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Alkohol-Testkäufe 2016: Jedes dritte alkoholische Getränk unerlaubt verkauft

By | 2017-11-14T16:30:36+00:00 Dienstag, 14. November 2017|

Der Verkauf von Bier und Wein an unter 16-Jährige sowie von Spirituosen an unter 18-Jährige ist gesetzlich verboten. Dieses Verbot wird aber immer wieder umgangen. Dies zeigt auch die Auswertung der Alkohol-Testkäufe 2016. Bei den rund 8‘500 durchgeführten Testkäufen wurde in 32% aller Fälle alkoholische Getränke verkauft, obwohl die Testkäufer/innen die gesetzliche Alterslimite dafür nicht erfüllten.

Prävention durch Sensibilisierung und Schulung

Testkäufe dienen in erster Linie der Prävention, indem das Personal für das Verkaufsverbot von alkoholischen Getränken an unter 16- bzw. unter 18-Jährige sensibilisiert wird. Da eine entsprechende Rechtsgrundlage fehlt, dürfen Testkaufergebnisse derzeit nicht strafrechtlich verwendet werden und haben somit keine Bussen zur Folge. Verwaltungsmassnahmen, wie zum Beispiel ein Patententzug, sind jedoch möglich.

Thurgauer Gemeinden erhalten finanzielle Unterstützung

Im Kanton Thurgau sind die Gemeinden für die Durchsetzung der Jugendschutzbestimmungen verantwortlich. Die Perspektive Thurgau stellt ihnen kostenlos «CheckPoint»-Jugendschutzmaterial zur Verfügung. Das Amt für Gesundheit Kanton Thurgau leistet einen Finanzierungsbeitrag an die Gemeinden, welche Testkäufe mit dem Blauen Kreuz durchführen.

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Bild  © Tisato & Sulzer GmbH

Als Schatzsucher den Wald entdecken

By | 2017-11-03T11:52:27+00:00 Freitag, 3. November 2017|

Die 7-jährige Melanie rennt freudestrahlend auf ihren Vater zu. «Schau mal Papa, was für einen Ast ich gefunden habe!» Begeistert zieht Melanie ihn in Richtung des Fundes. «Schau er sieht aus wie ein Drachen». «Ja, da hast du recht, aber für unser Mobile ist dieser Ast viel zu gross.
Melanie und ihr Vater sind gemeinsam im Wald als Schatzsucher unterwegs. Sie suchen bunte Blätter, Tannenzapfen, Federn und einen Ast, um Zuhause ein einfaches Mobile zu basteln.

Bastelanleitung Mobile mit Naturmaterial

  1. Sammeln Sie gemeinsam mit Ihrem Kind schöne Naturschätze im Wald.
  2. Trocknen Sie die Blätter ein bis zwei Tage in einem dicken Buch.
  3. Lassen Sie Ihr Kind die Sachen fürs Mobile nebeneinander legen, so wie sie später an den Ast gehängt werden sollen. Tipp: Schauen Sie am Ende, dass das Gewicht gleichmässig verteilt ist.
  4. Befestigen Sie gemeinsam mit Ihrem Kind die Fundstücke mit einem dicken Faden am Ast.
  5. Legen Sie die Mitte des Astes auf den Zeigefinger und schauen Sie, ob der Ast ruhig liegen bleibt. Wenn er kippt, verschieben Sie den Finger bis der Ast im Gleichgewicht ist. An diesem Ort den Aufhängefaden fürs Mobile befestigen.

Benötigtes Material:

  • Fundstücke aus dem Wald
  • Ast für das Mobile-Gerüst
  • Dicker Faden

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Unter Männern: Kennst du deinen HIV Status?

By | 2017-10-17T12:39:46+00:00 Donnerstag, 12. Oktober 2017|

Im November 2017 bieten wir für Männer, die Sex mit Männern haben (MSM), gratis HIV-Tests auf der Fachstelle in Weinfelden an. Der HIV-Test kann jeweils mittwochs im Rahmen der Walk-in-Testung zwischen 15.00 und 18.30 Uhr ohne Voranmeldung oder nach telefonischer Terminvereinbarung gemacht werden.

Warum können sich Männer im Oktober kostenlos testen?

Die nationale Kampagne ‚Securion‘ motiviert Männer, die Sex mit Männern haben, im Oktober einen Monat kein Risiko einzugehen und Safer Sex zu praktizieren. Das Kondom bietet einen zuverlässigen Schutz, um sich vor HIV zu schützen. Weitere Schutzmöglichkeiten sind die Einnahme von PrEP, kein Analverkehr und eine exklusive, also sexuell treue Beziehung. Beim Sex mit HIV positiven Menschen, welche unter wirksamer Therapie sind (#undetectable) besteht kein Ansteckungsrisiko. Um Klarheit über seinen HIV-Status zu erhalten, motiviert Securion die Männer sich im November 2017 gratis auf HIV zu testen.

Warum ist es wichtig den HIV Status zu kennen?

Zu Beginn einer HIV Infektion sind die HI-Viren im Blut erhöht. Manche Personen haben zu diesem Zeitpunkt keine Symptome und merken daher nicht, dass sie sich angesteckt haben. Das führt dazu, dass sie beim ungeschützten Sex weitere Personen infizieren können. Wer seinen HIV Status kennt, kann entsprechend handeln und seine Sexpartner vor einer Ansteckung schützen.

Birnenquark mit Schönheitsfehlern

By | 2017-10-30T12:14:42+00:00 Donnerstag, 5. Oktober 2017|

«Ich will die komische Birne aber nicht essen.», beschwert sich Joshua bei seiner Mutter Julia und legt sie wieder zurück auf den Teller. Die Birne auf Joshuas Teller hat ein paar braune Stellen. «Joshua, was sollen wir denn jetzt mit dieser Birne machen?» – «Wegwerfen». Daraufhin erklärt Julia Ihrem Sohn, dass ein grosser Teil der Birne immer noch essbar und lecker ist. «Erst wenn sie komisch riecht oder schimmelt, müssen wir sie wegwerfen». Sie nimmt die Birne und schneidet die braune Stelle weg. «Joshua, bitte bring mir den Honig. Dann machen wir zusammen einen leckeren Birnenquark zum Zvieri».

Julia hat öfters Lebensmittel, welche nicht mehr top aussehen. Manchmal vergisst sie Früchte zu essen. Oder sie kauft zu viel ein. Auch hat sie Jogurts im Kühlschrank, welche bereits abgelaufen sind. Oft schmeisst sie diese dann einfach weg. Diese Woche hat sie in einem Magazin gelesen, dass in der Schweiz jährlich zwei Millionen Tonnen Lebensmittel, welche eigentlich noch gut sind, weggeworfen werden. Fast die Hälfte dieser Abfälle werden in Haushalten und der Gastronomie verursacht. Julia hat sich informiert, was sie machen kann um weniger Lebensmittel wegwerfen zu müssen.

Nur so viel einkaufen, wie nötig ist

Bevor Julia einkaufen geht, schaut sie zuhause nach, was sie alles noch hat. Anschliessend überlegt sie sich, was es in den nächsten Tagen zu essen geben soll. Sie schreibt eine Einkaufsliste mit allen Zutaten, die sie braucht. Erst dann geht sie zum Einkaufen.

Reste verwerten

Wieder mal sind die Bananen mehr braun als gelb und matschig statt fest. Julia entfernt die Schale und gibt sie zusammen mit Milch in ein Gefäss. Mit dem Stabmixer zaubert sie daraus feine Bananenmilch. Manchmal fällt es Julia nicht so leicht eine Idee zu finden, was sie mit Essensresten oder nicht mehr so schönen Lebensmittel anfangen soll. Für den Anfang orientiert sie sich an einer Rezeptsammlung zur Resteverwertung.

Haltbarkeit prüfen

Julia bereitet für das Abendessen ein Birchermüesli zu. Beim Öffnen des Jogurts fällt ihr auf, dass es bereits abgelaufen ist. Auf Jogurts steht vor dem Datum «Mindestens haltbar bis». Das bedeutet, dass das Jogurt mindestens bis zu diesem Datum noch geniessbar ist, aber auch über dieses Datum hinaus. Bevor sie das Jogurt für das Birchermüesli verwendet, prüft sie ob es noch wie gewohnt aussieht und schmeckt.

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An der WEGA Glück einfangen

By | 2017-09-21T10:53:41+00:00 Donnerstag, 21. September 2017|

Glück ist für die meisten Menschen erstrebenswert. Aber was ist «Glück»? Was bedeutet es, glücklich zu sein? Die «Glücksbude» an der diesjährigen WEGA bietet dem Publikum die Möglichkeit, eigene Erfahrungen mit dem Glück zu machen. Jugendlichen aus der Region Weinfelden betreiben im Aussengelände beim Lunapark eigenständig eine Meldestelle für Glücksmomente. Dabei werden sie durch die Jugendarbeit Weinfelden unterstützt. In ihrer Rolle als Glücksboten pflegen sie den Generationendialog und das gegenseitige Verständnis. Ob Jung oder Alt – jeder Mensch sehnt sich nach einem glücklichen Leben, auch wenn Glück individuell interpretiert wird, nicht greifbar und schon gar nicht planbar ist.

Schauen Sie vorbei und lassen Sie sich überraschen! Do, 28. September – So, 1. Oktober 2017 jeweils von 14:00 bis 21:00 Uhr im Lunapark, Weinfelden

Planen Sie einen Event und möchten Sie Ihr Publikum mit einer Überraschung beglücken? Die «Glücksbude» ist eine Aktion der Perspektive Thurgau. Die Glücksbude kann man mieten und selbstständig umsetzen. Fordern Sie unverbindlich die Unterlagen an.

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«Purzelbaum KiTa»: Noch Plätze frei!

By | 2017-09-25T16:12:25+00:00 Montag, 25. September 2017|

Wollen Sie Ihren Kita-Alltag bewegter gestalten? Möchten Sie wissen, wie Sie Ihr Bewegungsangebot einfach und kostengünstig erweitern können? Sind Sie auf der Suche nach Ideen für einen ausgewogenen Znüni und Zvieri? Dann melden Sie sich für den Weiterbildungskurs «Purzelbaum KiTa» an.

«Purzelbaum KiTa» integriert mit einfachen und praxisnahen Ideen vielfältige und häufige Bewegungserfahrungen sowie eine gesunde Zwischenverpflegung in den Kinderkrippenalltag. Als Kita profitieren Sie von praxisnahen Workshops und individuellen Beratungen vor Ort. Weiter erhalten Sie einen Umgestaltungsbeitrag (800 CHF), damit Sie Bewegungsmaterialien anschaffen können. Der Kurs wird vom Kantonalen Aktionsprogramm «Thurgau bewegt» subventioniert, damit Kitas für 150 CHF teilnehmen können. Der Kurs wird in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum für Gesundheit und Soziales Weinfelden angeboten.

Anmeldeschluss: 27. Oktober 2017, Anzahl Plätze ist auf 10 Kitas beschränkt
Kursdauer: November 2017 bis Februar 2019, 12 Veranstaltungen
Kursstart: Mittwoch, 08. November 2017, 18.00 – 20.30 Uhr
Teilnahmegebühr: 150 CHF pro Kita
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Rezept – Auberginen-Piccata

By | 2017-09-28T13:13:50+00:00 Mittwoch, 6. September 2017|

Joshua wendet begeistert die Aubergine im Mehl, badet sie im Ei-Käse-Gemisch und legt sie auf einen Teller, damit sie sein Vater später braten kann. Der 4-Jährige macht Auberginen-Piccata fürs Abendessen. Dazu gibt es Tomatensauce und Reis. Während Joshua die Auberginen zubereitet, kocht sein Vater die Tomatensauce. Er dünstet die Zwiebeln mit etwas Öl und gibt dann Tomaten-Pelati dazu. Die Sauce muss nun weiter auf kleiner Stufe köcheln. Zum Verfeinern würzt er mit etwas Basilikum, Salz und Pfeffer.

Läuft Ihnen auch schon das Wasser im Mund zusammen?

Dann probieren Sie die Auberginen-Piccata gleich aus.

Rezept

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Jugendschutz an öffentlichen Veranstaltungen

By | 2017-08-25T06:59:31+00:00 Freitag, 25. August 2017|

Die Sommerzeit ist auch die Zeit von Festivitäten und Anlässen unter freiem Himmel, seien dies Seenachts-, Gassen-, Quartier- und Dorffeste, Sportanlässe oder Musikveranstaltungen. So bereichernd Anlässe im öffentlichen Raum zweifellos sind, sie bergen durchaus auch Konfliktpotential. Nachtruhestörungen oder zugeparkte Quartierstrassen gehören dabei zu den Klassikern. Doch auch Sicherheitsthemen werden je länger je wichtiger.

Herr Stojkovic, Bereichsleiter «Freizeit, Sport, Liegenschaften» der Stadt Arbon betont im Interview mit der VTG-Zeitschrift Direkt Nr. 93 (August 2017) die Wichtigkeit der Alkoholprävention – Stichwort Jugendschutz. Dazu arbeitet die Stadt Arbon eng mit der Perspektive Thurgau zusammen.

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Plakate und Postkarten der neuen freelance-Kampagne kostenlos bestellbar

By | 2017-07-13T06:31:26+00:00 Montag, 10. Juli 2017|

Die aktuelle «freelance»-Kampagne erscheint nun auch als A2-Poster und A6-Postkarte.

Von den elf neuen Kampagnen-Sujets zu Digitalen Medien stammen drei Ideen aus dem Thurgau. Auch die bisherigen Kampagnen zu den Suchtmitteln Tabak, Alkohol und Cannabis wie auch zu den Themen Sexting, Cybergrooming, Cyberbulling, Onlineglücksspiel, Gamen und Social Media sind weiterhin kostenlos erhältlich. Das Kampagnenmaterial eignet sich gut für die Unterrichtsdiskussion zu den Themen Werbung, Digitalen Medien, Suchtmitteln oder einfach zum Aufhängen im Schulhaus oder Schulzimmer. Die Kampagne entstand aus dem Postercontest, welcher sich an die Sekundarstufe I richtet. Im Thurgau finden Sie die «freelance»-Kampagne in Postautos, auf Plakatwänden und in den Kinos.

Poster oder Karten bestellen

Ruinenweg Kradolf-Schönenberg

By | 2017-09-28T13:23:35+00:00 Mittwoch, 5. Juli 2017|

Melanie fühlt sich wie ein Burgfräulein und winkt den vorbeigehenden Wanderern freudig zu. Joshua schaut interessiert seinem Vater beim Feuer machen zu. Er freut sich darauf seine mitgebrachte Wurst ganz alleine zu grillieren.

Familie Müller ist auf dem mittleren Ruinenweg der Gemeinde Kradolf-Schönenberg unterwegs. Momentan machen sie gerade Mittagspause an der Feuerstelle bei der Ruine Last. Den Ruinenweg gibt es in drei verschiedenen Längen (3.3 km, 4.6 km, 12.7 km). Die beiden kürzeren Wege führen bei den Burgen Last und Heubärg und der längere zusätzlich noch bei der Ruine Anwil vorbei. Entlang den Wegen gibt es diverse Feuerstellen, welche zum Verweilen einladen. An heissen Tagen kann die Wanderung auch mit einer Abkühlung im Schwimmbad Thurfeld bei Kradolf verbunden werden.

Flyer Ruinenweg

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