Gesundheitsförderung und Prävention

/Gesundheitsförderung und Prävention

Spiele für drinnen

By | 2017-12-07T13:50:58+00:00 Mittwoch, 6. Dezember 2017|

Julia passt heute auf ihren Sohn Joshua (4 Jahre) und das Nachbarskind Lena (5 Jahre) auf. Auch wenn Sie heute nicht mit den Kindern nach draussen gehen kann, will Julia, dass sich die beiden sinnvoll beschäftigen. Die Kita-Leiterin von Joshua hat Julia die Broschüre Bewegungstipps für Kinder mit den Eltern von 4-6 Jahre gegeben. In der Broschüre gibt es viele Spielideen. Für den Nachmittag hat Julia zwei davon ausgewählt.

Mit Luftballons jonglieren

Maedchen jongliert mit Ballon

©PAPRICA

Sie hat drei Ballone zum Jonglieren aufgeblasen. Joshua schnappt sich gleich einen Ballon und zeigt seiner Freundin, wie lange er jonglieren kann. Er stupst den Ballon immer wieder leicht an, sodass er in der Luft bleibt, ohne den Boden zu berühren. Lena schnappt sich ebenfalls einen Ballon und macht es ihm nach. Wer schafft es wohl länger? Es geht nicht lange und sie entwickeln neue Regeln:

  • Ballon nur mit dem Kopf anstupsen
  • Ballon nur mit dem Handrücken jonglieren
  • Ballon anstupsen und einmal drehen und wieder anstupsen
  • Zusammen einen Ballon versuchen in der Luft zu halten und abwechselnd anstupsen

Auch wenn das Spielen mit dem Ballon viel Spass macht,  bekommen die zwei Lust auf etwas Neues.

Sich verkleiden und Geschichten erfinden

Bewegungstipp Maedchen verkleidet sich und erfindet Geschichten

©PAPRICA

«Schaut doch mal in unsere Verkleidungskiste.» rät Mutter Julia den beiden. In dieser Kiste bewahrt sie alte Kleider von der Familie auf. Neben den Kleidern sind auch Tücher, Hüte, Brillen und Schuhe in der Truhe. Kaum ist der Deckel offen, wühlen Joshua und Lena eifrig in der Kiste. Sie sind fasziniert von all den Schätzen. Es geht nicht lange und beide haben die Welt um sich herum vergessen. Sie sind jetzt Ritter und Prinzessin.

Julia freut sich, dass die Spielideen aus der Broschüre Bewegungstipps für Kinder mit den Eltern von 4-6 Jahre bei den Kindern so gut ankommen.

Bewegungstipps Broschüren kostenlos bestellen

Diese Bewegungstipps gibt es für Kinder im Alter von 0-6 Jahre:

Laden Sie die Broschüren herunter und probieren Sie die Spiele aus. Sie können die Broschüren auch kostenlos bei uns bestellen. Die Tipps gibt es neben Deutsch in folgenden Sprachen: Französisch, Italienisch, Albanisch, Arabisch, Spanisch, Portugiesisch und Serbokroatisch. Die fremdsprachigen Broschüren stellen wir Ihnen als Download auf Anfrage zur Verfügung.

Broschüren in allen Sprachen kostenlos bestellen

Abonnieren Sie jetzt unsere Tipps

Profitieren Sie von weiteren einfachen und saisonalen Rezepten und Ausflugstipps in der Region.

Für die Zukunft lernen – gesund und nachhaltig lehren

By | 2017-11-23T12:01:59+00:00 Donnerstag, 23. November 2017|

Die Netzwerktagung des Schulnetz21-TG ist dieses Jahr zusammen mit der Jahreskonferenz der Thurgauer Sekundarschullehrkräfte SEK I am 1. November 2017 durchgeführt worden.

Was benötigen Sie, um sich gesund zu fühlen?

Schulleiter Bernhard Gertsch, Lehrer Patrick Benz und der Fachexperte Peter Welti diskutierten in der Podiumsdiskussion mit dem Meteorologen Thomas Bucheli und dem Wissenschaftler Martin Hafen über gesunde Lehrpersonen und den Stellenwert von Gesundheitsförderung und Prävention in der Schule.

Gesundheitsförderung bedeutet im Schulalltag nicht nur Bewegungsförderung oder gesunde Ernährung. Auch die Konfliktkultur im Lehrerteam oder die Diskussion um einen sinnhaften Umgang mit digitalen Medien gehört dazu.

Mit freundlicher Genehmigung von Martin Hafen:

Unser Angebot

Das Schulnetz21-TG unterstützt und berät die Schulen dabei, Gesundheitsförderung und Nachhaltige Entwicklung im Schulalltag mitzudenken und als Selbstverständnis mit möglichst geringen Ressourcen und chancengerecht umzusetzen.

Gespräch vereinbaren

Preiselbeeren-Marroni-Schmaus

By | 2017-11-21T07:18:44+00:00 Freitag, 17. November 2017|

«Mama, du musst noch die Salatsauce machen, schnell! Der Teig mit Marroni ist gleich fertig», drängt Melanie ihre Mutter und wendet ihren gespannten Blick nicht vom Ofen ab. «Melanie, die Sauce ist schon lange fertig. Ihr könnt euch setzen», entgegnet Julia ihrer Tochter und lacht.

Bei Müllers gibt es heute gemischten Salat und dazu Buchteln (Brötchen) mit einer Preiselbeeren-Marroni-Füllung. Nachdem Joshua den Teig geknetet hat und Melanie und ihre Mutter die einzelnen Teigbälle mit der Preiselbeeren-Marroni-Mischung gefüllt haben, warten sie nun bis das Brot endlich fertig ist. Marroni haben gerade Saison und sind durch ihre leichte Süsse bei Kindern sehr beliebt.

Zum Rezept

Abonnieren Sie jetzt unsere Tipps

Profitieren Sie von weiteren einfachen und saisonalen Rezepten und Ausflugstipps in der Region.

Alkohol-Testkäufe 2016: Jedes dritte alkoholische Getränk unerlaubt verkauft

By | 2017-11-14T16:30:36+00:00 Dienstag, 14. November 2017|

Der Verkauf von Bier und Wein an unter 16-Jährige sowie von Spirituosen an unter 18-Jährige ist gesetzlich verboten. Dieses Verbot wird aber immer wieder umgangen. Dies zeigt auch die Auswertung der Alkohol-Testkäufe 2016. Bei den rund 8‘500 durchgeführten Testkäufen wurde in 32% aller Fälle alkoholische Getränke verkauft, obwohl die Testkäufer/innen die gesetzliche Alterslimite dafür nicht erfüllten.

Prävention durch Sensibilisierung und Schulung

Testkäufe dienen in erster Linie der Prävention, indem das Personal für das Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken an unter 16- bzw. unter 18-Jährige sensibilisiert wird. Da eine entsprechende Rechtsgrundlage fehlt, dürfen Testkaufergebnisse derzeit nicht strafrechtlich verwendet werden und haben somit keine Bussen zur Folge. Verwaltungsmassnahmen, wie zum Beispiel ein Patententzug, sind jedoch möglich.

Thurgauer Gemeinden erhalten finanzielle Unterstützung

Im Kanton Thurgau sind die Gemeinden für die Durchsetzung der Jugendschutzbestimmungen verantwortlich. Die Perspektive Thurgau stellt ihnen kostenlos «CheckPoint»-Jugendschutzmaterial zur Verfügung. Das Amt für Gesundheit Kanton Thurgau leistet einen Finanzierungsbeitrag an die Gemeinden, welche Testkäufe mit dem Blauen Kreuz durchführen.

Werden Sie aktiv

Jetzt für Testkäufe anmelden

Bild  © Tisato & Sulzer GmbH

Tele TOP-Beitrag vom 27. Oktober 2017

By | 2017-10-31T12:56:33+00:00 Donnerstag, 2. November 2017|

Weitere Informationen

Im Beratungsgespräch geht es darum, Ihre Fragen zu klären und Ihr Infektionsrisiko einzuschätzen. Für den HIV- und den Syphilis-Test entnehmen wir Ihnen Blut aus der Fingerkuppe. Nach 20 Minuten wird Ihnen das Resultat mitgeteilt. Der Test inkl. Beratungsgespräch dauert ca. 30 Minuten.

Erhalte ich das Resultat schriftlich?
Auf Ihren Wunsch stellen wir Ihnen eine schriftliche Testbestätigung aus. Dazu benötigen wir Ihren amtlichen Ausweis. Diese Bestätigung ist kostenfrei.

HIV und Syphilis-Schnelltest kombiniert: CHF 80
HIV-Schnelltest: CHF 60
Syphilis-Schnelltest: CHF 30

Wir akzeptieren nur Barzahlung, um Ihre Anonymität zu wahren.

Test ohne Voranmeldung (Walk-in)
Kommen Sie spontan vorbei und lassen Sie sich testen und beraten.

  • Jeden Mittwoch, 15:00-18:30 Uhr

  • Büro 10, Schützenstrasse 15, Weinfelden

Ausnahmen: am Mittwoch 01. November 2017 findet kein Walk-in statt

Terminvereinbarung
HIV- und Syphilis-Tests sind von Montag bis Freitag zu Bürozeiten (08:00-17:00 Uhr) möglich. Bitte vereinbaren Sie vorgängig einen Termin per E-Mail oder Telefon (071 626 02 02).

Warum einen HIV-Schnelltest durchführen?
Ein HIV-Test am Anfang einer neuen Beziehung, nach einer Risikosituation (z. B. ungeschützter Geschlechtsverkehr) bringt Klarheit und Sicherheit.

Wann ist ein HIV-Schnelltest möglich?
Der HIV-Test ist 12 Wochen nach einer Risikosituation aussagekräftig. Ein erster Test ist bereits nach 15 Tagen möglich. Dieser muss jedoch nach 12 Wochen wiederholt werden, um ein definitives Resultat anzuzeigen. Bei Fragen zum Testzeitpunkt beraten wir Sie vorgängig gerne per E-Mail oder Telefon (071 626 02 02).

Für wen ist ein Syphilis-Schnelltest sinnvoll?
Laut der Statistik sind Männer häufiger von Syphilis betroffen als Frauen. Männer die Sex mit Männern haben, Sexarbeitende, ihre Kunden und Personen mit häufig wechselnden Sexualpartner/innen sind am häufigsten betroffen.

Was soll beim Syphilis-Schnelltest beachtet werden?
Der Syphilis-Schnelltest ist für Personen geeignet, welche bisher noch nicht an Syphilis erkrankt sind, da der Schnelltest nicht zwischen einer aktuellen oder einer früheren durchgemachten Infektion unterscheiden kann.

Als Schatzsucher den Wald entdecken

By | 2017-11-03T11:52:27+00:00 Freitag, 3. November 2017|

Die 7-jährige Melanie rennt freudestrahlend auf ihren Vater zu. «Schau mal Papa, was für einen Ast ich gefunden habe!» Begeistert zieht Melanie ihn in Richtung des Fundes. «Schau er sieht aus wie ein Drachen». «Ja, da hast du recht, aber für unser Mobile ist dieser Ast viel zu gross.
Melanie und ihr Vater sind gemeinsam im Wald als Schatzsucher unterwegs. Sie suchen bunte Blätter, Tannenzapfen, Federn und einen Ast, um Zuhause ein einfaches Mobile zu basteln.

Bastelanleitung Mobile mit Naturmaterial

  1. Sammeln Sie gemeinsam mit Ihrem Kind schöne Naturschätze im Wald.
  2. Trocknen Sie die Blätter ein bis zwei Tage in einem dicken Buch.
  3. Lassen Sie Ihr Kind die Sachen fürs Mobile nebeneinander legen, so wie sie später an den Ast gehängt werden sollen. Tipp: Schauen Sie am Ende, dass das Gewicht gleichmässig verteilt ist.
  4. Befestigen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Fundstücke mit einem dicken Faden am Ast.
  5. Legen Sie die Mitte des Astes auf den Zeigefinger und schauen Sie, ob der Ast ruhig liegen bleibt. Wenn er kippt, verschieben Sie den Finger bis der Ast im Gleichgewicht ist. An diesem Ort den Aufhängefaden fürs Mobile befestigen.

Benötigtes Material:

  • Fundstücke aus dem Wald
  • Ast für das Mobile-Gerüst
  • Dicker Faden

Abonnieren Sie jetzt unsere Tipps

Profitieren Sie von weiteren einfachen und saisonalen Rezepten und Ausflugstipps in der Region.

Glücksspiel kann süchtig machen – Sensibilisierungskampagne Glücksspielsucht

By | 2017-11-10T08:43:29+00:00 Dienstag, 24. Oktober 2017|

Vom 23. Oktober bis 18. November 2017 begegnet der Thurgauer Bevölkerung in Bussen und an Tankstellen das Thema Glücksspielsucht. Über die Bildschirme von PassengerTV und GasstationTV machen Kurzclips darauf aufmerksam, dass Glücksspiele süchtig machen können.

Eine relativ unbekannte Sucht

Wer an Sucht denkt, dem fallen als erstes illegale Substanzen oder Alkohol ein. Verhaltenssüchte wie die Glücksspielsucht sind weniger bekannt. Für Betroffene zeigen sich die Folgen einer Glücksspielsucht jedoch ähnlich wie bei einer substanzgebundenen Sucht: körperliche wie psychische Beeinträchtigung, soziale Beziehungen und das Berufsleben werden negativ beeinflusst. Hinzu kommt ein oft gravierender finanzieller Schaden.

Die Perspektive Thurgau bietet Betroffenen und Angehörigen von Glücksspielsucht Beratung und Unterstützung.

Sehen Sie sich das Video (www.gluecksspiel-tg.ch) an und erhalten Sie Tipps zum Umgang mit dem Glücksspiel.

Windrädliweg in Lütisburg/Tufertschwil

By | 2017-10-19T14:37:28+00:00 Donnerstag, 19. Oktober 2017|

«Das ist bestimmt ein Schreiner. Der hat einen Hobel in seiner Hand», sagt Melanie zu Ihrem Vater Michael. Er nimmt die Hand von der Tafel, auf welcher «Bauschreiner» steht. Sein Sohn Joshua schaut ihn fragend an: «Was ist ein Hobel, Papa?». Michael treibt das Windrad an und erklärt ihm, was der Schreiner da gerade macht.

Familie Müller ist gerade auf dem Windrädliweg in Lütisburg SG unterwegs und macht einen Spaziergang. Der Weg bietet drei Routen, welche zwischen einer bis maximal drei Stunden dauern, wobei die einstündige Route sogar mit dem Kinderwagen möglich ist. Sollten die Kinder nach dem Spaziergang noch Engergie haben, empfehlen wir einen Abschluss beim Hotel Rössli in Tufertswil. Eltern können dort im Garten einen Kaffee trinken und die Kinder haben einen riesigen Spielplatz, auf dem sie sich austoben können.

Der Weg ist von Mitte März bis Mitte November geöffnet.

Weitere Infos zum Windrädliweg

Abonnieren Sie jetzt unserer Tipps

Profitieren Sie von weiteren einfachen und saisonalen Rezepten und Ausflugstipps in der Region.

Znünibrötli fragt nach: «Wie geht’s Dir?»

By | 2017-10-09T13:15:13+00:00 Montag, 9. Oktober 2017|

Thurgauer Bäckereien stellen ihren Kundinnen und Kunden die simple Frage «Wie geht’s Dir?». Mit den Fähnchen im Znünibrötchen regen sie dazu an, über das Wohlbefinden zu sprechen. Damit unterstützen sie die Kampagne «Wie geht’s Dir?», welche anlässlich des Internationalen Tages der Psychischen Gesundheit (10.10.2017) auch im Kanton Thurgau umgesetzt wird. Dieses Jahr mit dem Schwerpunkt Psychische Gesundheit in der Familie.

Die Bäckereien Königsbeck in Zihlschlacht, Dä Beck Strassmann in Weinfelden und der Sonnebeck in Frauenfeld verkaufen am Dienstag, 10. Oktober 2017 ihre Brötchen mit einem «Wie geht’s Dir?» Fähnchen an zehn Standorten. Damit richtet sich die Frage nach dem Wohlergehen an über 3000 Einwohnerinnen und Einwohner im Kanton Thurgau. Nebst den Bäckereien wurden die 80 Thurgauer Gemeinden und über 550 Coiffeur- und Kosmetikgeschäfte angeschrieben, ihren Kundinnen und Kunden Broschüren und Schöggeli anzubieten.

Die Frage «Wie geht’s Dir?» wird fast schon automatisch gestellt. Bei sichtbaren körperlichen Problemen meinen wir es ernst: Wir wollen wirklich wissen, wie es geht und haben keine Scheu nachzufragen. Geht es um die Psyche, haben wir grössere Schwierigkeiten über Befindlichkeiten zu sprechen, da es häufig tabubehaftet ist. Je früher jedoch die Not einer Person erkannt und angesprochen wird, desto eher kann unterstützt werden. Aus diesem Grund ist das Gespräch suchen, nachfragen, hinhören und Hilfe anbieten so wichtig.

Psychische Erkrankungen in allen Familien
Psychische Erkrankungen sind häufig, vielfältig und behandelbar. Genau wie bei körperlichen Krankheiten gibt es eine Vielzahl verschiedener psychischer Erkrankungen, die sich beim einzelnen Menschen unterschiedlich zeigen und auswirken. Psychische Erkrankungen können alle treffen, ob nun Eltern oder Kinder psychisch erkrankt sind: Betroffene Familien sind im Alltag stark gefordert und brauchen Unterstützung.

Darüber sprechen hilft
Manche Eltern möchten ihr Kind schonen und vermeiden es, mit ihm über die psychischen Probleme zu sprechen. Dem Kind ist damit kein Dienst erwiesen. Kinder spüren, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät, sei es bei sich selbst, bei Mutter, Vater oder bei einem Geschwister. Sie können das nicht alleine verarbeiten. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen über die Erkrankung sprechen und sie darin unterstützen, einen Umgang damit zu finden.

Kampagne entwickelt sich weiter
Die Kampagne «Wie geht’s Dir?» trägt zur Entstigmatisierung von psychischen Erkrankungen bei, sensibilisiert für das Thema und ermutigt dazu, im Alltag über psychische Probleme zu sprechen. Sie geht im Kanton Thurgau ins dritte Jahr – diesmal mit dem Schwerpunkt «Psychische Gesundheit in der Familie». Für Eltern und Bezugspersonen bietet die Kampagne Anregungen und Gesprächstipps.

 

Birnenquark mit Schönheitsfehlern

By | 2017-10-30T12:14:42+00:00 Donnerstag, 5. Oktober 2017|

«Ich will die komische Birne aber nicht essen.», beschwert sich Joshua bei seiner Mutter Julia und legt sie wieder zurück auf den Teller. Die Birne auf Joshuas Teller hat ein paar braune Stellen. «Joshua, was sollen wir denn jetzt mit dieser Birne machen?» – «Wegwerfen». Daraufhin erklärt Julia Ihrem Sohn, dass ein grosser Teil der Birne immer noch essbar und lecker ist. «Erst wenn sie komisch riecht oder schimmelt, müssen wir sie wegwerfen». Sie nimmt die Birne und schneidet die braune Stelle weg. «Joshua, bitte bring mir den Honig. Dann machen wir zusammen einen leckeren Birnenquark zum Zvieri».

Julia hat öfters Lebensmittel, welche nicht mehr top aussehen. Manchmal vergisst sie Früchte zu essen. Oder sie kauft zu viel ein. Auch hat sie Jogurts im Kühlschrank, welche bereits abgelaufen sind. Oft schmeisst sie diese dann einfach weg. Diese Woche hat sie in einem Magazin gelesen, dass in der Schweiz jährlich zwei Millionen Tonnen Lebensmittel, welche eigentlich noch gut sind, weggeworfen werden. Fast die Hälfte dieser Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht. Julia hat sich informiert, was sie machen kann um weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen.

Nur so viel einkaufen, wie nötig ist

Bevor Julia einkaufen geht, schaut sie zuhause nach, was sie alles noch hat. Anschliessend überlegt sie sich, was es in den nächsten Tagen zu essen geben soll. Sie schreibt eine Einkaufsliste mit allen Zutaten, die sie braucht. Erst dann geht sie zum Einkaufen.

Reste verwerten

Wieder mal sind die Bananen mehr braun als gelb und matschig statt fest. Julia entfernt die Schale und gibt sie zusammen mit Milch in ein Gefäss. Mit dem Stabmixer zaubert sie daraus feine Bananenmilch. Manchmal fällt es Julia nicht so leicht eine Idee zu finden, was sie mit Essensresten oder nicht mehr so schönen Lebensmittel anfangen soll. Für den Anfang orientiert sie sich an einer Rezeptsammlung zur Resteverwertung.

Haltbarkeit prüfen

Julia bereitet für das Abendessen ein Birchermüesli zu. Beim Öffnen des Jogurts fällt ihr auf, dass es bereits abgelaufen ist. Auf Jogurts steht vor dem Datum «Mindestens haltbar bis». Das bedeutet, dass das Jogurt mindestens bis zu diesem Datum noch geniessbar ist, aber auch über dieses Datum hinaus. Bevor sie das Jogurt für das Birchermüesli verwendet, prüft sie ob es noch wie gewohnt aussieht und schmeckt.

Abonnieren Sie jetzt unsere Tipps

Profitieren Sie von weiteren einfachen und saisonalen Rezepten und Ausflugstipps in der Region.