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Wie lernen meine Kinder Skifahren?

By |2019-01-24T14:07:10+00:00Dienstag, 22. Januar 2019|

In den Sportferien wollen Michael und Julia ihrem vierjährigen Sohn Joshua das Skifahren beibringen.

Welche Ausrüstung benötigt mein Kind zum Skifahren lernen?

Neben einem Skianzug und Winterhandschuhen, benötigen die Kinder Skier, Skischuhe und einen gut sitzenden Helm sowie eine Ski- oder Sonnenbrille. Ganz am Anfang braucht Ihr Kind keine keine Skistöcke.

Wie bringe ich meinem Kind das Skifahren bei?

Die wichtigste Voraussetzung ist, dass Sie selbst Skifahren können. Ist das nicht der Fall bringen Sie Ihr Kind in eine Skischule. Aus unserer Erfahrung als Kinderskilehrer empfehlen wir Ihnen folgende Vorgehensweise:

1. Gehen mit Skiern

Dies ist wichtig, damit Ihr Kind selbstständig zum «Zauberteppich» (Förderbandlift) gehen kann und bei der Bergankunft auch wieder vom Lift wegkommt. Kinder lernen vor allem durch Imitieren, machen Sie also alles vor. Laufen Sie mit Ihrem Kind ein paar Mal hin und her. Spielen Sie Fangis, lassen Sie das Kind durch Ihre Beine laufen und machen Sie ein Wettrennen.

2. Gleiten mit Skiern

Sobald Ihr Kind sich an die Skier gewöhnt hat, können Sie mit dem Gleiten auf den Skiern beginnen. Bereiten Sie Ihr Kind darauf vor, dass es gleich auf dem Ski rutschen wird. Nehmen Sie es an der Hand und ziehen sie es eine Runde. «Hoppla, die Skier rutschen ja». Lassen Sie Ihrer Fantasie nun freien Lauf und lassen Sie Ihr Kind mit einem Ski Trottinett fahren. Ziehen Sie es wie ein Pferd den Anhänger, machen Sie einen Wettkampf, wer am weitesten rutschen kann.

3. Mit Skiern bergauf gehen

Manchmal ist der Boden leicht schräg und die Kinder rutschen rückwärts. Erwachsene wissen, was zu tun ist: Innenkanten in den Schnee. Doch wie erklären Sie das Ihrem Kind? „Stelle dir vor, du bist ein Krokodil, das sein Maul weit geöffnet hat (Ski in V-Stellung). Das Krokodil ist wütend und schlägt darum seine spitzen Zähne ganz fest in den Schnee.“ Wenn das zu schwer ist, können die Kinder auch einfach ihre Skier wie Pommes nebeneinander legen und einen Seitwärtsschritt nach dem anderen machen. Auch so geht es bergauf.

4. Hinfallen und Aufstehen mit Skiern

Fällt ihr Kind hin, sollte es versuchen gleich selbst aufzustehen. Machen Sie auch das vor. Seitlich auf dem Boden sitzen, Skier parallel nebeneinander, anschliessend versuchen auf den hinteren Teil der Skibindung zu sitzen, Hände auf die Knie und wieder aufstehen.

5. Die erste Fahrt und Bremsen

Wählen Sie bei der ersten Fahrt einen flachen Hügel mit Gegenhang. Kinder können somit unbesorgt Neues ausprobieren, hinfallen, aufstehen und weitermachen und am Schluss automatisch abbremsen. Wenn Sie einen Hang mit Zauberteppich finden, umso besser.

Arbeiten Sie viel mit Bildern, wie „Stell die Skier wie Pommes gerade nebeneinander!“ zum Fahren oder «Mach mit den Skiern ein Pizzastück (Stemmbogen)!» – zum Bremsen. Egal, ob Ihr Kind fährt oder bremst, die Hände gehören auf die Oberschenkel. So hat ihr Kind ein besseres Gleichgewicht.

6. Mit Skiern Kurven fahren

Kinder fahren immer dorthin, wo Sie hinschauen. Machen Sie sich das zunutze beim Kurven fahren lernen. Für das Kurvenfahren, muss Ihr Kind den Stemmbogen beherrschen.

Wenn Ihr Kind all die oben genannten Techniken beherrscht, können Sie an den Kinderschlepplift zum Weiterüben.

Skifahren selbst beibringen oder in die Skischule?

Es gibt keine allgemein gültige Empfehlung, ob ein Kind in die Skischule gehen soll oder nicht. Bereits mit drei bis vier Jahren können Kinder mit Skifahren beginnen. Ab diesem Alter beginnt auch das Skischul-Angebot.

Falls Ihr Kind in die Skischule gehen soll, bedenken Sie folgende Punkte:

  • Für Kinder ist alles neu beim Skifahren, sogar das Gehen auf Skiern ist gar nicht so einfach. Die Füsse stecken in schweren Skischuhen und dann sind die Skier auch noch rutschig. Diese neuen Erfahrungen können die Kinder ganz schön müde machen. Aus diesem Grund lohnt es sich zu überlegen, ob die Kleinen die Skischule ganztags oder halbtags besuchen sollen.
  • Manche Kinder weinen und schreien, wenn sie auf dem Skischulplatz ankommen. Meist ist es einfacher, wenn Sie Ihr Kind bei der Skilehrerin abgeben und anschliessend das Skischulgelände verlassen. Diese Vorgehensweise mag für manche hart klingen, aber meist kann es so funktionieren. Häufig beruhigt sich das Kind, sobald Mami und Papi aus dem Blickfeld verschwunden sind und nimmt wie die anderen Kinder engagiert am Programm teil. Für den Fall, dass sich das Kind nicht beruhigt, wird die Skilehrerin das Gespräch mit Ihnen suchen.

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Geocaching: weck den Schatzsucher in dir!

By |2018-10-25T15:35:32+00:00Donnerstag, 25. Oktober 2018|

Die Sonne ist bereits hinter dem Horizont versunken und die Nacht angebrochen. Melanie und ihr Vater Michael suchen mit Taschenlampen den Schatz im Wald. Sie machen gerade den Night-Multi-Geocache beim Waldhotel in Aadorf.

Wie funktioniert ein Night-Cache?

Night-Mutli-Geocache oder kurz Night-Cache ist eine GPS-Schnitzeljagd, die nur in der Nacht absolviert werden kann. Michael startet die App und drückt auf den Startpunkt des Night-Cache. Er bekommt wichtige Informationen wie z.B. die Länge des Caches und macht sich mit Melanie auf die Suche. Vom Startpunkt aus leuchten die beiden mit ihren Taschenlampen in den Wald, bis ihr Licht reflektiert. Die beiden gehen auf den Baum mit dem reflektierenden Reisnagel zu. Dort lassen sie ihre Lampen erneut kreisen und hoffen, den nächsten Hinweis zu entdecken. So nähern sie sich Hinweis für Hinweis dem Schatz. Der Schatz ist einer Box und enthält neben einem Logbuch Tauschgegenstände (Schlüsselanhänger, Spielzeugautos, Murmeln oder andere kleine „Schätze“). Melanie wählt einen Legoschlüsselanhänger aus und legt ein Säckli mit Murmeln in die Box. Im Logbuch verewigen sie sich mit Datum und kleiner Botschaft.

Was ist Geocaching?

Wie finde ich einen Geocache in meiner Nähe?

Karte mit Geocaches im Kanton Thurgau

Geocaches gibt überall im Kanton Thurgau und auch weltweit. Sie finden einen Cache unter Geocaching.com (oben rechts Sprache auf Deutsch anpassbar) oder auf der gleichnamigen App. Nach der Anmeldung erhalten Sie kostenlos Zugang zu vielen Geocaches. Zugang zu allen gibt es nur kostenpflichtig (App 6 CHF/Monat oder 28 CHF/ Jahr; Computer 9 USD/3 Monate oder 30 USD/Jahr). Wir haben herausgefunden, dass man am Computer zu mehr Geocaches Zugriff erhält als über die App.
Neben der Plattform Geocaching.com gibt es auch noch Opencaching. Alle Caches auf dieser Seite sind kostenlos. Die Auswahl ist jedoch viel kleiner als bei Geocaching.com.

Als Geocaching-Neuling starten Sie am besten mit einem einfachen Cache. Wählen Sie einen Cache in Ihrer Nähe aus und gehen Sie mit Ihren Kindern auf Schatzsuche!

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HIV-Test ab 6 Wochen aussagekräftig

By |2018-10-24T13:41:15+00:00Montag, 22. Oktober 2018|

Neu liefert der HIV-Test 6 Wochen nach einem potenziellen Risiko ein zuverlässiges Resultat. Das heisst die Wartezeit von zuvor 12 Wochen wird halbiert. Dies gilt für die HIV-Labortests und für die HIV-Schnelltests der 4. Generation. Ein HIV-Labor- oder Schnelltest sucht nach HIV-Antigenen und HIV-Antikörpern, um eine Infektion festzustellen oder auszuschliessen. Die Reduktion der Wartezeit hat die Eidgenössische Kommission für sexuelle Gesundheit (EKSG) im Oktober 2018 in ihrer Empfehlung veröffentlicht. Eine kürzere Wartezeit führt dazu, dass HIV-Diagnosen frühzeitig erkannt und zeitnah behandelt werden. Somit wird das Übertragungsrisiko reduziert.

Der HIV-Selbsttest zur Eigenanwendung ist von dieser Empfehlung ausgeschlossen. Der Test zur Selbstanwendung ist seit dem 19. Juni 2018 in der Schweiz zugelassen. Bei den HIV-Heimtests handelt es sich um einen Test der 3. Generation mit einer Wartezeit von 12 Wochen. Die Wartezeit hat keinen Zusammenhang mit der Zuverlässigkeit des Tests. Denn alle HIV-Tests (Labortest, Schnelltest oder Selbsttest) sind 99.9% zuverlässig.

Auf unserer Teststelle in Weinfelden führen wir HIV-Schnelltests der 4. Generation durch. Dazu beraten wir Sie gerne per Mail oder Telefon (071 626 02 02).

Weitere Informationen zu unserem Angebot

Frisbee spielen mit Kindern

By |2018-07-30T10:26:17+00:00Montag, 30. Juli 2018|

Joshua geht hoch konzentriert über den Rasen. Er balanciert einen Frisbee auf dem Kopf. Schafft er es bis zur Tanne? Melanie wirft einen anderen Frisbee ihrem Vater zu. Wie oft können sie sich die Scheibe zu spielen?

Frisbees eignen sich zum Spielen in der Badi, im Garten oder am See. Sie sind so vielfältig einsetzbar wie Bälle. Kinder können alleine, zu zweit oder in Gruppen spielen. Wir wär es mit Golf, Büchsenwerfen, Zielwurf, Weitwurf, Stafette oder Büchsenwerfen?

Spiele mit Frisbee

Ab welchem Alter können Kinder Frisbee spielen?

Wir empfehlen für Kinder im Alter von 4-6 Jahren einen weichen Frisbee aus Stoff. Dieser fliegt weniger weit und schnell und ist einfacher zu fangen oder zu werfen. Wenn die Scheibe gegen die Nase fliegt, tut es nicht weh. Ab sieben Jahren können die Kinder mit harten Frisbees spielen, da sie fähig sind die Geschwindigkeit und die Flugbahn abzuschätzen.

Für das Werfen und Fangen zu zweit oder in der Gruppe ist die richtige Wurftechnik entscheidend. Bringen Sie Ihrem Kind zuerst bei, wie es richtig wirft und fängt. Haben Sie Geduld. Ihr Kind braucht viel Übung bis es zum Wurfweltmeister wird.

Frisbees gibt es in allen Farben, Formen und aus allen möglichen Materialen, manch einer leuchtet sogar in der Nacht. Sie können ganz einfach selber gebastelt werden.

Frisbee Disc Golf Korb

Disc Golf funktioniert ähnlich wie Minigolf. Anstatt Bälle wirft der Spieler mit dem Frisbee auf Disc Golf Körbe. Der Spieler wirft mit möglichst wenigen Würfen ins Ziel. Pro Korb werden die Anzahl Würfe gezählt. Das Spiel gewinnt die Person mit den wenigsten Würfen.
Im Kanton Thurgau gibt es eine Disc Golf-Anlage im Seepark in Kreuzlingen. Weitere Anlagen in der Schweiz

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Kostenlose Online-Schulung zum Jugendschutz

By |2018-08-13T15:32:34+00:00Dienstag, 24. Juli 2018|

Im Kanton Thurgau ist der Verkauf von Tabak und Alkohol an unter 16-Jährige und Spirituosen an Minderjährige verboten. Die Durchsetzung dieser Regeln liegt im Kanton Thurgau in der Verantwortung der Gemeinden. Die 2017 durchgeführten Testkäufe zeigen ein aufrüttelndes Bild:

Die Jugendlichen konnten…

  • Alkohol bei 37 von 60 Käufen
  • Tabak bei 9 von 16 Käufen
  • Spirituosen bei 18 von 38 Käufen

…widerrechtlich erwerben.

Hauptgrund dafür ist, dass an Festivals, Vereinsfesten oder ähnlichen Veranstaltungen häufig ein Grossteil des Personals temporär angestellt ist. Diese Personen verfügen über wenig Erfahrung bei der Einhaltung der gesetzlichen Jugendschutz-Bestimmungen.

Online-Schulungstool jalk.ch

Mit dem neuen, kostenlosen Online-Schulungstool jalk.ch schulen Organisatoren Mitarbeitende einer Grossveranstaltung schnell und kostengünstig im Bereich Jugendschutz und Alkoholausschank.

Die neue Plattform bietet dem Verkaufs- und Servicepersonal neben grundlegenden Informationen zum Thema Jugendschutz und Alkohol die Möglichkeit, einen personalisierten Schulungsnachweis zu erlangen. Sie können diesen ausdrucken oder in elektronischer Form an die Verkaufsstellenleitung, an das Fest-OK oder an die Gemeindebehörde weiterleiten.

Online-Schulung starten

Familienausflug: Seealpsee

By |2018-07-25T07:18:46+00:00Dienstag, 3. Juli 2018|

Joshua und Melanie lassen Steine über das Wasser hüpfen. Sie sind mit ihren Eltern zum Seealpsee im Appenzellerland gewandert.

Wanderung zum Seealpsee

In Wasserauen nimmt Familie Müller den links abzweigenden Bergweg zum Seealpsee. Er führt steil hoch über saftig grüne Alpweiden und durch den schattigen Wald zur Alp Hütten. Hier wird Familie Müller für den Aufstieg mit einem herrlichen Bergpanorama belohnt. Gemütlicher geht es weiter ans linke Ufer des Seealpsees. Sein blau-grünes Wasser lädt zum Verweilen und Baden ein. Die Familie macht Rast bei einer der vielen Feuerstellen, wo die Kindervor dem Essen im kühlen Bergsee planschen. Über dem Feuer grillieren sie anschliessend Schlangenbrot und Cervelats. Nach der Pause wandert die Familie weiter um den verträumten See. Zurück ins Tal nehmen sie das steile geteerte Gütersträsschen. Die komplette Wanderung inkl. Seeumrundung dauert etwa 2.5 Stunden (Marschzeit für Erwachsene).

Mehr Informationen zur Wanderung

Rudern auf dem See

Wem der See zu kalt ist, der mietet für eine halbe Stunde beim Berggasthaus Seealpsee ein Ruderboot (Preis: 1 CHF Kind, 2 CHF Erwachsene). Wer kein Picknick dabei hat, kann sich in den zwei gemütlichen Berggasthäusern stärken.

Wie komme ich zum Seealpsee?

  • Auto: via Appenzell–Steinegg–Weissbad nach Wasserauen
  • ÖV: mit Zug via Gossau oder St.Gallen bis nach Wasserauen

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Neuer Leitfaden Mobbing für Schulen im Kanton Thurgau

By |2018-07-23T14:32:57+00:00Montag, 18. Juni 2018|

Im Rahmen von www.ff-web.ch (Früherkennung und Frühintervention) stehen oft Mobbing und Bullying im Vordergrund. Aus diesem Grund haben wir in Zusammenarbeit mit der Fachstelle für Gewaltprävention Zürich im 2017 den Mobbing-Leitfaden erarbeitet.

Was ist der Unterschied zwischen Bullying und Mobbing?

Die Fachbegriffe Bullying und Mobbing werden im deutschsprachigen Raum zwar oft synonym verwendet, meinen aber nicht dasselbe. Bullying bezeichnet wiederholte und systematische Grenzverletzungen gegenüber anderen Schülern, oft Schwächeren. Wobei sich die «Schwäche» vor allem auf den sozialen Status und die sozialen Verbindungen bezieht. Bei Mobbing handelt es sich – beim gleichen Phänomen – nicht (mehr) um einen Einzeltäter, sondern die Attacken werden von einer Gruppe von Schülern ausgeübt, verstärkt oder unterstützt.

«Ein Schüler wird viktimisiert, wenn er oder sie wiederholt und über längere Zeit negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler ausgesetzt ist.» (Olweus). Diese Definition deutet darauf hin, dass sowohl Handlungen einzelner Schüler und Schülerinnen als auch Handlungen von Schülergruppen vorkommen.

Was kann der neue Leitfaden?

Das sorgsame und präzise Vorgehen bereitet im Konfliktfall oft Mühe. Der Leitfaden unterstützt hier wirkungsvoll und nimmt Themen auf, wie: Wieso wird gemoppt? Wer wird gemoppt? Warum wird gemoppt? Wie erkennt man Mobbing? Welche Positionen nehmen Schulen, Lehrpersonen, Eltern ein?

Weitere Angebote

Zum Thema Mobbing/Bullying bieten wir auch Referate und Beratungen für Akteure im pädagogischen Umfeld an.

Anfrage senden

HIV- unter Therapie nicht mehr ansteckend!

By |2018-06-14T10:50:50+00:00Donnerstag, 14. Juni 2018|

Bei HIV-Positiven, welche ihre HIV-Medikamente regelmässig einnehmen, kann das HI-Virus nicht mehr nachgewiesen und somit nicht mehr übertragen werden. Eine HIV-Positive Person kann in einer festen Partnerschaft ungeschützt Sex haben und den/die HIV-negative PartnerIn nicht anstecken. Diese Botschaft wurde vor 10 Jahren von Schweizer HIV-Fachspezialisten publiziert und später international als sogenanntes «Swiss Statement» bekannt.

Mit der Veröffentlichung dieser Botschaft ging es zunächst darum, Menschen mit HIV die Angst vor einer Übertragung zu nehmen. Von nun an war es für HIV-Positive möglich auf natürlichem Weg Kinder  zu bekommen. Ausserdem sollte sich mit dem «Swiss Statement» die Rechtsprechung verändern, damit HIV-Positive unter wirksamer Therapie nicht mehr wegen Körperverletzung verurteilt werden können. Heute, 10 Jahre später ist diese Botschaft bei der Bevölkerung noch nicht angekommen.

Sind HIV-Positive immer ansteckend? Nein, unter wirksamer Therapie nicht. Warum das so ist, zeigt der Beitrag von Puls SRF «HIV positive- Die Angst hält sich hartnäckig».

Sextortion – Erpressung im Internet

By |2018-06-19T13:38:08+00:00Montag, 18. Juni 2018|

Cyberkriminelle geben sich als vermeintliche neue Bekanntschaft aus, um an Geld oder andere Gefälligkeiten zu gelangen. Die häufig organisierte Täterschaft nimmt über soziale Netzwerke oder Datingplattformen Kontakt auf und zeigt vermeintliches Interesse am Opfer und fordert intime Bilder oder Videos. Einmal geschickt, kommt prompt die Erpressung: Wenn nicht gezahlt werde, lande das Material bei den Bekannten oder Arbeitgebern.

Der Ausdruck „Sextortion“ setzt sich zusammen aus dem Wort „Sex“ und dem englischen Wort für Erpressung „extortion“. Die Erpressung mit intimen Bildern ist auch in der Schweiz keine Seltenheit: 161 Meldungen erhielt fedpol im vergangenen Jahr von Opfern von Sextortion. Die Dunkelziffer dürfte bei diesem Delikt jedoch viel höher liegen, weil sich viele Opfer schämen, die Erpressung zu melden.

Das muss nicht sein: Sexuelle Nötigung und Erpressung im Internet sind Verbrechen. Die Täter werden verfolgt und bestraft. Besondere Vorsicht ist bei Jugendlichen und Kindern geboten: Denn nicht wenige Pädokriminelle spielen den Gleichaltrigen, um so an kinderpornografisches Material zu gelangen.

Die europäische Polizeibehörde Europol veröffentlicht neu einen Videofilm, der eindrücklich zeigt, wie die Täter in zwei unterschiedlichen Fällen zunächst Vertrauen aufbauen und schliesslich die Opfer mit ihren intimen Bildern schamlos erpressen und bedrohen.

Was tun bei Sextortion?

Machen Sie sich immer wieder bewusst: Leute sind möglicherweise nicht die, für die sie sich im Internet ausgeben. Wenn Sie Opfer von Sextortion werden, brechen Sie den Chat ab und teilen Sie nichts mehr. Und ganz wichtig, auch wenn die Täter versprechen, alles sei damit geregelt: Zahlen Sie kein Geld!

Suchen Sie stattdessen Hilfe. Speichern Sie die Textnachrichten und Screenshots, um damit der Polizei bei der Arbeit zu helfen. Erstatten Sie Anzeige bei der nächsten Kantons- oder Stadtpolizei.

Ausführlichere Informationen

Die komplette Medienmitteilung und weitere Informationen zum Sextortion finden Sie beim Bundesamt für Poliziei fedpol.

Medienmitteilung von fedpol lesen

Bildquelle: Ausschnitt aus Film Say No! – A campaign against online sexual coercion and extortion of children