Quinoa mit Kürbis, Spinat und Feta

By | 2018-01-10T15:35:40+00:00 Mittwoch, 10. Januar 2018|

Mutter Julia möchte etwas Neues ausprobieren. Zum Abendessen gibt es daher Quinoa mit Kürbis, Spinat und Feta.

Julia schneidet den Kürbis in zwei Zentimeter dicke Stücke, während Melanie (7 Jahre) und Joshua (4 Jahre) die Stücke auf ein Backpapier legen und würzen. Danach hat Julia je eine Aufgabe für die beiden. Melanie wird den Quinoa abwiegen, einen Krug mit Wasser füllen, einen Löffel Gemüsebouillon dazu geben, alles in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Der Quinoa wird zunächst zugedeckt zehn Minuten auf mittlerer Stufe gekocht und anschliessend muss er für fünf Minuten ziehen. Joshua holt in dieser Zeit den Feta aus dem Kühlschrank und zerbricht ihn in kleine Stücke. Zum Schluss nimmt Julia eine Bratpfanne, brät Zwiebeln an und gibt den Quinoa und den aufgetauten Blattspinat kurz dazu. Mit Kürbis und Feta anrichten und servieren.

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Was ist Quinoa?

Quinoa ist eine Pflanze, die auf den Hochebenen Südamerikas wächst. Die Quinoa-Samen haben eine ähnliche Zusammensetzung wie Vollkorngetreide, aber sie gehören botanisch zur gleichen Familie wie Spinat. Sie ist ist reich an Kohlenhydraten, Mineralstoffen und Nahrungsfasern und hat zudem einen besonders hohen Gehalt an hochwertigen Eiweissen. Quinoa-Samen sind glutenfrei. Die Samen sind vielfältig einsetzbar als Beilage/Getreide-Ersatz, als Salat, in Eintöpfen, in Burritos usw.

Quinoa nicht für Kinder unter 2 Jahren geeignet

Quinoa schützt sich vor Schädlingen mit bitter schmeckenden Saponinen, die in der Samenschale stecken. Saponine können Blutzellen schädigen und die Darmschleimhaut reizen. Bei Kleinkindern ist das Verdauungssystem noch nicht ausgereift und Quinoa kann daher für sie schädlich sein. Darum rät man Kindern unter zwei Jahren grundsätzlich von Quinoa-Speisen ab. Ältere Kinder und Erwachsene können Quinoa unbedenklich essen.

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Birnenquark mit Schönheitsfehlern

By | 2017-10-30T12:14:42+00:00 Donnerstag, 5. Oktober 2017|

«Ich will die komische Birne aber nicht essen.», beschwert sich Joshua bei seiner Mutter Julia und legt sie wieder zurück auf den Teller. Die Birne auf Joshuas Teller hat ein paar braune Stellen. «Joshua, was sollen wir denn jetzt mit dieser Birne machen?» – «Wegwerfen». Daraufhin erklärt Julia Ihrem Sohn, dass ein grosser Teil der Birne immer noch essbar und lecker ist. «Erst wenn sie komisch riecht oder schimmelt, müssen wir sie wegwerfen». Sie nimmt die Birne und schneidet die braune Stelle weg. «Joshua, bitte bring mir den Honig. Dann machen wir zusammen einen leckeren Birnenquark zum Zvieri».

Julia hat öfters Lebensmittel, welche nicht mehr top aussehen. Manchmal vergisst sie Früchte zu essen. Oder sie kauft zu viel ein. Auch hat sie Jogurts im Kühlschrank, welche bereits abgelaufen sind. Oft schmeisst sie diese dann einfach weg. Diese Woche hat sie in einem Magazin gelesen, dass in der Schweiz jährlich zwei Millionen Tonnen Lebensmittel, welche eigentlich noch gut sind, weggeworfen werden. Fast die Hälfte dieser Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht. Julia hat sich informiert, was sie machen kann um weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen.

Nur so viel einkaufen, wie nötig ist

Bevor Julia einkaufen geht, schaut sie zuhause nach, was sie alles noch hat. Anschliessend überlegt sie sich, was es in den nächsten Tagen zu essen geben soll. Sie schreibt eine Einkaufsliste mit allen Zutaten, die sie braucht. Erst dann geht sie zum Einkaufen.

Reste verwerten

Wieder mal sind die Bananen mehr braun als gelb und matschig statt fest. Julia entfernt die Schale und gibt sie zusammen mit Milch in ein Gefäss. Mit dem Stabmixer zaubert sie daraus feine Bananenmilch. Manchmal fällt es Julia nicht so leicht eine Idee zu finden, was sie mit Essensresten oder nicht mehr so schönen Lebensmittel anfangen soll. Für den Anfang orientiert sie sich an einer Rezeptsammlung zur Resteverwertung.

Haltbarkeit prüfen

Julia bereitet für das Abendessen ein Birchermüesli zu. Beim Öffnen des Jogurts fällt ihr auf, dass es bereits abgelaufen ist. Auf Jogurts steht vor dem Datum «Mindestens haltbar bis». Das bedeutet, dass das Jogurt mindestens bis zu diesem Datum noch geniessbar ist, aber auch über dieses Datum hinaus. Bevor sie das Jogurt für das Birchermüesli verwendet, prüft sie ob es noch wie gewohnt aussieht und schmeckt.

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Beeren selbst pflücken, aber wo?

By | 2017-09-28T13:24:41+00:00 Freitag, 16. Juni 2017|

«Hey Julia», meint Michael zu seiner Frau: «Eigentlich könnten wir mit Melanie und Joshua am Wochenende Erdbeeren pflücken gehen, oder was meinst du? – Leider fällt mir auf Anhieb kein Feld ein, auf dem wir selbst pflücken können.» Julia ist begeistert: «Ja, warum eigentlich nicht. Ich schaue kurz im Internet nach. Da finde ich bestimmt etwas dazu.­»

Mit dem Suchbegriff «Beeren selbst pflücken Thurgau» wird Julia sofort fündig und bekommt unter www.selberpfluecken.ch alle Informationen, die sie gesucht hat und noch einige mehr.

  • Wo gibt es Felder zum selbst pflücken?
  • Was kann man auf den Feldern pflücken (Erdbeeren, Brombeeren, Johannisbeeren, Kirschen, etc.)
  • Kontaktangaben der Bauern
  • Homepage der Bauern

Sie möchten auch zum «Selbstpflücker» werden? Auf der Seite www.selberpfluecken.ch finden Sie ein Feld in Ihrer Nähe und haben die Möglichkeit, pflückfrische Ware zu erhalten und unterstützen dabei gleichzeitig die Bauern in der Region.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Kindern viel Spass beim selbst pflücken.

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Der kleine Koch – Mit Kindern kochen

By | 2017-09-28T13:25:51+00:00 Mittwoch, 19. April 2017|

Der 4-jährige Joshua wäscht vergnügt Karotten, Kohlrabi und Lauch. Anschliessend schneidet Melanie (7 Jahre) hoch konzentriert die Karotten in kleine Würfel. Unter Aufsicht von Vater Michael hackt Joshua fröhlich den Lauch in Ringe.

Joshua und Melanie kochen gemeinsam mit ihrem Vater Penne mit Gemüsebolognese. Die Kinder haben bei der Auswahl des Menus sowie beim Einkauf bereits mitgeholfen. Sie sind mit Feuereifer bei der Sache. Für das Kochen mit den Kindern rechnet Michael immer mehr Zeit ein, als auf dem Rezept steht. Er ist sich auch bewusst, dass die Küche wahrscheinlich chaotischer aussehen wird, als wenn er alleine kocht.

Nach etwa 50 Minuten richten Joshua und Melanie die Penne und die Gemüsebolognese auf den Tellern an. Voller Stolz präsentieren sie ihr Werk Mutter Julia. «Mami, Mami, wir haben selbst gekocht. Probier mal!»

Beim Kochen mit Kindern steht der Spass im Vordergrund. Beziehen Sie Ihre Kinder  so früh wie möglich beim Kochen mit ein: Rezept gemeinsam auswählen, einkaufen, Gericht zubereiten, Tisch decken, essen in entspannter Atmosphäre, abräumen und aufräumen.

Je nach Alter können die Kinder unterschiedliche Aufgaben bewältigen (Quelle: Kochen mit Kindern – schnibbeln, Rühren, Spass haben):

  • Ab 2 Jahren: Lebensmittel sortieren, Obst und Kräuter ernten
  • Ab 3 Jahren: Obst, Gemüse und Salat waschen, Teig rühren
  • Ab 4 Jahren: weiche Lebensmittel schneiden und schälen, Brote mit Butter bestreichen, Tisch decken und abräumen, am Herd mitkochen
  • Ab 5 Jahren: Zutaten abwiegen, beim Kuchen backen helfen, Eier braten
  • Ab 6-8 Jahren: Kinder verfügen über die motorischen Fähigkeiten und das Verständnis, um bei allen Tätigkeiten mitzuhelfen!

Allerdings sollten Sie immer den Entwicklungsstand des Kindes miteinbeziehen und überlegen, ob die obige Angabe auch für ihr Kind gilt.

Gemüsebolognese-Rezept und 7 weitere leckere Rezepte zum Nachkochen

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5 Tipps, wie Lebensmittel länger haltbar bleiben

By | 2018-01-23T14:45:39+00:00 Donnerstag, 3. November 2016|

«Nicht schon wieder! – Kaum gekauft, schon schimmelt der Hartkäse. Ich habe mir doch extra eine Käseglocke für die Aufbewahrung gekauft.» ärgert sich Frau Meier. «Immerhin sind die Tomaten noch gut.» Sie schneidet die Tomaten für den Salat und probiert eine Scheibe. «Igitt, die Tomate schmeckt wie Wasser». Frau Meier versteht die Welt nicht mehr. Sie lagert doch die Lebensmittel korrekt. Oder vielleicht doch nicht?

Fünf Tipps, wie Ihre Lebensmittel länger haltbar bleiben:

  1. Tomaten und viele weitere Früchte und Gemüse wie Ananas, Guave, Mango, Papaya, Passionsfrucht, Avocados, Bananen, Zitronen, Orangen, Grapefruits, Mandarinen, Melonen, Auberginen, Salatgurken, Kürbis, Peperoni, Tomaten, Zucchini sowie Kartoffeln sind kälteempfindliche Lebensmittel und gehören nicht in den Kühlschrank. Sie verlieren ihren Geschmack.
  2. Äpfel, Aprikosen, Birnen, Feigen, Nektarinen, Pfirsiche, Pflaumen, Tomaten separat lagern. Denn diese Früchte geben während des Reifeprozesses das Gas Ethylen ab. Dieses lässt Früchte und Gemüse, die daneben gelagert werden schneller reifen bzw. auch schneller verderben. Mehr zu diesem Thema im Tipp «Apfel bräunt Banane»
  3. Hartkäse im mittleren Kühlschrankfach, eingewickelt in Butterbrotpapier oder durchlöcherter Alufolie lagern. Hartkäse braucht eine «luftige Verpackung», damit er atmen kann und nicht schwitzt. In einer verschlossenen Plastikdose (Tupperware) wird der Käse schnell feucht und setzt Schimmel an. Auch eine Käseglocke ist daher nicht geeignet.
  4. Lebensmittel aus geöffneten Konserven zum Aufbewahren in einen anderen verschliessbaren Behälter umfüllen und in den Kühlschrank stellen. Konservendosen können Zinn abgeben, das in größeren Mengen die Nieren belastet. Viele Konserven sind zwar heute beschichtet, durch das Öffnen der Dose kann diese Beschichtung aber beschädigt werden.
  5. Blattsalat im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Gewaschenen Salat mit einem Stück Küchenpapier in einem luftdichten Plastikbehälter aufbewahren, so bleibt er länger frisch.

Weitere Tipps zur Lagerung von Lebensmitteln und zum Thema Food Waste

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Tipps für ausgewogene Znüni und Zvieri

By | 2018-01-23T14:54:12+00:00 Mittwoch, 12. Oktober 2016|

Laura steht vor dem Kühlschrank und sucht mit ihrer Mutter das Znüni für den Kindergarten aus. Morgen sind es ein halber Apfel, ein paar Nüsse und ein Stück Brot mit Käse. Angefangen hat das abendliche Ritual mit dem Znüniflyer «Tipps für ausgewogene Znüni und Zvieri».

Auf dem Znüniflyer erhalten Eltern Tipps, wie sie das Frühstück, Mittag- und Abendessen optimal mit einem Znüni oder Zvieri ergänzen können. Dank einem Ampelsystem erkennen sie auf einen Blick, welche Nahrungsmittel regelmässig, nicht regelmässig oder eher sparsam in der Znünibox landen sollten. Auf diese Weise werden Eltern dabei unterstützt, ihr Kind jeden Tag ausgewogen zu ernähren. Natürlich können die Kinder Nahrungsmittel auch selbst aussuchen und anhand der Bilder erfahren, wie die Nahrungsmittel aussehen.

Bestellen Sie den Flyer kostenlos (Artikelnummer: 5330.68.05) oder nutzen Sie unsere PDF.

Den Flyer können Sie auch in vielen weiteren Sprachen bestellen und herunterladen.

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Kinder – Ausgewogen essen und genügend bewegen

By | 2018-01-23T14:51:40+00:00 Donnerstag, 15. September 2016|

Die Schweizer Ernährungsscheibe fasst Ihnen die wichtigsten Botschaften für ein gesundes Ernährungs- und Bewegungsverhalten von Kindern zwischen 4 und 12 Jahren zusammen. Sie erhalten Empfehlungen zum ausgewogenen Essen und Trinken und lernen, dass die Haltung der Eltern und Bezugspersonen, sowie die Tischkultur eine wichtige Rolle spielen.

  • Schaffen Sie eine entspannte Atmosphäre am Tisch, diese fördert das Wohlbefinden und den Genuss beim Essen.
  • Gelassenheit, Humor und Geduld unterstützen eine gute Stimmung rund ums Essen, während Kritik oder Druck den Appetit verderben.
  • Laden Sie die Kinder mit vielen verschiedenen Nahrungsmitteln zum Probieren ein und versuchen Sie ein Vorbild zu sein. Damit ermöglichen Sie den Kindern eine Vielfalt an Geschmackserfahrungen und fördern eine abwechslungsreiche Lebensmittelwahl.

Kinder sind von Natur aus aktiv und bewegen sich gerne. Dazu gehören Aktivitäten im Alltag und Sport, beides möglichst im Freien. Ausreichend Ruhepausen tragen dazu bei, dass die Kinder wieder neue Energie tanken können.

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