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HIV-Test @Home

By |2018-11-28T10:49:29+00:00Montag, 3. Dezember 2018|

Noch anonymer geht es kaum. Innerhalb von zehn Minuten gibt der HIV-Selbsttest zu Hause Gewissheit, ob man sich mit dem HI-Virus angesteckt hat. Dieser einfache Selbsttest hat den Vorteil einer niederschwelligen HIV-Prävention. Die Fachpersonen der Perspektive Thurgau beraten bei Anwendungsfragen und im Umgang mit dem Ergebnis.

Die Gründe, weswegen ein HIV-Test durchgeführt wird, sind sehr unterschiedlich. Einige machen den Test, weil sie in einer neuen Partnerschaft sind und sich vor dem ersten ungeschützten Geschlechtsverkehr testen möchten. Andere wünschen nach ungeschütztem Sex mit einem Gelegenheitskontakt Gewissheit.

HIV-Selbsttest für Zuhause
Seit kurzem gibt es den HIV-Selbsttest für die einfache Anwendung zu Hause. Dieser kann auf der Beratungsstelle in Weinfelden gekauft oder online bestellt werden. Die Angebotsleiterin der HIV/STI[1] Prävention, Laura Spiri, sieht dies als wichtige zusätzliche Möglichkeit der HIV-Prävention. «Ich kann mir vorstellen, dass für einige bereits unser anonymes Testangebot eine grosse Hürde darstellt. Ein HIV-Test, welcher selbständig Zuhause durchgeführt wird, umgeht diese Hemmschwelle.» Frau Spiri hat aufgrund des HIV-Selbsttest keine Bedenken, dass das Testangebot der Fachstelle nicht mehr genutzt wird. Im Gegenteil «Viele schätzen das individuelle Beratungsgespräch, um ihre Fragen mit einer Fachperson zu besprechen.»

Testangebot im Thurgau
Die Perspektive Thurgau berät Personen aus dem Kanton Thurgau zum Thema sexuell übertragbare Infektionen. Auf der anerkannten Teststelle in Weinfelden werden anonyme HIV- und Syphilis-Tests inkl. Beratungen durchgeführt. Im letzten Jahr haben sich 170 Personen bei der Perspektive Thurgau auf HIV und oder Syphilis getestet. Der grösste Teil der Test fällt negativ aus, d.h. HIV/Syphilis wird nicht nachgewiesen. Bei einem positiven Ergebnis werden die Klienten für die Behandlung an Spezialisten weiterverwiesen. Das anonyme Testangebot ist für viele ein Vorteil, weil sie sich so beim Hausarzt oder bei der Krankenkasse nicht rechtfertigen müssen.

[1] STI = sexually transmitted infections; sexuell übertragbare Infektionen

Verkauf HIV-Selbsttest

Der Exacto®-Selbsttest ist ein HIV-Test für die einfache und zuverlässige Anwendung Zuhause und kann frühestens 12 Wochen nach einem Risikokontakt angewendet werden, um ein zuverlässiges Resultat zu erhalten.

Der Exacto®-Selbsttest kann auf der Teststelle in Weinfelden, Schützenstrasse 15 jeweils am Mittwoch, 15:00-18:30 Uhr gekauft oder online bestellt werden.

Kosten
Exacto® HIV-Selbsttest      CHF 25.00 (bei Abholung Barzahlung)
Versandgebühren               +CHF 7.00 (B-Post) / +CHF 9.00 (A-Post)

Manipulation in der Beratung

By |2018-11-20T11:42:12+00:00Dienstag, 20. November 2018|

Das Schulnetz21-TG der Perspektive Thurgau und der Vorstand der Thurgauer Konferenz der Heilpädagogischen Lehrpersonen TKHL haben am 14.11.2018 zur Jahrestagung eingeladen.

Das Thema «Manipulation in der Beratung» stand neben den Themen Nachhaltigkeit und Gesundheitsförderung in der Schule im Zentrum und regt an, mit Humor und Tiefgang einen Aspekt des Schulalltags zu betrachten. Die Teilnehmenden genossen die interaktive und fachwissenschaftlichen Beiträge, angereichert durch Kultur und Kulinarik.

Hier das Interview mit dem Referenten Thomas Brandenberger, diplomierter Arbeits- und Organisations Psychologe FH und die Präsentation.

Wir manipulieren doch alle ein bisschen
Ist es unmoralisch, jemanden im Gespräch zu manipulieren? Manipulation im schulischen Kontext war der Fokus der Netzwerktagung «Schulnetz21-TG» der Perspektive Thurgau, welche zusammen mit der Jahreskonferenz der Thurgauer Heilpädagogischer Lehrpersonen in Aadorf, am 14. November 2018 stattfand.
Yves Grünwald, Perspektive Thurgau

Manipulation ist per Definition die verdeckte Beeinflussung zum eigenen Nutzen. Im schulischen Alltag kann Manipulation durchaus Mittel zum Zweck sein. Doch wann ist sie unmoralisch? Gibt es überhaupt eine vertretbare Anwendung von Manipulation im Umgang mit Schülerinnen und Schülern oder deren Eltern? Thomas Brandenberger, Referent an der Konferenz, hat die Anwendung von Manipulation durchleuchtet.

Herr Brandenberger, wo liegt der Unterschied von Erziehung und Manipulation?
Erziehung hat beinahe immer einen manipulativen Charakter, da es sich faktisch um ein Machtgefälle zwischen einem erwachsenen Menschen und einem Kind handelt. Vielfach will die Erziehende Person das Kind zu etwas veranlassen. So lange es wohlwollend und anregend gemeint ist, kann Manipulation in der Erziehung durchaus etwas Positives sein. Es stellt sich die Frage, mit welchen Anreizen in der Erziehung gearbeitet wird. Ist es zum Beispiel das Ziel durch Belohnung etwas zu erreichen oder durch Bestrafung etwas zu verhindern. Beides ist manipulativ – das Eine positiv, das Andere negativ. So lange achtsam mit dem Kind umgegangen wird, kann Manipulation auch etwas Gutes sein.

Dürfen Lehrpersonen aus Ihrer Sicht manipulieren? Gibt es «gute» Manipulation, weil beispielsweise von einem Entwicklungsmodell für das Kind ausgegangen wird?
Die Frage erübrigt sich, denn wir machen es sowieso. Wenn ich das Kind positiv affirmiere und versuche, es in eine Richtung zu bringen, in dem ich Talente und Potenziale des Kindes sehe, kann man von „guter“ Manipulation sprechen. Wichtig ist dabei, dass ich mit ihm offen kommuniziere und erkläre, was auf das Kind zukommt. So könnte man eher von Motivation sprechen, was immer noch eine Manipulation ist, wenn auch eine positive und in der Gesellschaft akzeptierte Form.

Was macht gute Pädagogik aus? Wie sollen schulische Mitarbeitende Kinder und Jugendliche  beraten?
Ich denke, ein wichtiger Punkt ist die Qualität der Beziehungsgestaltung. Wir alle sind emotionale Wesen. Je nachdem wie es mir geht, nehme ich die Welt und die Beziehungen zu anderen so oder so wahr. Das Eingehen auf die Bedürfnisse des Kindes und der Respekt gegenüber der Gefühlswelt ist ein wichtiger Faktor guter Pädagogik. Obwohl die Erziehung vor allem Sache der Eltern ist, gehören das Vermitteln von Werten, Haltungen und Moralvorstellungen gegenüber Mensch und Umwelt auch in die Pädagogik. Positive Sichtweisen und Optimismus zu vermitteln ist ein weiteres Element, dass zur Selbstwirksamkeit führt, die weiter für das Erleben in der Gruppe und für die Zugehörigkeit wichtig ist. 

Sollen wir unsere Kinder bezüglich Manipulation (u.a. FakeNews) trainieren?
Trainieren ist vielleicht das falsche Wort. In Kontakt sein, Zeit nehmen, aufklären und nachfragen sind hier wohl viel wirksamer. Mit dem Kind darüber sprechen, was alles in den News manipuliert sein kann und wie man Bildern und Sprache nicht immer glauben kann. Das Kind auch zu kritischer Reflektion und zirkulärem Denken anzuregen sind wohl die wirksamsten Elemente.

10 Schritte für die psychische Gesundheit

By |2018-10-22T15:06:58+00:00Montag, 22. Oktober 2018|

Die «10 Schritte für die psychische Gesundheit» bieten Impulse und Anregungen, um das psychische Wohlbefinden zu stärken, ein positives Lebensgefühl zu fördern und im Alltag in Balance zu bleiben.

Bestellen Sie kostenlos die Plakate «10 Schritten für die psychische Gesundheit» und hängen Sie diese für jedermann sichtbar am Empfang, am stillen Örtchen, in der Cafeteria, im Pausenraum oder gleich überall auf.

Die Kleinplakate im Format A3 sind in zwei Varianten verfügbar:

10 Schritte für Ihre psychische Gesundheit Plakat 8-er-Bahn der Gefühle

Zur Materialbestellung

HIV-Test ab 6 Wochen aussagekräftig

By |2018-10-24T13:41:15+00:00Montag, 22. Oktober 2018|

Neu liefert der HIV-Test 6 Wochen nach einem potenziellen Risiko ein zuverlässiges Resultat. Das heisst die Wartezeit von zuvor 12 Wochen wird halbiert. Dies gilt für die HIV-Labortests und für die HIV-Schnelltests der 4. Generation. Ein HIV-Labor- oder Schnelltest sucht nach HIV-Antigenen und HIV-Antikörpern, um eine Infektion festzustellen oder auszuschliessen. Die Reduktion der Wartezeit hat die Eidgenössische Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) im Oktober 2018 in ihrer Empfehlung veröffentlicht. Eine kürzere Wartezeit führt dazu, dass HIV-Diagnosen frühzeitig erkannt und zeitnah behandelt werden. Somit wird das Übertragungsrisiko reduziert.

Der HIV-Selbsttest zur Eigenanwendung ist von dieser Empfehlung ausgeschlossen. Der Test zur Selbstanwendung ist seit dem 19. Juni 2018 in der Schweiz zugelassen. Bei den HIV-Heimtests handelt es sich um einen Test der 3. Generation mit einer Wartezeit von 12 Wochen. Die Wartezeit hat keinen Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit des Tests. Denn alle HIV-Tests (Labortest, Schnelltest oder Selbsttest) sind 99.9% zuverlässig.

Auf unserer Teststelle in Weinfelden führen wir HIV-Schnelltests der 4. Generation durch. Dazu beraten wir Sie gerne per Mail oder Telefon (071 626 02 02).

Weitere Informationen zu unserem Angebot

«Jetzt falled d’Blättli wieder»

By |2018-09-25T10:11:41+00:00Mittwoch, 3. Oktober 2018|

Kennen Sie das Kinderlied «Jetzt falled d Blättli wieder, dä Summer isch verbie»? Nicht nur Blätter, auch Nüsse, Kastanien, Eicheln, Früchte etc. fallen im Herbst vom Baum und können entdeckt werden.

Für Kinder ist ein Ausflug in den Wald oder in einen Park abenteuerlich und spannend. Durch raschelnde Blätter laufen, auf Baumstämmen balancieren, über unebenen Waldboden gehen, das macht Spass und es gibt viele Sachen aus der Natur zu finden, mit denen es sich wunderbar spielen, basteln oder dekorieren lässt.

  • Gehen Sie mit Ihrem Kind in einen Park, in den Wald oder in den Garten.
  • Lassen Sie ihm Zeit, die Umgebung zu erkunden und zeigen Sie ihm, was es alles zu entdecken gibt.
  • Mit einer Tasche versehen, können Sie Ihr Kind auf die Suche schicken. Es kann darin mitnehmen, was ihm gefällt.
  • Geben Sie ihm Zuhause die Möglichkeit, seine Fundstücke aufzubewahren, sei es auf einem Kartonteller auf dem Balkon oder vor der Haustüre. Schauen Sie mit ihm die Schätze an, vielleicht können Sie mit dem Kind etwas daraus basteln, möglicherweise spielt ihr Kind einfach so damit oder Sie beobachten gar, dass die Nuss oder die Kastanie bewohnt ist.
  • Ihr Kind kann Blätter, Rindenstücke, leere Schneckenhäuser etc. an einem Draht zu einer Girlande aufziehen.
  • Eichel- oder Buchenschalen auf die Finger gesteckt werden zu Hütchen. Malen Sie oder das Kind Augen und Mund auf die Fingerbeere, so entstehen lustige Zwerge.
  • Legen Sie über ein getrocknetes Blatt ein Zeichenpapier, schraffiert ihr Kind mit Bleistift oder Wachsfarbe darüber, erscheint – wie durch Zauberhand – das Blatt auf der vorderen Seite.

Achtung: Zecken sind immer noch aktiv, ziehen Sie ihrem Kind darum lange Hosen und ein langes Shirt an. Suchen Sie es abends nach Zecken ab.

Info zu Zecken und von Zecken übertragbare Krankheiten

Kinderlied «Jetzt falled d’Blättli wieder»

  1. Jetzt fallet d’Blettli wieder,
    de Summer isch verbii.
    Und d‘ Schwälbli flüüged alli furt,
    mir wüssed nid wohii.
  2. Und leer sind alli Fälder
    und d‘ Blüemli schlafed bald.
    Und stiller wird’s im ganze Land
    und einsam staht de Wald.
  3. Kein Summervogel tanzet,
    es isch scho chalt und rau.
    Und d‘ Sunne hät en Schleier aa
    vo Näbel dick und grau.
  4. Läb wohl du schöne Summer,
    du söttisch no nid gaa.
    Wänn d‘ über s‘ Jahr dänn wieder chunnsch,
    dänn sind mir alli froh.

Melodie

Aufnahmen und Mix, Jonas und MusiklabOhr, veröffentlicht von clixies

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Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

Von der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

By |2018-09-20T10:13:57+00:00Donnerstag, 20. September 2018|

Grosse Veränderungen
Eltern-werden bedeutet für die meisten Eltern eine sehr grosse Veränderung im Leben. Aus einer Paarbeziehung von oftmals zwei berufstätigen Personen wird eine Familie. Die Geburt eines Kindes bringt Veränderungen auf verschiedenen Ebenen mit sich: bspw. in der Partnerschaft, in der Freizeit, in der Schlafqualität, in der Verwandtschaft, im Freundeskreis und auch im Beruf.

Anders als noch vor 30 Jahren ist ein beachtlicher Anteil der Mütter in einem Teilzeitpensum tätig. Bei den Vätern sieht es anders aus. Zwischen Befragungsresultaten und der Realität zeigt sich ein völlig anderes Bild. In Befragungen gibt ein Grossteil der Väter an, vermehrt Zeit mit den Kindern verbringen zu wollen und das Arbeitspensum zu reduzieren. Tatsächlich in einem Teilzeitpensum arbeitet nur eine Minderheit der Väter und mit der Geburt der Kinder verbringen viele Väter vermehrt Zeit bei der Arbeit (Schröder, M. (2018)).

In unserem Beratungsalltag in der Paar-, Familien- und Jugendberatung sind Väter, die in einer Teilzeitanstellung arbeiten, auch klar eine Minderheit. Da treffen Beraterinnen und Berater oft sehr engagierte und erschöpfte Mütter von meist kleinen Kindern an, in deren Alltag Anerkennung und Wertschätzung oftmals eine Rarität darstellen.

Die teilweise daraus resultierende Müdigkeit und der Frust können die Beziehung zum Partner stark belasten. Eine belastete Paarbeziehung wiederum kann die Beziehung des Vaters zu den Kindern beeinträchtigen (z.B. Maternal Gatekeeping).

Beziehung braucht Zeit
Im Rahmen der Paar-, Familien- und Jugendberatungen – und oftmals gerade auch in Trennungsberatungen – berichten Eltern von mangelndem gegenseitigem Verständnis. Wir begegnen auf der einen Seite Familienväter, die gerade in der Kleinkindphase beruflich aufsteigen und nebenan Hobbies haben, die sie weiterhin pflegen möchten. Sie können teilweise nicht nachvollziehen, warum sich die Partnerin aus der Beziehung verabschiedet hat oder mehr Präsenz fordert. Auf der anderen Seite sitzen müde Mütter, die sich nach Pausen, Entlastung und Anerkennung sehnen.

Gegenseitiges Verständnis
Nutzt ein frischgebackener Vater die Gelegenheit, in die neue Rolle einzutauchen, mit dem Kind in Beziehung zu treten und im Haushalt mitanzupacken, kann dies einen positiven Einfluss auf verschiedenen Ebenen haben. Väter berichten dann beispielsweise davon, dass sie eine tiefere Beziehung zu ihrem Kind aufbauen können, von einer höheren Qualität in der Partnerschaft, von einer Entlastung der Mutter und der Einsicht, wie anstrengend und anspruchsvoll die Betreuungs- und Hausarbeit sein kann. Dies kann förderlich sein für das gegenseitige Verständnis und die Anerkennung davon, was in der intensiven Zeit mit den kleinen Kindern geleistet wird. Dies kann die Paarbeziehung und somit auch die Beziehung des Vaters zum Kind nachhaltig positiv beeinflussen.

Presseartikel «Die Männer haben Schiss» – Thurgauer Zeitung, vom 22.07.2018

Erfahren Sie hier mehr zu unserem Angebot

Beratungsangebot

Die Paar-, Familien- und Jugendberatung bietet eine Vielzahl an verschiedenen Beratungsangeboten und Dienstleistungen an.

Erfahren Sie hier mehr zu unserem Angebot

Gesundheitsförderliche Bewegungsempfehlungen für Frauen während und nach der Schwangerschaft

By |2018-09-14T10:37:02+00:00Freitag, 14. September 2018|

«Gesundheitsförderung Schweiz» hat erstmals nationale Empfehlungen zur Bewegung in der Schwangerschaft und nach der Geburt herausgegeben. Diese lehnen sich an die Bewegungsempfehlungen für die gesamte Bevölkerung an, haben aber Ihre Besonderheiten!

Grundsätzlich wird empfohlen:

  • Gesunden Frauen mit einer unkomplizierten Schwangerschaft sollen sich mindestens 2½ Stunden pro Woche in Form von Alltagsaktivitäten oder Sport mit mittlerer Intensität bewegen.
  • Nach der Geburt sollen Frauen sich mindestens 2½ Stunden pro Woche in Form von Alltagsaktivitäten oder Sport mit mindestens mittlerer Intensität bewegen. Alternativ können Frauen sich 1¼ Stunden mit hoher Intensität bewegen oder Sport treiben.

Sie möchten Genaueres über die Bewegungsempfehlungen wissen? Hier geht’s weiter.

Tipps & Tricks jetzt abonnieren!

By |2018-09-06T09:48:20+00:00Donnerstag, 6. September 2018|

Die praktischen und praxisnahen Tipps & Tricks unserer Mütter- und Väterberaterinnen können jetzt auch abonniert werden!

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Ich und mein neues Geschwisterchen

By |2018-08-29T14:41:48+00:00Mittwoch, 29. August 2018|

Strahlend und voller Stolz zeigen die meisten älteren Kinder ihr neugeborenes Geschwisterchen. Es ist sozusagen ihr Baby! Die Ankunft eines Geschwisterchens ist eine eindrückliche Veränderung im Leben, vor allem des Erstgeborenen. Es erlebt, dass die Aufmerksamkeit der Eltern plötzlich geteilt werden muss. Der gewohnte Tagesablauf wird auf den Kopf gestellt. Der Platz auf dem Schoss der Eltern ist besetzt, das Baby darf im Elternzimmer schlafen und wenn es weint, unterbrechen sie das Essen oder das gemeinsame Spiel und eilen davon. So können neben den positiven Gefühlen auch Verunsicherung, Wut oder Angst entstehen.

Mit folgenden Tipps erleichtern Sie Ihrem Erstgeborenen die Umstellung

  • Erzählen Sie dem Kind von der baldigen Ankunft eines Geschwisterchens, aber nicht zu früh, Kleinkinder haben kein Zeitverständnis.
  • Machen Sie Ihr Kind mit Babys bekannt. Besuchen Sie beispielsweise Freunde mit einem Baby, schauen Sie zusammen Bilderbücher an oder lassen sie sich beim Vorbereiten von Babyutensilien helfen.
  • Passen Sie Rituale und Abläufe schon einige Wochen vor der Geburt an. Zum Beispiel übernimmt der Papi das Einschlafritual oder das Kind bezieht schon jetzt das grössere Bett.
  • Beziehen Sie das ältere Kind in die Betreuung des Babys ein. Lassen Sie es helfen und loben Sie es für seine Unterstützung. Zum Beispiel beim Entsorgen der Windeln, beim Finken ausziehen oder beim Eincremen des Babys.
  • Fördern Sie die positiven Gefühle des Älteren für das Baby. Lassen Sie es das Kleine berühren, legen Sie sie zum Kuscheln nebeneinander ins Elternbett etc.
  • Loben und bestärken Sie das Kind positiv. Sagen Sie «du machst das wirklich schön vorsichtig», und nicht «pass auf, sei vorsichtig».
  • Benennen Sie auch negative Gefühle, zum Beispiel «Jetzt wollten wir doch das Buch anschauen und jetzt weint das Baby schon wieder, das ist jetzt aber mühsam» oder «Das Warten macht dich langsam wütend, das verstehe ich…», so lernt das Kind, dass auch diese Gefühle Berechtigung haben.
  • Nehmen Sie sich täglich Zeit für Einzelzuwendung, auch wenn das nur kurze Zeit möglich ist. Machen Sie etwas ganz alleine mit dem älteren Kind und zeigen Sie ihm, dass Sie die gemeinsame Zeit geniessen.

Wundern Sie sich nicht, wenn sich das Verhalten des Erstgeborenen ändert und gewähren Sie ihm die Zeit, um sich ebenfalls an die neue Situation zu gewöhnen.

Information

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Die Mütter-und Väterberaterinnen helfen Ihnen gerne weiter. Wir beraten Sie telefonisch, per E-Mail oder an einer Beratungsstelle in ihrer Nähe.

«quizzlen und gewinnen!»

By |2018-09-19T07:57:36+00:00Montag, 27. August 2018|

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