehmen. Unter den Beratungsorten und -zeiten finden sie das Angebot der Perspektive Thurgau.

«Machs mit Kondom und gewinne ein Velo»

By | 2018-07-16T08:20:07+00:00 Montag, 2. Juli 2018|

Seit 1987 nimmt die nationale Prävention gegen HIV eine weltweite Vorreiterrolle ein. Mit der neuen Love Life Kampagne geht man neue Wege über einen Wettbewerb. Die Perspektive Thurgau verteilt gratis Kondome in den ersten zwei Juli Wochen an ihrer Fachstelle in Weinfelden und am Openair Frauenfeld.

Am Montag, 25. Juni 2018, startete die neue Love Life Präventionskampagne gegen HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Aids-Hilfe Schweiz (AHS) und der Sexuellen Gesundheit Schweiz (SGCH). Das Motto lautet: «Wer sich beim Sex mit einem Kondom schützt, hat bereits gewonnen». Im Sommer und Herbst 2018 enthalten die Love Life-Kondomverpackungen Wettbewerb Codes und bieten damit die Chance auf den Gewinn eines Velos, eines Rasenmähers, einer Stereoanlage, eines Gemüseabo und weiteren 3‘500 Preisen.

Jetzt abholen und gewinnen
Holen Sie sich die Love Life-Kondome gratis ab und gewinnen Sie mit etwas Glück tolle Preise. Die Kondome erhalten Sie bei der Perspektive Thurgau in Weinfelden (Schützenstrasse 15) und ab dem 20. Juli 2018 auch an den anderen sieben Fachstellen im Kanton Thurgau.

Weitere Gewinnchancen
Kommen Sie in unsere Teststelle und machen Sie einen HIV- und Syphilis-Schnelltest und erhalten Sie Kondome der Love Life Kampagne inklusive Gewinnlos.

«Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird»

By | 2018-07-05T08:08:51+00:00 Donnerstag, 5. Juli 2018|

Was haben Kantischülerinnen, ein Optiker, eine katholische Nonne und ein deutsches Rentnerpaar gemeinsam? Sie haben am 24. Mai 2018 den Stand zum Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme am Maitlibrunnen in der Frauenfelder Altstadt besucht.

Je eine Vertreterin der Institutionen Schloss Herdern, Blaues Kreuz und Perspektive Thurgau haben am Stand über das Thema Alkohol informiert, ihre Angebote vorgestellt und Informations- und Werbematerial mitgegeben.

Auch am Bahnhof wurden Flyer zum Thema verteilt und im Coop-Centrum Schlosspark konnten alkoholfreie Traubensäfte aus der Region degustiert werden.

Informationen

Haben Sie Fragen zur Suchtberatung der Perspektive Thurgau? Wir freuen uns darüber, wenn Sie uns diese stellen.

Rufen Sie von Montag bis Freitag unter 071 626 02 02 an oder nutzen Sie unsere E-Mail-Beratung.
Telefonzeiten: 08:30 und 12:00 Uhr und 13:30 bis 17:00 Uhr

Suchtberatung bieten wir im Kanton Thurgau an sechs Standorten an.

1. Münsterlinger Tagung Suchttherapie

By | 2018-07-03T08:18:37+00:00 Donnerstag, 28. Juni 2018|

Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau war am 15. Juni 2018 von der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen eingeladen, mit einem Stand auf ihr Angebot aufmerksam zu machen. Es ergaben sich einige spannende Austauschgespräche im Rahmen dieser Veranstaltung.

Eine gute Möglichkeit, um sich mit anderen in der Suchtarbeit Tätigen vernetzen zu können. Ganz nach dem Motto der Tagung «Interprofessionelle Kompetenzen in der Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen», anhand dessen aufgezeigt wurde, dass nur ein Miteinander die häufig komplexe Arbeit mit unserem Klientel zum Erfolg führt.

Wir freuen uns auf eine hoffentlich stattfindende Fortsetzung der Tagungen in Münsterlingen und gratulieren ganz herzlich zur inspirierenden Premierenveranstaltung.

Dirk Rohweder, Bereichsleiter Suchtberatung

Nationaler Aktionstag Alkoholprobleme 2018

By | 2018-05-08T17:15:41+00:00 Dienstag, 8. Mai 2018|

«Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird», diese Aussage animiert drei Organisationen am Nationalen Aktionstag Alkoholprobleme am 24.05.2018 in Frauenfeld zur Zusammenarbeit. Wie es sich mit 0.8 Promille im Blut anfühlt kann persönlich getestet werden.

Am Donnerstag, 24. Mai 2018 findet schweizweit der Nationale Aktionstag Alkoholprobleme statt. Das diesjährige Motto: «Dreimal täglich – wenn Alkohol zum Medikament wird» hat drei Thurgauer Institutionen, welche sich mit der Suchtthematik beschäftigen bewegt, eine gemeinsame Aktion durchzuführen. Dieses Zusammenwirken spiegelt die Wichtigkeit der Alkoholthematik wider.

Auf Initiative des Schloss Herdern treten das Blaue Kreuz und die Perspektive Thurgau am Donnerstag, 24. Mai 2018 in Frauenfeld zusammen mit Marktständen und einer Flyerkampagne in Aktion. Die drei Fachorganisationen informieren vor Ort darüber, dass Menschen mit bestimmten Erkrankungen ein erhöhtes Risiko für Alkoholprobleme haben. In der Zeit von 12:00 – 14:00 Uhr treten Fachpersonen aus der Beratung und Arbeit mit suchtmittelabhängigen Personen mit der Bevölkerung am Maitlibrunnen, im Coop Schlosspark und dem Bahnhof Frauenfeld in Kontakt.

Am Maitlibrunnen sind Rauschbrillen im Einsatz, welche eine Alkoholrauschsimulation bewirken. Auf anschauliche Weise werden einem in nüchternem Zustand Risiken und Gefahren verdeutlicht, wie sich Alkoholkonsum auf den Körper auswirkt. Eine Erfahrung mit nachhaltigem Eindruck. Im Coop Schlosspark wird zur Traubensaft Degustation eingeladen und das gemeinsame Gespräch gesucht. Am Bahnhof werden die Passanten über das Verteilen von Broschüren und Traubenzucker auf die Problematik aufmerksam gemacht.

Die vielfältigen Angebote des Blauen Kreuzes können bei Abhängigkeit eine wichtige Unterstützung sein. Neben dem Hauptschwerpunkt der thematischen Fachberatung sowie den Gesprächsgruppen für Betroffene und Angehörige bieten sich mit alkoholfreien Treffpunkten in Weinfelden weitere Möglichkeiten an, wie der Ausstieg aus der Alkoholabhängigkeit gemeistert werden kann. Dabei ist das vernetzte Arbeiten mit weiteren fachspezifischen Institutionen und Partnern von existentieller Wichtigkeit.

In Schloss Herdern leben und arbeiten zwischen 80 und 100 Männer und Frauen. Die Institution besitzt eine vielseitige Tagesstruktur, so umfasst sie die Betriebe Industrie, Schreinerei, Gärtnerei, Landwirtschaft, Forst, Käserei, Genuss Handwerk, Schlossladen, Kreativatelier und Hauswirtschaft. In die Wohn-, Arbeits- oder Beschäftigungsstätte werden vor allem Menschen mit einer psychischen Behinderung, oft in Kombination mit einer Alkoholabhängigkeit aufgenommen.

Die Suchtberatung der Perspektive Thurgau bietet umfassende Beratungsdienstleistungen im Bereich «Sucht und Substanzmissbrauch» im Kanton Thurgau an. Beratungsgespräche unterstehen der Schweigepflicht und sind kostenfrei (Dienstleistungen zur Wiedererlangung des Führerausweises mit Kostenbeteiligung). Die Perspektive Thurgau wird durch den Kanton und die Thurgauer Gemeinden getragen.

Sonnenschutz im Säuglings- und Kleinkindalter

By | 2018-05-03T07:55:25+00:00 Mittwoch, 16. Mai 2018|

Die Kinderhaut ist dünner und heller als die Haut von Erwachsenen. Dies macht sie besonders empfindlich gegenüber der Sonneneinstrahlung. Während den Monaten Mai bis August sind die UV-Strahlen besonders intensiv. Grund genug, dem Sonnenschutz einen separaten Beitrag zu widmen.

Hautschutz
Als erstes gilt: Ab in den Schatten. Insbesondere während der Mittagsstunden, im Zeitraum von 11-15 Uhr. Mit dieser Massnahme kann die UV-Belastung am besten reduziert werden. Das Eincremen mit einer Sonnencreme ist trotzdem notwendig. Insbesondere wenn reflektierende Oberflächen wie zum Beispiel Wasser oder Sand in der Nähe sind. Bei Kindern im ersten Lebensjahr empfiehlt die Krebsliga, direkte Sonneneinstrahlung so oft wie möglich zu meiden.

Idealerweise wird möglichst viel Haut von Kleidung bedeckt. Insbesondere Kopf und Schultern, die den Sonnenstrahlen am intensivsten ausgesetzt sind, müssen geschützt werden.

Unbedeckte Haut ist mit einem Sonnenschutzmittel einzucremen. Am besten eigenen sich hierzu Produkte mit hohem Lichtschutzfaktor von 30 und mehr. Für Säuglinge und Kleinkinder empfehlen wir vor allem Produkte mit einem mineralischen beziehungsweise physikalischen Filter.

Augenschutz
Auch die Augen der Kinder sind empfindlicher als die der Erwachsenen. Kinderaugen sollten daher, während dem Aufenthalt im Freien, mit einer Sonnenbrille geschützt werden. Je früher das Kind an die Brille gewöhnt wird, desto besser toleriert es diese in der Regel. Achten sie beim Kauf auf die Qualität. Das CE-Zeichen sowie der Vermerk 100% UV sollte auf der Brille angebracht sein.

Spezielles beim Spielen und Planschen im Wasser
Den besten Schutz beim Spielen am und im Wasser bieten spezielle Badetextilien mit UV-Schutz. Wichtig ist, dass die Schultern auch vom Stoff bedeckt werden. Kopf und Nacken sollten mit einem Hut, am besten mit Nackenschutz, bedeckt sein. Für alle unbedeckten Hautstellen ist eine wasserfeste Sonnencreme unverzichtbar. Ein erneutes Auftragen nach dem Baden ist auch bei wasserfesten Produkten nötig.

Das Team der Mütter- und Väterberatung wünscht Ihnen und Ihrer Familie bereits jetzt einen traumhaften, sonnigen Sommer.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Ist ihr Kind bereit für den Kindergarten?

By | 2018-05-03T07:41:28+00:00 Mittwoch, 9. Mai 2018|

Der Eintritt in den Kindergarten bedeutet für alle Kinder und natürlich auch für deren Familien eine grosse Veränderung. Im Kanton Thurgau gilt der 31. Juli als Stichtag. Kinder, die zu diesem Zeitpunkt vier Jahre alt sind, besuchen ab dem neuen Schuljahr den Kindergarten. Viele Eltern machen sich Gedanken darüber, ob ihr Kind schon bereit ist für diesen Schritt. Im Folgenden einige Kriterien die dafür sprechen, dass Ihr Kind den Alltag im Kindergarten meistern kann.

  • Das Kind zeigt ein gewisses Mass an Ausdauer. Es gelingt ihm, einige Zeit zuzuhören und dabei stillzusitzen.
  • Das Kind ist in der Lage, den Weg zum Kindergarten zu Fuss zu gehen (anfangs noch in Begleitung).
  • Es kann sich für einige Stunden von Ihnen als Bezugsperson trennen und verfügt über ein gewisses Mass an Selbständigkeit. Es kann sich auch ohne Begleitung durch Erwachsene in sozialen Gruppen integrieren.
  • Das Kind versteht einfache Aufträge und kann diese ausführen. Es spricht in Mehrwortsätzen.
  • Das Kind zeigt eine gewisse Geschicklichkeit in der Grobmotorik (Hüpfen, Klettern, Laufen, etc.) sowie in der Feinmotorik (Malen, Schneiden mit der Schere, etc.)
  • Wenn möglich sollte das Kind tagsüber keine Windeln mehr benötigen. Falls Ihr Kind dies noch nicht beherrscht, ansonsten aber bereit für den Kindergarten wäre, setzen Sie sich mit der zukünftigen Kindergartenlehrperson in Verbindung.

Spielgruppen oder KITAs gelten als die ideale Vorbereitung auf den Kindergarten. Hier können die Kinder vor allem ihre sozialen Fähigkeiten ausbauen. Betreuungspersonen von Spielgruppen und KITAs haben oft einen sehr guten Eindruck davon, wie sich Ihr Kind in Gruppen verhält, wenn Sie als Eltern nicht dabei sind. Wenn Sie Zweifel haben, ob Ihr Kind bereit ist für den Kindergarten, dann suchen Sie das Gespräch mit diesen Fachpersonen und beziehen Sie deren Meinung mit ein.

Wenn Sie denken, dass Ihr Kind noch mehr Zeit braucht, dann ist es grundsätzlich möglich, ein Gesuch an die Schulbehörde zu stellen und den Kindergartenbesuch um ein Jahr zu verschieben. Lassen Sie sich für diesen Entscheid aber genügend Zeit. In diesem Alter kann innert wenigen Wochen in der Entwicklung viel geschehen. Eine Rückstellung ist in den meisten Gemeinden auch relativ kurzfristig noch möglich. Eine nachträgliche Anmeldung gestaltet sich jedoch meist schwierig und es wäre schade, wenn Ihr Kind noch ein weiteres Jahr warten müsste, obwohl es schliesslich doch bereit gewesen wäre.

Die Mütter- und Väterberaterinnen sind für Fragen und Anliegen bis zum vollendeten 5. Lebensjahr Ansprechperson und können Sie somit auch im Prozess des Kindergarteneintrittes beraten und begleiten.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

HA-Säuglingsmilchen – Die aktuellen Empfehlungen

By | 2018-04-24T08:20:09+00:00 Mittwoch, 2. Mai 2018|

In einem früheren Beitrag berichteten wir über HA-Säuglingsmilchen. Dieser Beitrag informiert Sie über Änderungen in der Empfehlung von HA-Säuglingsmilchen, welche nun auch von den Spitälern und vielen Kinderärzten umgesetzt werden. Damit können Sie Geld sparen, ohne das Allergierisiko Ihres Kindes zu erhöhen.

Vorab ein kleiner Auszug aus dem vorherigen Artikel:

HA steht für hypoallergen. Bei den HA-Säuglingsmilchen wird das Kuhmilcheiweiss stark aufgespalten. Bis vor kurzem ging man davon aus, dass dieser Prozess helfen kann, Allergien vorzubeugen. Das Thema wurde unter den Fachleuten jedoch seit Jahren kontrovers diskutiert.

2017 hat die schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie (SSP) in Zusammenarbeit mit der schweizerischen Gesellschaft für Ernährung (SGE) und dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) die «Empfehlung für Säuglingsernährung 2017» herausgegeben. Darin wird beschrieben, dass in diversen Studien kein genügender Nachweis erbracht werden konnte, welcher die Empfehlung von HA-Milchen für die Allergieprävention Ihres Kindes rechtfertigen würde.  Die Kantonsspitäler Frauenfeld und Münsterlingen sowie viele Kinderärzte im Thurgau und Umgebung, setzen die Empfehlung bezüglich der HA-Säuglingsmilchen nun um und empfehlen die Nutzung von HA-Milchen nicht mehr.

Weiterhin gilt das Stillen als die beste Allergieprophylaxe. Kann nicht oder nur teilweise gestillt werden, empfehlen wir, unabhängig vom Allergierisiko in der Familie, eine normale Säuglingsmilch ab Geburt anzuwenden.

Wenn Sie Ihrem Kind bereits eine HA-Säuglingsmilch verabreichen, können Sie dies weiterhin tun. Die HA-Säuglingsmilchen haben keinen negativen Effekt, sind aber teurer als andere Säuglingsmilchen.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Znünibrötli fragt nach: «Wie geht’s Dir?»

By | 2017-12-20T10:42:39+00:00 Montag, 9. Oktober 2017|

Thurgauer Bäckereien stellen ihren Kundinnen und Kunden die simple Frage «Wie geht’s Dir?». Mit den Fähnchen im Znünibrötchen regen sie dazu an, über das Wohlbefinden zu sprechen. Damit unterstützen sie die Kampagne «Wie geht’s Dir?», welche anlässlich des Internationalen Tages der Psychischen Gesundheit (10.10.2017) auch im Kanton Thurgau umgesetzt wird. Dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Psychische Gesundheit in der Familie.

Die Bäckereien Königsbeck in Zihlschlacht, Dä Beck Strassmann in Weinfelden und der Sonnebeck in Frauenfeld verkaufen am Dienstag, 10. Oktober 2017 ihre Brötchen mit einem «Wie geht’s Dir?» Fähnchen an zehn Standorten. Damit richtet sich die Frage nach dem Wohlergehen an über 3000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Thurgau. Nebst den Bäckereien wurden die 80 Thurgauer Gemeinden und über 550 Coiffeur- und Kosmetikgeschäfte angeschrieben, ihren Kundinnen und Kunden Broschüren und Schöggeli anzubieten.

Die Frage «Wie geht’s Dir?» wird fast schon automatisch gestellt. Bei sichtbaren körperlichen Problemen meinen wir es ernst: Wir wollen wirklich wissen, wie es geht und haben keine Scheu nachzufragen. Geht es um die Psyche, haben wir grössere Schwierigkeiten über Befindlichkeiten zu sprechen, da es häufig tabubehaftet ist. Je früher jedoch die Not einer Person erkannt und angesprochen wird, desto eher kann unterstützt werden. Aus diesem Grund ist das Gespräch suchen, nachfragen, hinhören und Hilfe anbieten so wichtig.

Psychische Erkrankungen in allen Familien
Psychische Erkrankungen sind häufig, vielfältig und behandelbar. Genau wie bei körperlichen Krankheiten gibt es eine Vielzahl verschiedener psychischer Erkrankungen, die sich beim einzelnen Menschen unterschiedlich zeigen und auswirken. Psychische Erkrankungen können alle treffen, ob nun Eltern oder Kinder psychisch erkrankt sind: Betroffene Familien sind im Alltag stark gefordert und brauchen Unterstützung.

Darüber sprechen hilft
Manche Eltern möchten ihr Kind schonen und vermeiden es, mit ihm über die psychischen Probleme zu sprechen. Dem Kind ist damit kein Dienst erwiesen. Kinder spüren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, sei es bei sich selbst, bei Mutter, Vater oder bei einem Geschwister. Sie können das nicht alleine verarbeiten. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen über die Erkrankung sprechen und sie darin unterstützen, einen Umgang damit zu finden.

Kampagne entwickelt sich weiter
Die Kampagne «Wie geht’s Dir?» trägt zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen bei, sensibilisiert für das Thema und ermutigt dazu, im Alltag über psychische Probleme zu sprechen. Sie geht im Kanton Thurgau ins dritte Jahr – diesmal mit dem Schwerpunkt «Psychische Gesundheit in der Familie». Für Eltern und Bezugspersonen bietet die Kampagne Anregungen und Gesprächstipps.

 

Beitrag von TeleTOP, vom 10. Oktober 2017

Thurgauer Mütter- und Väterberaterinnen lernen Marktneuheiten kennen

By | 2017-09-29T08:26:43+00:00 Freitag, 29. September 2017|

Am 20. September 2017 fand das Vertretertreffen aller Thurgauer Mütter- und Väterberaterinnen im Pfarreizentrum in Weinfelden statt. Herstellerfirmen von Säuglingsnahrung, Beruhigungshilfen und Pflegemitteln stellten ihre neuen Produkte vor und beantworteten die Fragen der Beraterinnen.

Diese Herstellerfirmen waren vertreten: Allergy Care AG, Bimbosan, Holle Baby Food GmbH, Lamprecht AG, Milupa SA, Nestlé Suisse SA.

Zweimal im Jahr nutzen die Mütter- und Väterberaterinnen die Gelegenheit, sich mit den Firmenvertretern über Neuigkeiten und Veränderungen der Produkte auszutauschen, um ihre Klienten und Klientinnen fachkundig und bedarfsgerecht zu beraten.