Birnenquark mit Schönheitsfehlern

By | 2017-10-30T12:14:42+00:00 Donnerstag, 5. Oktober 2017|

«Ich will die komische Birne aber nicht essen.», beschwert sich Joshua bei seiner Mutter Julia und legt sie wieder zurück auf den Teller. Die Birne auf Joshuas Teller hat ein paar braune Stellen. «Joshua, was sollen wir denn jetzt mit dieser Birne machen?» – «Wegwerfen». Daraufhin erklärt Julia Ihrem Sohn, dass ein grosser Teil der Birne immer noch essbar und lecker ist. «Erst wenn sie komisch riecht oder schimmelt, müssen wir sie wegwerfen». Sie nimmt die Birne und schneidet die braune Stelle weg. «Joshua, bitte bring mir den Honig. Dann machen wir zusammen einen leckeren Birnenquark zum Zvieri».

Julia hat öfters Lebensmittel, welche nicht mehr top aussehen. Manchmal vergisst sie Früchte zu essen. Oder sie kauft zu viel ein. Auch hat sie Jogurts im Kühlschrank, welche bereits abgelaufen sind. Oft schmeisst sie diese dann einfach weg. Diese Woche hat sie in einem Magazin gelesen, dass in der Schweiz jährlich zwei Millionen Tonnen Lebensmittel, welche eigentlich noch gut sind, weggeworfen werden. Fast die Hälfte dieser Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht. Julia hat sich informiert, was sie machen kann um weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen.

Nur so viel einkaufen, wie nötig ist

Bevor Julia einkaufen geht, schaut sie zuhause nach, was sie alles noch hat. Anschliessend überlegt sie sich, was es in den nächsten Tagen zu essen geben soll. Sie schreibt eine Einkaufsliste mit allen Zutaten, die sie braucht. Erst dann geht sie zum Einkaufen.

Reste verwerten

Wieder mal sind die Bananen mehr braun als gelb und matschig statt fest. Julia entfernt die Schale und gibt sie zusammen mit Milch in ein Gefäss. Mit dem Stabmixer zaubert sie daraus feine Bananenmilch. Manchmal fällt es Julia nicht so leicht eine Idee zu finden, was sie mit Essensresten oder nicht mehr so schönen Lebensmittel anfangen soll. Für den Anfang orientiert sie sich an einer Rezeptsammlung zur Resteverwertung.

Haltbarkeit prüfen

Julia bereitet für das Abendessen ein Birchermüesli zu. Beim Öffnen des Jogurts fällt ihr auf, dass es bereits abgelaufen ist. Auf Jogurts steht vor dem Datum «Mindestens haltbar bis». Das bedeutet, dass das Jogurt mindestens bis zu diesem Datum noch geniessbar ist, aber auch über dieses Datum hinaus. Bevor sie das Jogurt für das Birchermüesli verwendet, prüft sie ob es noch wie gewohnt aussieht und schmeckt.

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Beeren selbst pflücken, aber wo?

By | 2017-09-28T13:24:41+00:00 Freitag, 16. Juni 2017|

«Hey Julia», meint Michael zu seiner Frau: «Eigentlich könnten wir mit Melanie und Joshua am Wochenende Erdbeeren pflücken gehen, oder was meinst du? – Leider fällt mir auf Anhieb kein Feld ein, auf dem wir selbst pflücken können.» Julia ist begeistert: «Ja, warum eigentlich nicht. Ich schaue kurz im Internet nach. Da finde ich bestimmt etwas dazu.­»

Mit dem Suchbegriff «Beeren selbst pflücken Thurgau» wird Julia sofort fündig und bekommt unter www.selberpfluecken.ch alle Informationen, die sie gesucht hat und noch einige mehr.

  • Wo gibt es Felder zum selbst pflücken?
  • Was kann man auf den Feldern pflücken (Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Kirschen, etc.)
  • Kontaktangaben der Bauern
  • Homepage der Bauern

Sie möchten auch zum «Selbstpflücker» werden? Auf der Seite www.selberpfluecken.ch finden Sie ein Feld in Ihrer Nähe und haben die Möglichkeit, pflückfrische Ware zu erhalten und unterstützen dabei gleichzeitig die Bauern in der Region.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spass beim selbst pflücken.

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Der kleine Koch – Mit Kindern kochen

By | 2017-09-28T13:25:51+00:00 Mittwoch, 19. April 2017|

Der 4-jährige Joshua wäscht vergnügt Karotten, Kohlrabi und Lauch. Anschliessend schneidet Melanie (7 Jahre) hoch konzentriert die Karotten in kleine Würfel. Unter Aufsicht von Vater Michael hackt Joshua fröhlich den Lauch in Ringe.

Joshua und Melanie kochen gemeinsam mit ihrem Vater Penne mit Gemüsebolognese. Die Kinder haben bei der Auswahl des Menus sowie beim Einkauf bereits mitgeholfen. Sie sind mit Feuereifer bei der Sache. Für das Kochen mit den Kindern rechnet Michael immer mehr Zeit ein, als auf dem Rezept steht. Er ist sich auch bewusst, dass die Küche wahrscheinlich chaotischer aussehen wird, als wenn er alleine kocht.

Nach etwa 50 Minuten richten Joshua und Melanie die Penne und die Gemüsebolognese auf den Tellern an. Voller Stolz präsentieren sie ihr Werk Mutter Julia. «Mami, Mami, wir haben selbst gekocht. Probier mal!»

Beim Kochen mit Kindern steht der Spass im Vordergrund. Beziehen Sie Ihre Kinder  so früh wie möglich beim Kochen mit ein: Rezept gemeinsam auswählen, einkaufen, Gericht zubereiten, Tisch decken, essen in entspannter Atmosphäre, abräumen und aufräumen.

Je nach Alter können die Kinder unterschiedliche Aufgaben bewältigen (Quelle: Kochen mit Kindern – schnibbeln, Rühren, Spass haben):

  • Ab 2 Jahren: Lebensmittel sortieren, Obst und Kräuter ernten
  • Ab 3 Jahren: Obst, Gemüse und Salat waschen, Teig rühren
  • Ab 4 Jahren: weiche Lebensmittel schneiden und schälen, Brote mit Butter bestreichen, Tisch decken und abräumen, am Herd mitkochen
  • Ab 5 Jahren: Zutaten abwiegen, beim Kuchen backen helfen, Eier braten
  • Ab 6-8 Jahren: Kinder verfügen über die motorischen Fähigkeiten und das Verständnis, um bei allen Tätigkeiten mitzuhelfen!

Allerdings sollten Sie immer den Entwicklungsstand des Kindes miteinbeziehen und überlegen, ob die obige Angabe auch für ihr Kind gilt.

Gemüsebolognese-Rezept und 7 weitere leckere Rezepte zum Nachkochen

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