Babys und Kleinkinder sind auf den ständigen Kontakt zu uns Erwachsenen angewiesen.

Sie brauchen unsere Nähe, Geborgenheit und die Gewissheit, dass sie nicht alleine sind.

Wenn sie unruhig werden, helfen wir Ihnen mit der direkten Ansprache und Körperkontakt, ihre Gefühle wieder zu regulieren.

Das alles ist Ihnen vermutlich klar. Nichtsdestotrotz haben auch Sie Bedürfnisse, die erfüllt werden sollen.

Mit folgenden Tipps lernt Ihr Kind schrittweise sich etwas zu gedulden

Mit der Geburt eines Kindes ändert sich das Leben massiv. Gewohnheiten werden umgekrempelt und die eigenen Bedürfnisse hintenangestellt. Dennoch gibt es Situationen, in denen sich Ihr Baby gedulden muss. Doch das ist nicht einfach. Mit den nachfolgenden Tipps lernt Ihr Kind, mit diesen Situationen umzugehen:

  • Nehmen Sie Ihr Baby in Sicht- und Hörweite, damit Sie reagieren können, wenn es unruhig wird.
  • Legen Sie es, zum Beispiel wenn Sie duschen, auf eine Krabbeldecke oder auf ein Badetuch ins Bad und geben Sie ihm etwas Interessantes zum Spielen.
  • Versuchen Sie es, wenn es quengelt, mit einem aufmunternden Zurufen «Ich komme gleich» zu beruhigen. Wenn es schon lautstark schreit, erreichen Sie damit jedoch nichts mehr.
  • Reden oder singen Sie, wenn Sie nicht sichtbar sind, so hört Ihr Baby, dass Sie in der Nähe sind.
  • Beginnen Sie mit kurzen Sequenzen, so kann sich Ihr Baby schrittweise darauf einstellen.
  • Gehen Sie regelmässig vor, damit Ihr Kind den Ablauf kennen lernt, sich daran gewöhnen kann und mit der Zeit weiss, was auf es zukommt.
  • Sorgen Sie für eine Zeitinsel, wo Sie auftanken und die „kinderfreie“ Zeit geniessen können.

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