Gamen – wann wird’s zu viel?

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Gamen – wann wird’s zu viel?

Für krankhaften Mediengebrauch gibt es keine einheitliche Definition, denn die Formen von Abhängigkeit sind individuell: Kinder und Jugendliche können eigene und gesellschaftliche Defizite in der virtuellen Welt gut verschleiern. Doch Game-Sucht ist meist heilbar, wenn die Ursachen dafür bekannt sind

FRÜHZEICHEN BEI KRANKHAFTEM MEDIENGEBRAUCH:

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In der Familie beginnt es allgemein zu kriseln
  • Überhöhte Telefon- bzw. Providerrechnungen (sofern keine Flatrate)
  • Interesse an realer Geselligkeit lässt deutlich nach
  • Jeglicher Besuch wird lästig, weil man viel lieber am Computer sitzt
  • Schule bzw. Ausbildungs-/ Arbeitsplatz: Elan und Engagement lassen stark nach
  • Schlafstörungen bis zur Umkehr des Tag-und-Nacht-Rhythmus
  • Nicht mehr in die Familie integriert, eher Aussenseiter
  • Gefühl, von Freunden, Kollegen und der Familie nicht mehr verstanden zu werden

TYPEN VON PATHOLOGISCHEM MEDIENGEBRAUCH:

  • Pathologisches Online-Sex-Verhalten und Online-Pornografie
  • Pathologisches Chatten, E-Mail-Schicken, SMS- und MMS-Schicken
  • Pathologisches Online-Rollenspiel
  • Pathologisches Online-GlücksspielPathologisches Gamen mit Spielen hochaggressiven und destruktiven Inhalts (sogenannteEgo-Shooter-Spiele)
  • Pathologisches E-Mail-Checking und zwanghaft es Recherchieren im Internet
  • Pathologisches Kaufen und Ersteigern via Internet
  • Multiple Medienabhängigkeit

(Dies ist ein aktueller Themenbeitrag des Elternmagazin Fritz+Fränzi. Die Zeitschrift liegt bei allen Standorten der Perspektive Thurgau zum Lesen auf und ist an grösseren Kiosken erhältlich oder kann online bestellt werden: www.fritzundfraenzi.ch > Erschienene Ausgaben)

By | 2014-10-21T13:36:22+00:00 Dienstag, 21. Oktober 2014|