In den ersten Monaten auf dieser Welt, ist für Babys alles neu und ungewohnt. Sie erleben im Alltag viele aufregende «Übergänge», die von  Erwachsenen gar nicht mehr wahrgenommen werden, weil sie für sie ganz normal sind.

Für ein Baby ist es bereits aufregend wenn es z.B. hingelegt oder hochgenommen wird, wenn es vom Wachsein in den Schlaf finden soll, wenn es gewickelt oder angezogen wird. Diese Übergänge zu bewältigen ist für Babys eine Herausforderung und sie sind auf die Unterstützung ihrer Bezugspersonen angewiesen.

Mit folgenden Tipps können Sie Ihr Baby in Übergangssituationen unterstützen und begleiten



  • Erzählen Sie Ihrem Baby, was Sie gerade mit ihm machen und benennen Sie das Bedürfnis, das Sie bei ihm vermuten.
    Beispiel: «Ich ziehe Dir die Jacke an, die Hand geht durch den Ärmel…» oder «Ach, Du bist ja müde, jetzt trage ich Dich ein wenig …»



  • Gehen Sie immer gleich vor (Rituale). So kann Ihr Baby lernen und einordnen was mit ihm geschieht und wird mit der Zeit weniger aufgeregt sein.
    Zum Beispiel
    - «Wenn ich müde bin, werde ich zuerst gewiegt - hingelegt - dann wird ein Lied gesungen.»
    - «Wenn ich hungrig bin, wird mir ein Tuch umgelegt - werde ich auf den Arm genommen - an den Tisch gesetzt - gefüttert  - dann fühle ich mich wieder wohl.»
    - «Wenn ich auf den Wickelplatz gelegt werde, werde ich ausgezogen - gewaschen - und wieder angezogen.»
    - «Wenn ich auf die Krabbeldecke gelegt werde, ist es Zeit zum Spielen.»


Wie Rituale gestaltet werden können, lesen Sie in einem der nächsten Beiträge.

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